Dir geschehe nach Deinem Glauben (zweiter Text)

Diese Aussage wird Jesus zugeschrieben und man findet sie in verschiedenen Stellen im Neuen Testament, nur immer leicht anders ausgedrückt.
Und wer nun glaubt, dass Jesus damit den Glauben an einen Gott meint, der irrt. Auch wenn man es uns (ich bin katholisch groß geworden) so vermittelt hat.

Du sollst also nicht an einen Gott als Person glauben, der auf einer Wolke sitzt und über Dein Schicksal entscheidet, denn das ist nicht so.
Gott ist das Universelle Bewusstsein und damit alles was ist. Dein Job hier auf Erden und vermutlich auch in anderen Dimensionen ist es, Erfahrungen zu machen,
Erlebnisse zu erleben. Denn da Gott alles ist, kann er es nicht selbst machen. Und entschuldige wenn ich das so sage,
diesem Universellen Bewusstsein ist es gleichgültig, wie Du Deine Erfahrungen machst und wie Du mit ihnen umgehst.

Gleichgültig meint natürlich nicht so etwas wie egal, es ist nur alles gleich gültig. Weil Du einen freien Willen hast und was noch wichtiger ist,
Du bist eine unzerstörbare Seele. Du kannst nicht sterben, Du kannst nur die Form wandeln.
Also, es ist gleich gültig, was Du anstellst. Ja fein, wirst Du denken, dann darf ich ja andere ausrauben, ermorden, plündern und was Dir so noch alles einfällt.
Nun, dazu gibt es dann aber noch das Prinzip von Ursache und Wirkung, also ist es für das Universum und damit für Gott zwar gleich gültig,
was Du machst, für Dich aber nicht. Denn jede Saat, die Du aussäst, geht auf und die Früchte bekommst Du dann. Also, schau also nicht blöde aus der Wäsche,
wenn da etwas auf Dich zukommt, was Du so nicht haben wolltest.

 

So, nun zurück zum Glauben. Was meine ich denn dann damit?

Ein Beispiel: Du warst als Kind draußen spielen, bist durch Pfützen gesprungen und hattest mächtig Spaß. Natürlich dazu noch nasse Füße. Und Deine Mutter sagte Dir,
dass Du eine Erkältung bekommst, wenn Du nasse Füße hast und Du hast es geglaubt und eine Erkältung bekommen. Damit hat sich dieser Glaube dann verfestigt,
erst der übernommene Glaube Deiner Mutter, nun ist er zu Deinem geworden. Und selbst wenn Du mittlerweile schon lange erwachsen bist und nicht mehr an
Deine Glaubenssätze aus der Kindheit zurückdenkst, bekommst Du eine Erkältung, wenn Du mal nasse Füße bekommen hast.

 

Ja gut, das ist ja mal einfach, aber was ist mit Krankheiten, was haben die mit Deinem Glauben zu tun? Nehmen wir einmal das Schreckgespenst Krebs.
Jetzt überlege mal ganz spontan, was alleine der Name dieser Krankheit in Dir auslöst.

 

Ich verrate Dir mal meine Sicht dazu. Krebs ist ein ganz natürlicher Vorgang, wir alle haben jeden Tag unzählige Krebszellen im Körper,
nur werden die vom Immunsystem sofort erkannt und beseitigt. Aber es funktioniert nicht immer, und dann bekommen wir dieses Krankheitsbild,
was den Menschen so einen Schrecken einjagt. Aber woher kommt der Krebs als Krankheit?

 

Bei den meisten spukt dann sofort der Lungenkrebs im Kopf herum und der kommt ja einwandfrei vom Rauchen. Ist doch so, oder? Dann dürften Nichtraucher,
die auch keine Passivraucher sind, nie Lungenkrebs bekommen und alle Raucher müssten Lungenkrebs bekommen. Und genau dies passiert nicht.
Wozu dient denn die Lunge? Vordergründig nur zum Atmen, aber es geht noch weiter. Es ist der Austausch vom Innen und Außen,
dazu gehört auch Kommunikation und anderes.

Themen der Lunge sind oft: „chronischer Kummer, Trauer, Sehnsucht, keine Lebenslust, unfrei, enttäuscht, verzweifelt, unbewältigte Trennung, nicht hierher gehören,
alles ist verboten, isoliert, keine Daseinsberechtigung“. Und wenn da Themen lange genug unterdrückt wurden, dann bricht eben der Körper aus und es entsteht Krebs,
quasi als Hilferuf der Seele mit der Bitte, doch da mal genauer hinzuschauen. Wenn man das macht, kann der Krebs wieder verschwinden.

 

Meist passiert aber etwas völlig anderes. Man geht zum Arzt und bekommt dann diese Diagnose, meist verbunden mit einer noch geschätzten Lebenserwartung.
Der Arzt ist ja eine Autorität und seine Aussage ist wahr, also sinkt die Lebensenergie erst einmal in den Keller, was der Heilung nicht unbedingt förderlich ist.
Und dann beginnt ein Kampf gegen den Krebs, mit Strahlen, die das Gewebe zerstören, leider auch gesundes Gewebe gleich mit und die Energie des Körpers
wird gleich noch dazu benutzt, den entstandenen Schaden zu reparieren. Meist ist aber zu wenig davon da. Oder man bekommt eine Chemotherapie, eine Substanz die chemisch eng verwandt mit Senfgas ist. Das ist ein chemischer Kampfstoff, mit dem sich die Soldaten im ersten Weltkrieg gegenseitig umgebracht haben.
Und wenn der Patient es dann nicht überlebt, dann geht er als nächster Fall in die Statistik ein, die damit natürlich wieder bestätigt wird.
Und auf genau solche Statistiken hat sich der Arzt gestützt, der dem Patienten die Diagnose gestellt hat.

 

Jetzt kann man natürlich sagen, ich wettere gegen die Schulmedizin und alle Ärzte machen das aus niedrigeren Beweggründen.
Nein, bestimmt nicht, sie wissen es einfach nicht besser und solange mit Krankheiten so viel Geld zu verdienen ist wird sich das auch nicht ändern.

 

Und solche Mechanismen findet man bei allen Krankheiten, vom Schnupfen bis zu Ebola. Ach Moment wirst Du sagen, dass sind doch Krankheiten,
die durch Erreger übertragen werden und die bekomme ich eben dann, wenn ich mit diesen Erregern in Berührung komme und angesteckt werde.


Nein, eben nicht. Du kannst Dich in eine total überlaufene Sporthalle stellen, in der lauter Schnupfennasen sind, wenn Du die Bereitschaft nicht hast,
einen Schnupfen zu bekommen, passiert Dir nicht. Und wie ist das mit Ebola? Genauso, nur kommt hier noch Deine Angst dazu, die natürlich Dein Immunsystem schwächt
und der Glaube daran, dass Du mit einem Ebola Patienten zu tun hattest, führt dazu, dass Du diese Krankheit dann auch bekommst.

 

Und was ist mit Unfällen? Wenn ich stürze und mir ein Bein breche, dann hat das aber nicht mit meinem Glauben zu tun, oder? Eben doch,
weil Du dieses Ereignis jetzt zur Heilung benötigst. Vielleicht zwingt Dich ja Dein Bein zur Ruhe, zeigt Dir auf, wo Du Dich nicht vorwärts bewegen kannst
oder so etwas in der Art.

 

Nichts geschieht aus Zufall, alles hat seine Ursache, meist in unbewussten Konflikten.

 

Und wieso sage ich dann, Dir geschehe nach Deinem Glauben? Weil alles aufgrund bewusster oder unbewusster Glaubenssätze geschieht,
und aus Konflikten dieser Glaubenssätze miteinander.

 

Ja, und wenn der Glaube so mächtig ist, dann kann er mich doch auch heilen, oder nicht? In der Tat geschehen die meisten Heilungen durch den Glauben.
Ob dies nun der Glaube an ein Medikament ist oder der Glaube an eine Therapie oder sonst etwas.

 

Nun könnte ich ja hingehen und mit irgendeiner Methode jede Krankheit heilen, welche Therapie es ist, ist gleichgültig,
ich muss nur den Patienten dazu bekommen, daran zu glauben.

 

So berichtet Dr. Klinghardt in seinem Lehrbuch für Psychokinesiologie von einem Fall eines Mannes mit Lymphdrüsenkrebs im Endstadion,
der von der Schulmedizin als nicht mehr therapierbar eingestuft wurde und zum sterben nach Hause geschickt wurde. Dieser Mann gab nicht auf
und las wiederholt über eine Pflanze aus Südamerika, die genau seinen Krebs heilen könne. Er hatte sich die Pflanze besorgt und
innerhalb von vier Monaten war sein unheilbarer Krebs verschwunden. Dummerweise hat er zwei Jahre später einen wissenschaftlichen Bericht gelesen,
der nachgewiesen hatte, dass die Pflanze bei dem Krebs absolut nutzlos sei und innerhalb von vier Wochen war der Krebs wieder da und hat ihn umgebracht.

 

Hier zeigt sich einiges auf, über das man mal nachdenken kann.

Zum einen hatte dieser Mann Heilung erfahren, nachdem er eine Therapie gefunden hatte, an die er glaubte. Also könnte man hingehen,
und dem Patienten etwas anbieten, und ihm gleichzeitig mit Hypnose oder ähnlichen Mitteln den Glauben daran einzupflanzen.


Ja, aber dann ist bei dem Patienten der Glaube durch den wissenschaftlichen Bericht zerstört worden, worauf der Krebs zurückgekommen ist
und ihn schlussendlich auch getötet hat.


Also ist diese Methode, dem Patienten nur den Glauben an Heilung zu verpassen, nicht nachhaltig.
Und genau aus diesem Grunde halte ich da nichts von.


Es gibt keinen Umweg über den Konflikt im bewussten und unbewussten Glauben, wenn man eine echte Heilung erreichen möchte.

Also, den Glauben herauszufinden, der zu dem Konflikt und der Krankheit geführt hat, und diesen dann neutralisieren und durch einen dienlicheren Glauben zu ersetzen.

Und wo liegen dann die Grenzen des Machbaren? Da wo Dein Glaube endet, wo Du glaubst, es geht nicht. Dann ist das so, Du hast ja Deinen Freien Willen.

Ich sehe derzeitige Grenzen nur als Orientierungspunkte, sobald ich sie erreicht und überschritten habe, suche ich mir neue Grenzen, mit denen ich dann genau so verfahren.

Ganz nebenbei, um noch mal auf Jesus zurückzukommen. Er hat nie behauptet, jemanden geheilt zu haben.
Er sagte immer nur: "Dein Glaube hat Dich geheilt".

Ich vermute, er war so charismatisch und echt in seinem Sein, dass die Menschen ihm geglaubt haben, so dass er alleine durch seine Anwesenheit den
Menschen die Kraft gegeben hat, sich selbst zu heilen.

 

Denk mal drüber nach. Es ist nur meine Meinung, aber ich könnte ja recht haben.