Was solltest Du machen, wenn Du nicht weißt, was Du machen sollst?

Stell Dir einmal eine Situation vor, in der Du möchtest, dass sich etwas ereignet oder dass Du etwas bekommst, aber es geschieht einfach nicht. 
Wie gehen die Menschen dann im Allgemeinen vor? In er Regel fangen sie an mit den Vorgehensweisen, die sie am besten können.


Nehmen wir jemanden, der möchte unbedingt einen neuen, großen Fernseher haben. 
(Wobei man diesen Text natürlich auf alles andere übertragen kann, mit mehr oder weniger kleinen Änderungen).

Der erste Ansatz, diesen Fernseher zu bekommen, nenne ich einmal die "erste Stufe". Und die besteht einfach darin, 
dass man sich in sein Auto setzt, zu einem Geschäft für Fernseher fährt, und sich den gewünschten Fernseher kauft 
und mit nach Hause nimmt. Gut, der eine zahlt bar, der andere mit seiner Kreditkarte, ein dritter wiederum nimmt 
erst bei einer Bank einen Kredit dafür auf. Ein relativ einfacher Vorgang, der keinerlei Anstrengung auf einer anderen Ebene benötigt. 
Leider klappt er nicht immer, denn dies hängt ja auch von der Zahlungskraft der Person ab, ob es so einfach ist.


Wenn also die erste Stufe nicht funktioniert und auch nicht das Einkommen auf Basis der ersten Stufe vergrößert werden kann, 
fügen sich manche, andere gehen über zur zweiten Stufe. Sie fangen an zu beten, zu wünschen oder probieren mit Emotionen und Gedanken 
das Gewünschte in ihr Leben zu ziehen. Es funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.


Also geht es über zur dritten Stufe, die Menschen basteln sich ein "Wunschbrett" und visualisieren das Gewünschte immer wieder, 
mit und ohne Hilfsmittel. Es funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.


Wer in seiner spirituellen Entwicklung immer noch nicht aufgegeben hat und von seinen Kenntnissen weit genug ist, versucht es nun damit, 
eine komplette Änderung seines Seins anzustreben, ein anderes "Ich" zu werden, basierend auf einem realen oder fiktiven Vorbild, 
welches man bewundert, manchmal auch beneidet. Auch hier gilt: Es funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.


Irgendwann auf diesem Weg durch die vier Stufen, nach dem so vieles nicht funktioniert hat, wählen viele Menschen einen einfachen Weg, 
um ihre Selbstachtung zu behalten. Sie beschließen dann einfach, dass irgendjemand anders die Schuld daran trägt, 
dass es nicht funktioniert und dieser andere hat eben mehr Macht als man selbst. Ganz einfach kann das ein Voodoo-Zauber sein, 
ein böser Magier oder ein finsteres Medium. Und so kann derjenige seine Zeit darauf verwenden, einen oder mehrere 
Schuldige zu suchen und kann entweder sich selbst verteidigen oder sich jemanden suchen, der ihn verteidigt. Manchmal ist es ja auch so, 
dass eben der Gott oder die Götter nicht wollen, dass man sein Ziel erreicht oder dass das Ziel einfach nicht zum Seelenplan passt. 
Damit hat man dann eine gute Entschuldigung, dass es eben wegen äußerer Umstände nicht klappt und fühlt sich damit recht gut.


Dummerweise hat man damit aber seine Macht abgegeben und den Grundsatz, dass man ja selbst die Macht hat, völlig verdreht.

Nun, was kann man an dieser Stelle tun, um sich seine Macht zurückzuholen? Ganz einfach, radikal und bestimmt an die Sache herangehen 
und dies auch noch mühelos. Ich weiß, es ist ein Widerspruch, den man aber lösen kann.

1. Halte inne in Deinem emsigen Bemühen, denke nicht mehr daran, handle nicht mehr und vor allem höre auf es zu versuchen. 
Geh in den gegenwärtigen Augenblick, sei Dir des Augenblicks gewahr und atme. Nicht mehr und nicht weniger. 
Dies erfordert etwas Übung, die sich aber lohnt. Manche brauchen Minuten, um in diesen Augenblick zu kommen, andere Wochen oder Monate. 
Weil wir es nicht mehr gewohnt sind, den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen, statt uns in der Vergangenheit oder der Zukunft zu verlieren.


2. Betrachte die Situation aus allen möglichen Blickwinkeln, auch aus dem Blickwinkel einer anderen Person oder auch so, 
als ob es das Problem eines anderen wäre. So kannst Du Blockaden erkennen, die Dich davon abhalten, Dein Ziel zu erreichen.


3. Achte auf die Zeichen, höre dem Universellen Bewusstsein oder dem Universum zu. Dieses findet eine Lösung, die Dir dann gezeigt wird. 
Du kannst eine plötzliche Einsicht bekommen, Dir fällt ein Buch zu, welches die Lösung beschreibt, Du siehst einen Film mit der Lösung, 
jemand erzählt Dir von einer Sichtweise, die zur Lösung führt, obwohl Du nicht gefragt hast. Die Antwort kommt auf jeden Fall, nur eben nicht als fixes 
Kommando einer inneren Stimme. Sei also wachsam.


4. Richte Dein Handeln auf die gewünschten Umstände hin aus. Im Falle des großen Fernsehers schaffe schon einmal Patz auf Deinem Schrank, 
damit Du ihn auch hinstellen kannst. Ich bin sicher, Dir fällt für Dein Problem ein passendes Handeln ein.


5. Segne alles, was dazu dienen könnte, Dein Ziel zu erreichen. Gemeint ist damit natürlich kein religiöser Segen, wie er in der Kirche gesprochen wird. 
Segnen im eigentlichen Sinn meint einfach, Dinge wertzuschätzen, zu bewundern oder auch zu loben. Segne auch Dein Gefühl der Vorfreude. 
Wobei es generell eine gute Idee ist, alles was Dir dienlich ist, zu segnen und wertzuschätzen.


6. Übe Dich in Vertrauen und sei gewiss, dass es einen Weg gibt, wie Du Dein Ziel erreichen kannst und dass Du diesen Weg auch findest. 
Du kannst darauf vertrauen, dass es eine Macht gibt, die Dich mit allen Mitteln unterstützt, Dein Ziel zu erreichen. 
Zumindest wenn Du damit niemandem schadest oder ihm etwas wegnimmst.


7. Erwarte, dass sich alles zu Deinen Gunsten entscheidet. Es gibt da ein schönes Merkwort, was Du auch nutzen kannst, 
um eventuell aufkommende Zweifel sofort zu negieren: 
"PESA". Perfekt entfaltet sich alles.

Das Universelle Bewusstsein oder Gott oder das Universum oder wie auch immer Du es nennen willst, ist auf Deiner Seite. Immer.
Versuch es nicht, mache es.

Zu Deinem Wohl und zum Wohle aller.

 

Die vier Spiegelgesetze

Die Spiegelgesetze stützen sich auf die Entsprechung "Wie Innen so Außen" und damit auf das 3. Hermetische Gesetz

1. SPIEGELGESETZ
Alles, was mich am Anderen stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten lässt und ich anders haben will habe ich selbst in mir.
Alles, was ich am Anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will,
kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir
und hätte es gerne anders.


2. SPIEGELGESETZ
Alles, was der Andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und wenn mich das dann verletzt, betrifft es mich – ist dies in mir noch nicht erlöst.
Mein Ego ist beleidigt – ist noch stark.


3. SPIEGELGESETZ
Alles, was der Andere kritisiert an mir und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.


4. SPIEGELGESETZ
Alles, was mir am Anderen gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im Anderen.


Ich erkenne mich selbst im Anderen. Wir sind in diesen Punkten eins.
Wenn du diese Gesetze erkannt hast, wirst du Folgendes verstehen:


Wenn Du Dich selbst kritisierst oder verurteilst,
dann werden Dich andere kritisieren und verurteilen.
Wenn Du Dich selbst verletzt,
dann werden Dich andere verletzen.
Wenn Du Dich selbst belügst,
werden Dich andere belügen.
Wenn Du Dir selbst gegenüber nicht verantwortlich handelst,
dann werden andere unverantwortlich gegen Dich sein.
Wenn Du Dich selbst beschuldigst,
werden Dich andere beschuldigen.
Wenn Du selbst nicht auf deine Gefühle achtest,
wird niemand auf Deine Gefühle achten.
Wenn Du Dich selbst liebst,
werden Dich auch andere lieben.
Wenn Du Dich selbst respektierst,
dann werden Dich auch andere respektieren.
Wenn Du Dir selbst vertraust,
dann werden Dir auch andere vertrauen.
Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist,
werden auch andere ehrlich zu Dir sein.
Wenn Du Dir selbst Anerkennung schenkst,
dann werden Dir auch andere Anerkennung schenken.
Wenn Du Dich selbst schützt,
werden Dich auch andere schützen.
Wenn Du Dich an Dir selbst erfreust,
dann werden sich auch andere an Dir erfreuen.

 

Wer war denn eigentlich dieser Jesus von Nazareth?

(dieses Bild ist vom Turiner Grabtuch)

 

Auch wenn es letztendlich nicht bewiesen werden kann, denke ich das Jesus auf der Erde gelebt hat und da ich an die Unsterblichkeit der Seele glaube bin ich auf fest davon überzeugt das er heute noch existiert.
Ob ihn da nicht manchmal ein wenig ärgert, was aus dem geworden ist was er damals mal gepredigt hat?


Viele Legenden kreisen um seine Person, geboren von einer Jungfrau in einem Stall, so mitten auf einer Reise, diverse Wunder die er gewirkt hat und vieles mehr. Was davon entspricht denn den Tatsachen? Anders herum gefragt, was davon ist denn wichtig das es so war? Man darf hier keineswegs vergessen wie lange es gedauert hat bis die Evangelien geschrieben wurden,
keiner von den Verfassern hat Jesus noch gekannt, insofern dürften da auch schon einige Veränderungen und Glorifizierungen mit eingeflossen sein. Ja, und offiziell anerkannt sind ja nur vier Evangelien, eigentlich gibt es da noch ein paar mehr. Dann ist da noch die Frage wie viel von den ursprünglichen Texten noch vorhanden ist und welche Teile davon im Laufe
der Jahrhunderte von der Kirche der jeweils aktuellen Lehrmeinung angepasst wurden. So ist der Gedanke des Zölibats erst irgendwann im vierten Jahrhundert festgelegt worden,
also warum sollte Jesus keine Frau gehabt haben, die Diskussion um Maria Magdalena war ja vor einiger Zeit recht aktuell. Und der auch heute noch an vielen Stellen in den Evangelien zu findende
Gedanke an die Reinkarnation wurde ja auch erst später als Irrglaube festgelegt.

  

Um das zu verstehen muss man sich mal Gedanken darüber machen wie denn der „Glauben“ vor seiner Zeit aussah. Wir hatten das Alte Testament, mit einem strafenden Gott, mit Regeln oder Geboten und der Androhung von heftigen Strafen wenn die Menschen dem nicht gehorchten. Hierüber wachten die Priester und Schriftgelehrten, die natürlich alles im Sinne einer Herrschaft über das Volk interpretieren konnten.

Die meisten Menschen hatten keinen Zugang zu irgendwelchen Schriften und lesen konnten eh nur ganz wenige. Also ein ganz tolles System mit dem man die Menschen unterdrücken konnte.
Mach genau das was Gott von Dir will, und wir sagen Dir schon was er will, dann geht alles klar. Aber wehe Du spurst nicht, dann „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.

 

Zu Lebzeiten von Jesus war das Land von den Römern besetzt, deren Interesse war eigentlich nur die Menschen ruhig zu halten. Hat sich Jesus jemals gegen die Römer gewandt?
Nein, hat sich nicht gegen die geltende Staatsform aufgelehnt, sondern den Menschen mehrmals klar gemacht sie sollen dies akzeptieren.
Wogegen er sich aufgelehnt hat waren die Priester und der heuchlerische Umgang in den Synagogen, da wo der Glauben verschachert wurde.
Jesus hat Liebe und Vergebung gepredigt, eine Botschaft die heute noch so deutlich und notwendig ist wie damals.

 

War Jesus der Sohn Gottes? Klar, aber wir sind seine Brüder und Schwestern und ebenso Kinder Gottes. Was unterscheidet ihn von allen anderen?
Meiner Meinung nach nur das Wissen darum, was es mit Gott auf sich hat. Er hat immer wieder betont das er nichts besseres ist als wir u
nd das auch wir seine Werke vollbringen könnten, wenn wir nur dieselbe Bewusstseinsstufe hätten, oder besser gesagt sobald wir diese haben.

 

Kommen wir mal zu den Wundern, die Jesus vollbracht haben soll. Ob er über Wasser laufen konnte und Wasser in Wein verwandeln konnte, wer kann das sagen?
Die Quantenphysik zeigt uns heute auf das alles eine Frage des Bewusstseins ist, also warum sollte es nicht möglich gewesen sein.
Andersrum ist das für ein Verständnis von Jesus nicht zwingend notwendig. Interessanter sind da schon die vielen Wunderheilungen, die ihm zugeschrieben werden.
Meiner Meinung war Jesus in höchsten Masse bewusst, hatte einen sehr hohen Energiepegel und war ein sehr charismatischer Mensch.
Die Kraft seines Geistes befähigte ihn Besessene zu heilen, indem er die Macht über die Seelen hatte, die den Betroffenen besetzt hatten.
Bei vielen anderen Kranken sagt er aus, das nicht er die Heilung bewirkt hat, sondern das der Glaube der Betroffenen diese Heilung möglich gemacht hat.
Aus der modernen Biologie und Epigenetik wissen wir welche Macht die Seele hat und welche Heilungskraft die Überzeugung hat, das Heilung möglich ist.

 

Warum musste Jesus dann sterben? Wenn man sich das genau ansieht dann waren es nicht die Römer, die ihn hinrichten wollten, es waren die Priester und Schriftgelehrten,
deren Macht mit der neuen Lehre der unbedingten Liebe und des Verzeihens genommen wurde. Die Römer waren nur Erfüllungsgehilfen, die das Volk ruhig halten wollten.
Der Versuch, die Lehren Jesu mit seinem Tod verschwinden zu lassen, hat nicht funktioniert, zu sehr hatte der Sohn des Zimmermanns die Menschen beeindruckt.
Ganz einfach weil er die Wahrheit gesagt hat. Also blieb der Kirche nichts übrig, als seine Person und seine Lehren mit aufzunehmen.
Und so besteht die Bibel heute aus dem Alten und dem Neuen Testament. Eigentlich hatte Jesus mit seiner Lehre weite Bereiche des Alten Testaments widerlegt.
Das Alte Testament gab der Kirche ihre Macht, weil sie ja der Hüter des Wissens war und genau wusste was Gott von den Menschen will. Das konnte man nicht so einfach aufgeben.

  

Jesus hat uns aufgezeigt, welche Macht wir haben, wenn wir die Liebe zu allem was lebt, spüren und ausüben. Ein sanfter Revolutionär, ein Wegbereiter für ein Bewusstsein,
das jetzt aktueller ist als je zuvor, immer Menschen begreifen das.

  

Sehr häufig erlebe ich Ablehnung, sobald in einem Gespräch der Begriff Gott fällt. Dann kommt sofort: „Habe ich nichts mit zu tun, daran glaube ich nicht“.
Und wenn man dann mal vorsichtig nachfragt, dann haben die Gesprächspartner doch eine irgendwie geartete Vorstellung davon, das es doch einen Sinn in dem Ganzen gibt,
nur der herkömmliche Gedanke an den Gott, der uns von der Kirche aufgezwungen wurde, den lehnt man ab.

 

Auch ich war früher so, nachdem ich von meinen Religionslehrern keine Antworten bekommen habe, waren die für mich recht unglaubwürdig geworden.
Ich sagte immer, das der liebe Gott und sein Bodenpersonal zwei unterschiedliche Firmen sind, die nicht viel gemeinsam haben. Ja, es gab immer wieder einzelne Menschen,
die mich durch ihre Art beeindruckt haben, aber es waren sehr wenige. Wenn man mir früher mal gesagt hätte ich solle mal bewusst die Bibel lesen,
dann hätte ich mich sofort gewehrt. Neugierig geworden durch das Studium des Masterkey Systems von Charles Haanel, fing ich an, dort bewusst nach Wahrheiten zu suchen.
Alles eine Frage des richtigen Bewusstseins, dann findet am dort wahnsinnig spannende Aussagen, deren Brisanz total aktuell sind.
Hat die Kirche wohl vergessen rauszustreichen, widerspricht ihrem Machtanspruch. Kann ja mal passieren.

 

Für mich ist und bleibe Jesus der größte spirituelle Meister der je auf dieser Erde war.

 

Aus „Du hast die Macht“, Bernd Neuhaus

Unter diesem Menüpunkt findet man viele Texte,

die wir für wichtig halten.

Viel Spaß beim Stöbern

Das Universelle Bewusstsein 

und warum Gott ganz anders ist als man uns sagt.

 

Der ursprüngliche Titel dieses Kapitels war „Wer oder was ist Gott?“, aber eine gute Freundin hat mich dazu gebracht diesen Titel zu überdenken
und als Folge davon zu ändern. 
Diese Freundin hat einen geliebten Menschen viel zu früh verloren und bemerke das Osama bin Laden gelebt hat (wobei man auch diese Geschichte in Zweifel ziehen kann)
und meinte dann: „Es gibt keinen Gott oder er ist unfair und pervers“. Okay, eins zu null für Dich.
Durch diesen Dialog ist mir klar geworden das viele Menschen allergisch auf das Wort „Gott“ reagieren, 
also lasse ich das mal weg. Denn dieses Wesen, das man sich unter Gott vorstellt und dass unsere Geschicke lenkt, das gibt es tatsächlich so in der Art nicht.
Gemeint ist damit die Vorstellung eines Herrn mit weißem Bart, der auf einer Wolke sitzt und über uns wacht.

Es gibt meines Erachtens eine universelle Energie, diese Energie ist die Quelle allen Seins.
Diese Energie durchzieht alles und je bewusster ein Lebewesen ist desto mehr steuert es diese Energie. Die Energie als solche ist rein passiv.
Jede Pflanze beispielsweise nutzt diese Energie einfach nur für ihr Wachstum und Weiterverbreitung ihrer Art, je höher entwickelt ein Lebewesen ist, 
desto mehr kommen noch soziale Gefüge hinzu und wenn wir in der ganz hoch in der Entwicklungsgeschichte gehen dann kommen wir zum Menschen
und hier fängt das Dilemma an.

Wir bestimmen unser Leben durch unser Denken und dies vor allem durch das Unbewusste Denken und wenn hier falsche Grundlagen gelegt sind,
dann kommt es zu solchen Taten wie die eines Osama bin Ladens, eines Sadam Hussein oder auch eines Adolf Hitler. Haben die etwas falsch gemacht?
Aus ihrer Sicht nicht, aus der Sicht (fast) aller anderen schon.

Hitler hatte seine Weisheiten aus seinem Leben in Männerwohnheimen, dort wo sich allerlei gestrauchelte Existenzen sammelten und hat aus alten germanischen Sagen
–dem 1000 jährigen Reich- und aus einer maßlosen Selbstüberschätzung mithilfe geschickter Massenmanipulation heraus ein Imperium aufgebaut,
was dann Millionen von Menschen Unglück und Tod brachten, aber er glaubte an sich. (Wobei ich die politischen Einflüsse, die dahinter standen, mal ganz bewusst nicht betrachte.)

Sadam Hussein war für die Weltpolitik ein willkommener Buhmann, bis er den ersten Fehler machte, das war Kuweit, da sagte Onkel Sam sich „Der will an unser Öl“
und schon gab es was auf die Finger. Der zweite und noch größere Fehler war, das er sich sein Öl nicht mehr in Dollar bezahlen lassen wollte, wie das so üblich war,
sondern in Gold, dies hätte dem Dollarkurs erheblich geschadet, also musste er komplett weg. Wie sagte ein hochrangiger amerikanischer Politiker so schön:
„Wir wussten natürlich das er Massenvernichtungswaffen hat, wir haben doch die Quittungen noch“.

Warum ich dann an der Person Osama bin Ladens so meine Zweifel habe? Ich bin überzeugt das die Ereignisse vom 11.September bewusst gewollt waren und
zumindest geduldet wurden, schon könnte man weltweit die Macht zur Überwachung der Menschen anziehen, George Orwell lässt grüßen.
Und man kann mir nicht erzählen dass es unmöglich gewesen sein soll einen solchen Finsterling, eine solche Bedrohung für den Weltfrieden, nicht schneller gefunden
und dingfest machen konnte. Die Amerikaner und nicht nur die haben mittlerweile Satelliten, auf deren Fotos man nachschauen kann 
ob man sich rasiert hat oder nicht, und das weltweit, mit einem solchen Instrumentarium soll man den Typen nicht finden können?
Ich bin überzeugt, der israelische Mossad hätte den in drei Tagen gehabt wenn man ihn gelassen hätte (oder wenn die gewollt hätten), die Israelis stehen seit der
Gründung ihres Staates mit dem Hintern an der Wand und wissen zu handeln wenn es um ihre Existenz geht.

Doch zurück zum Thema, warum glauben so viele Menschen an einen Gott?

Die einen glauben an Gott, andere an eine Göttin, einige nennen ihren Gott Allah, Kali oder Jaweh und jede Religion behauptet von sich, die alleinige Wahrheit zu vertreten. 
Wie kommt man nun aus dem Dilemma heraus? Nun, in China ist es beispielsweise üblich, mehreren Religionen anzugehören, an verschiedene Götter zu glauben,
man will es nun mal eben mit keinem verderben. 
Pragmatisch und praktisch, aber nicht der Weisheit letzter Schluss.

Weltweit haben schon zu allen Zeiten die Menschen Kriege wegen ihres Glaubens geführt und Andersgläubige zwangsmissioniert oder umgebracht. Im Namen Gottes,
auch eines liebenden Gottes wohlgemerkt, wurden und werden heute noch Waffen gesegnet, die nur dem Zweck des Tötens dienen.

In den Glauben, den ich als Kind kennen lernte, spricht man von einer Erbsünde und davon, das man ja nichts falsch machen darf, Sünden muss man spontan beichten,
man redet von einer Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, aber die sind trotzdem eins, man soll sich kein Bild von Gott machen,
aber leider haben wir das mit dem Vater schon gemacht und schon hat sich der erste Fehler eingeschlichen und hat bewiesen, 
das der Mensch als solches ein Sünder ist und darauf angewiesen ist, dass Gott ihm seine Sünden vergibt. Fazit: Wir leben in einem endlosen Dilemma und
können ohne Gottes Gnade nicht auf einen grünen Zweig kommen.

Dazu kommen noch die Fragen, die sich stellen, wenn man das Leben auf diesem Planeten betrachtet. Laut Aussage sind wir alle die Kinder Gottes,
und seine Kinder liebt man nun mal. Und trotzdem gibt es so viel Ungerechtigkeit, Menschen erleiden ungerechte Unglücke, andere Menschen bringen Unheil
über ihre Mitmenschen und wenn ich hier an Hitler, Stalin oder Sadam Hussein denke dann habe ich noch nicht mal eine Schneeflocke von der Spitze des Eisbergs erwischt.
Und das ist ja auch alles schön weit weg, das sind wir ja nicht. Wir tun so was ja nicht. Und wir unterstützen so was auch nicht, ganz bestimmt. Wir leben in einem Leben, 
in dem wir niemandem ein Leid zufügen und genießen unseren Sonntagsbraten und unsere Schnitzel und Bratwurst und denken hierbei kein bisschen über das Leid,
das die heutige Tierzucht mit sich bringt. 
Tiere werden auf engstem Raum in kürzester Zeit auf Schlachtgewicht gebracht, in engen Lastwagen zur Fleischfabrik gebracht und dann zu Dutzenden zu den
bereits wartenden Hunderten von Tieren getrieben um dann im Akkord am Fließband getötet zu werden. Auch Tiere sind Geschöpfe mit einer Seele und Gefühlen,
mit Ängsten und dem Willen zum Leben. Und, ist das immer noch so weit weg?

Um Missverständnisse gleich auszuräumen, ich will hier keinen zum Vegetarier erziehen. Aber Menschen, die mit der Natur leben, gehen anders damit um.
Die nordamerikanischen Indianer beispielsweise achteten jedes Leben und haben sich bei den Tieren, die sie zum Überleben getötet haben, bedankt und sie haben sich nie
mehr von der Natur genommen als sie wirklich brauchten. Ein solches Leben führt beispielsweise Norman Winter, einer der letzten Trapper Kanadas, dessen Leben von
Nicolas Vanier und dem Filmteam um Jaques Perrin ein Jahr begleitet wurde und das in der wirklich sehenswerten Dokumentation „Der letzte Trapper“ bekannt gemacht wurde.

Na, sind wir nun betroffen und nehmen uns vor, weniger Fleisch zu essen? Oder gehen wir zur Tagesordnung über und gehen weiter täglich zur Arbeit, die häufig darin besteht, anderen Menschen etwas aufzuschwatzen, was diese nicht wirklich brauchen und sich eigentlich auch gar nicht leisten können?

Wünscht man sich nicht an vielen Stellen einen Gott wie Zeus, der seine Blitze niederfahren lässt oder Thor, der seinen Hammer schwingt? Nichts dergleichen passiert,
Gott verhält sich ruhig und lässt uns machen, auch wenn wir die Umwelt zerstören und vergiften und unzähligen Lebewesen das Überleben unmöglich zu machen.

Mein größter Bruch mit der Religion entstand als ich so 13 oder 14 Jahre alt war. Heute weiß man, das erst in diesem Lebensalter der bewusste und unterscheidende
Verstand entwickelt ist, vorher saugt der Mensch nur kritiklos alle Informationen auf. Genau also zu dieser Zeit wurde die Konflikte, die ich in dem Glaubenssystem entdeckte,
durch meinen damaligen Religionslehrer mit einem einfachen „Das muss man eben glauben“ abgetan. Völlig frustriert waren für mich von da an der „Liebe Gott“ und s
ein Bodenpersonal zwei unterschiedliche Firmen. Ich habe immer an eine Kraft im Universum geglaubt, wusste nur nie, wie das nun denn wirklich ist.
Im Laufe der Jahre habe ich mich immer wieder mit dem Thema beschäftigt, habe Bücher über Yogis und den Hinduismus, über den Buddhismus gelesen, 
habe mich mit Muslimen unterhalten und habe doch nie den Kern des Glaubens erfassen können.
Nachdem ich Anfang der neunziger Jahre dann mit dem Training im Taijiquan begonnen hatte bin ich auch beim Daoismus gelandet, eine pragmatische Betrachtung,
wie das Leben funktioniert. Es basiert hauptsächlich auf den Schriften des Laotse, der vermutlich im siebten Jahrhundert vor Christus lebte. 

Die Grundaussage lautet „Schau Dir an wie das Leben funktioniert und lebe mit den Gesetzen des Lebens und nicht dagegen“.

Eine Aussage hat mich immer besonders fasziniert und die Frage nach ihrem Sinn hat mich lange verfolgt:

Im 37. Kapitel des Daodejing (Tao Te king) von Laotse heißt es:
„Das Dao tut nichts und lässt dennoch nichts ungetan“.

Wenn ich nun das Wort Dao, was meist mit „Sinn“ übersetzt wird, nehme und es durch den Ausdruck „Gott“ ersetze kommt daraus:

„Gott tut nichts und lässt doch nichts ungetan“

Nun, dass Gott nichts tut kann man in vielen Fällen einfach unterschreiben, aber er lässt nicht ungetan ist da schon schwieriger zu verstehen.

Ja, und dann kommen doch tatsächlich Menschen, die zum Beispiel in Ihrer Not um einen Kranken ein Gebet an Gott gerichtet haben und es hat tatsächlich geholfen.
Macht Gott da wirklich nichts?

Wenn wir uns die Mühe machen und mal im Neuen Testament stöbern und uns die wundersamen Heilungen von Kranken durch Jesus betrachten, dann steht da
nirgendwo etwas davon, das Jesus es als seinen Verdienst angesehen hat, oft aber solche Aussagen wie „Dein Glaube hat Dich geheilt“.
Nicht sein Wirken war es, es war der Glaube des Kranken, der ihn geheilt hat.

Und wieder muss ich Jesus zitieren:
„Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben,
dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden“. Markus 11:23

 
Jesus hat sich als Gottes Sohn bezeichnet, uns aber auch als seine Brüder und Schwestern und als Gottes Kinder, was also unterscheidet uns von Jesus?
Ganz einfach der Glaube an unsere Fähigkeiten.

Auch dies hat Jesus an derer Stelle betont, dass nämlich jeder, der seinen Glauben besitzt, seine Werke und noch größere tun kann.
An wieder anderer Stelle sagt Jesus: „Der Vater und ich sind eins“.

Wie passt das denn alles zusammen? Den Schlüssel zum Verständnis habe ich bei Charles Francis Haanel gefunden, einem deutschstämmigen Amerikaner,
der bereits 1912 sein „Masterkey System“ verfasst hat, welches ursprünglich in Form von 24 Wochenlektionen an die Studierenden versandt wurde und 1917
erstmals in Buchform verfügbar war.

Was sagt uns Onkel Charles (so nennen ihn liebevoll seine Fans) denn so wichtiges gesagt:

Ich zitiere:
„Es gibt nur ein Bewusstsein im Universum, das denken kann, und wenn es denkt, werden seine Gedanken zu objektiven Dingen.
Da dieses Bewusstsein allgegenwärtig ist,
muss es auch in jedem Individuum gegenwärtig sein. Jedes Individuum muss daher ein Abbild
dieses allmächtigen, allwissenden und allgegenwärtigen Bewusstseins sein.“

Masterkeysystem 1:25

Und:
„Das Universelle Bewusstsein ist statische oder potentielle Energie, es ist einfach nur; es kann sich ausschließlich durch das Individuum ausdrücken,
und das Individuum kann sich nur durch das Universelle ausdrücken. Sie sind eins.
Masterkeysystem 1:28

Wenn wir den Ausdruck „Universelles Bewusstsein“ durch Gott ersetzen, dann haben wir die Lösung aller unserer Fragen. Gott ist eine statische oder potentielle Energie,
eben das besagte energetische Nullpunktfeld und wir als Teil davon sind das Werkzeug, mit dem sich diese Energie ausdrückt.

Genau wie Jesus es vor fast zweitausend Jahren gesagte hatte: "Der Vater und ich sind eins und wir sind gleich mit ihm und damit auch eins mit dem Vater."

Die logische Schlussfolgerung lautet: „Ich bin ein Teil von Gott“, aber auch: „Du bist ein Teil von Gott"

Ja, ganz deutlich: 


Auch Du bist ein Teil von Gott

Na, dann ist ja alles klar und ich kann mit meiner Macht meine und auch Deine Welt gestalten, so wie ich das will. Aber wenn Du die gleiche Macht hast,
was ist dann mit Dir? Du kannst das auch und was passiert dann, wenn wir unterschiedliche Vorstellungen von der Welt haben?
Ja, dann muss dieses universelle und statische Bewusstsein namens Gott – oder welcher Name Dir hierzu gefällt – einen Kompromiss finden, 
der unsere Vorstellungen gleichermaßen zufrieden stellt.

Und glücklicherweise wird nicht jeder Gedanke sofort umgesetzt. Wenn ich Dich jetzt bitte, einmal nicht an einen rosa Elefanten zu denken, was passiert?
Du denkst an einen rosa Elefanten. 
Würde der sich spontan manifestieren, ja dann viel Spaß ihn wieder aus Deiner Wohnung zu bekommen. Um eine solche Macht zu haben etwas spontan entstehen
zu lassen müssten wir schon den unerschütterlichen Glauben 
an die eigene Macht haben den Jesus gelebt hat.

Trotz dieses Wissens sollte uns klar sein, dass da noch etwas existiert, was größer ist als wir.

Gott ist IN mir und sagt , er wäre ICH !


Man kann sagen, dass Gott das Universelle Bewusstsein ist, welches sich durch uns, das Individuelle Bewusstsein ausdrückt.