Mind Clearing ist nicht nur EFT

Und EFT ist noch lange kein mind clearing.

NichtEFT

Weil es immer wieder zu Verwirrungen kommt, möchte ich hier noch einmal deutlich machen, worauf es ankommt.

Ich habe nach langer Zeit einmal wieder in das Original Handbuch von Gary Graig, dem Begründer vom EFT geschaut. EFT steht ja für „Emotional freedom techniques“, also die Techniken zur emotionalen Freiheit. Entstanden ist es aufgrund der genialen Idee von Gary, der ein Schüler von Roger Callahan war, als er eine Verallgemeinerung von dessen Arbeit suchte. Während bei der Methode von Roger Callahan (TFT) noch die Fachkenntnis eines Therapeuten erforderlich war, konnte jeder die Methode von Gary Graig anwenden, ohne sich mit Meridianen und den damit verbundenen Emotionen auskennen zu müssen. Er klopfte einfach alle Meridiane und konnte damit sicher sein, auf jeden Fall den richtigen dabei zu haben. Diese Klopfsequenz ist recht schnell zu erlernen und erfordert auch keinen großen Zeitbedarf zur Durchführung.

Die Genialität der Methode sorgte für eine schnelle und umfassende Verbreitung, aber auch für viele individuelle Interpretationen, die teilweise vom ursprünglichen Grundgedanken abwichen.

Dies mag einer der Gründe gewesen sein, warum Gary Graig sein Original Handbuch zurückgezogen hat. Ein anderer wird sicher auch gewesen sein, dass auf einmal viele Leute mit dem System von Gary oder mit ihren Interpretationen davon Geld verdienten, er es aber ursprünglich kostenlos verbreitet hatte. Derzeit zeigt sich im EFT eine deutliche Tendenz zur Verkomplizierung, indem zum Beispiel für jeden Punkt ein eigener Klopfsatz gebildet wird. Hier sehe ich einen gravierenden Nachteil, denn der Aufwand ist hier ungleich höher. Zum einen muss der Anwender sich genau mit den Punkten beschäftigen und dann auch noch den passenden Satz formulieren, so dass derjenige mit der einfachen ursprünglichen Sequenz beim gleichen Zeitaufwand zig Durchgänge klopfen kann.

Doch zurück zum EFT. Gary Graig beschreibt in seinem Handbuch sehr viele Erfolge mit seiner Methode. Bei körperlichen Symptomen gab es zwar immer einen spontanen Erfolg,
die Probleme kamen aber nach einiger Zeit immer wieder zurück.

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Eine Frage, die immer wieder aufkommt ist es, ob das „Klopfen“ denn unbedingt nötig ist, wenn man die auslösende Situation schon kennt und sich erinnern kann. Ja, natürlich ist es nötig, denn verstehen alleine reicht nicht aus.

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