Sind wir Menschen?

Menschen

Eine interessante Frage, denke ich zumindest. Bei den meisten kann man die Frage natürlich bejahen, solange man sich auf den biologischen Ursprung bezieht,
bei einigen bin ich mir nicht ganz sicher.

Warum eigentlich eine auf den ersten Blick so dumme Frage? Habe ich in Biologie nicht aufgepasst? Oder geht es möglicherweise um etwas ganz anderes?

Natürlich geht es um etwas anderes, und das zeigt auch das gesamte Dilemma, in dem wir uns gerade befinden. Gleichzeitig aber auch den Weg zum Ziel, da wo wir hinwollen.

Einige haben sicher schon mitbekommen, dass ich recht viel über das „Deutsche Reich“ geschrieben hatte, und gemeint war damit bestimmt nicht das Dritte Reich des kleinen Österreichers. Sondern der „Ewige Bund Deutscher Länder“, allgemein bekannt als das Kaiserreich.

Und nein, es geht nicht darum, wieder einen Kaiser zu haben, und auch nicht, dass dort angeblich alles perfekt war.

Es geht einfach darum, dass dieses Kaiserreich auf dem Menschenrecht aufgebaut war, und die meisten der jetzigen Staaten (oder staatenähnliche Gebilde) auf dem Handelsrecht aufbauen.

Ist das nur Juristerei oder hat das einen anderen Hintergrund? Es hat einen anderen Hintergrund und den möchte ich in ganz einfacher Weise hier mal beleuchten.

Im Handelsrecht haben wir es mit Personen zu tun, und zwar mit natürlichen und juristischen Personen.

Eine juristische Person ist eine Firma, wie beispielsweise eine GmbH oder eine AG. Diese Firma entsteht mit ihrer Gründung und kann ab da am Handel teilnehmen.

Eine natürliche Person entsteht aus einem Menschen durch die zwangsweise Eintragung in das Geburtenregister und kann ab da unter bestimmten Regeln am Handel teilnehmen.
Ohne diesen Eintrag könnte sie es nicht.

Genau wie der Wert einer Firma daran gemessen wird, welchen Ertrag sie erwirtschaften kann, ist dies auch bei einer natürlichen Person der Fall. Einfach gesagt,
der Wert eines Menschen (der ja rechtlich gesehen keiner mehr ist) ergibt sich daraus, welchen Ertrag er im Laufe seines Lebens erwirtschaften kann.
Und damit steigt der Wert einer Firma Staat durch die Anzahl seiner möglichen Leistungserbringer. Alles klar?

Nun fallen einige dieser Leistungserbringer aus dem normalen Rahmen. Das sind Kinder, Kranke, Ältere und Arbeitslose, die nicht im normalen Arbeitsprozess stecken und
die weniger Erträge bringen. Es ist nicht so, dass sie keine Erträge bringen, schließlich konsumieren sie ja auch und zahlen damit auch Steuern. Nur eben weniger.

Auf Kinder kann man nicht verzichten, die sind nun mal Produktionsmittel in Vorbereitung. Denen muss man ja erst noch beibringen, als brave Bürger zu funktionieren.

Kranke sind da schon besser, neben ihrem Konsum verbessern und ermöglichen sie den Umsatz des Gesundheitsbetriebs und der Pharmaindustrie. Sie sind also ein gutes Mittel,
um die von den anderen Produktionsmitteln erwirtschafteten Erträge nach oben zu transferieren. Denn alle zahlen ja in die Krankenversicherung, und dann brauch man Wege,
um an dieses Geld zu kommen.

Arbeitslose konsumieren ja auch, aber sie haben noch einen weiteren wichtigen Nutzen. Da sie meist am unteren Ende des Gemeinschaftslebens ankommen, spätestens mit Hartz IV,
dienen sie als Druckmittel für die normal produzierenden Personen als Abschreckung. Denn wenn man weiß, wo man landet, wenn man arbeitslos wird,
wird man alles versuchen diesen Zustand zu vermeiden und ist damit gefügiger.

Ja, die Rentner, das ist ein weiteres Problem. Die konsumieren zwar auch, und wenn sie krank sind bringen sie auch noch Gewinn, aber lästig für so eine Volkswirtschaft ist das ja auch.
Nur kann man den Menschen ja nicht vermitteln, diese ganz abzuschaffen, also versucht man sie so lange wie möglich im normalen Produktionsprozess zu halten,
und wenn es trotz Rente knapp wird, könne sie ja was dazuverdienen.

Na, wie ist diese Betrachtung? Erschreckend? Blödsinn? Oder die Wahrheit?

Doch genauso ist derzeit die Welt aufgebaut, die Produktionsmittel „gehören“ immer weniger immer reicheren Inhabern, und auf den Zwischenstufen tummeln sich viele,
die auch was vom Kuchen abhaben möchten, bereit die Brotkrümel am Katzentisch der Superreichen und Mächtigen aufzusammeln.

Damit die natürlichen Produktionsmittel bestens funktionieren, hat man natürlich vorgesorgt und füttert das Denken der Produktionsmittel entsprechend mit Propaganda.

Das Maß aller Dinge ist immer das Wirtschaftswachstum.

Genial, oder?

Die Lösung ist ganz einfach:

Wie im Deutschen Reich sollte das Ziel die „Wohlfahrt des Volkes sein“, eine Regierung sollte die aus dem Volk bestimmte Vertretung des Volkes sein, Gesetze sollten einfach sein
und in Übereinstimmung mit dem Willen des Volkes getroffen werden. Politiker sollten diesen Gesetzen genauso wie das Volk unterworfen sein.
Dazu sind natürlich direkt gewählte Menschen nötig, die sich nicht hinter Parteien verstecken können und persönlich den Bürgern gegenüber haften.
Dass sich hier Nebentätigkeiten und Lobbyismus ausschließen, setze ich voraus.

Wichtige Bereiche wie Forschung und Lehre sollten unabhängig von Firmen sein, ebenso das Gesundheitswesen und Bereiche öffentlichen Interesses.

Und wenn die Ergebnisse der Produktionsprozesse bei den Leistungserbringern, sprich beim Volk bleiben, geht es allen besser.

Und weil Sicherheit nur dann dauerhaft existieren kann, wenn es dem Nachbarn auch gut geht, sollten alle bessergestellten den anderen helfen, auf ein gleiches Niveau zu kommen.
Das gilt innerhalb eines Volkes aus auch für die Verbindungen der Völker untereinander.

Ganz nebenbei könnte damit eine rosarote John-Lennon-Welt über kurz oder lang erreicht werden, und zwar dann, wenn es allen gleich gut geht.

Die derzeitigen Ansätze gehen dahin, dass es allen gleich schlecht unter der Knute weniger Eliten geht. Und das wollen wir nicht, kann weg.

Denkt mal drüber nach.

Warnung an die Bevölkerung

Brief eins parlamentarischen Beraters des Deutschen Bundestages, Anonym, September 2020

(geteilt, da es sehr wichtig zu wissen ist)

 Berlin

(Bild ist nicht Teil des Originalbriefes)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wende mich als Mitarbeiter des Deutschen Bundestages mit der Funktion eines parlamentarischen Beraters an Sie. Durch meine Tätigkeit im Parlament habe ich Kenntnis davon, dass den Menschen in unserem Land wichtige Informationen in Zusammenhang mit der Coronakrise gezielt vorenthalten werden, obwohl diese zur Beurteilung der Situation von entscheidender Bedeutung sind. Ich sehe es, bedingt durch die enorme Tragweite der jüngsten Ereignisse als Pflicht gegenüber meinen Mitbürgern an, diese Dinge öffentlich zu thematisieren.

Vermutlich werden viele diesen Text bereits nach wenigen Zeilen zur Seite legen, weil sie sich eine vorsätzliche Täuschung der Bevölkerung nicht vorstellen können. Ich habe Verständnis dafür, denn auch ich hätte früher eine derartige Vorstellung als „Verschwörungstheorie“ abgetan. Doch mittlerweile musste ich, nicht zuletzt durch meine Erlebnisse im Bundestag, erkennen, welche Methoden weltweit von Regierungen, Medien und einflussreichen Akteuren der Privatwirtschaft zu unser aller Nachteil angewendet werden und dass die Bevölkerung dem leider zu häufig zu unkritisch begegnet. Ich hoffe dennoch, dass der eine oder andere meine Hinweise zumindest überprüfen wird.

Aufgrund der besorgniserregenden Tatsache, dass kritische Stimmen in Deutschland mittlerweile diffamiert, angegriffen und in ihrer Existenz regelrecht vernichtet werden, bin ich gezwungen, dieses Schreiben anonym zu veröffentlichen. Auch meine Fraktionszugehörigkeit kann ich aus demselben Grund nicht angeben. Diese spielt ohnehin keine Rolle, denn wir müssen in Deutschland dringend wieder lernen, uns „lagerübergreifend“ zuzuhören und zu respektieren.

Wenn wir nicht bald zu einem solchen Miteinander zurückfinden, wird unsere Gesellschaft endgültig in verfeindete Gruppen zersplittern. Leider hat der Umgang mit Corona bereits jetzt dazu beigetragen, die gesellschaftlichen Gräben weiter zu vertiefen. Insofern ist es für mein Anliegen zielführend, die Angabe meiner Fraktion offenzulassen. Nachweise für meine Tätigkeit im Parlament sind am Ende des Dokuments angefügt.

Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sollen nur Folgendes über mich wissen: Ich schreibe diesen Bericht in aufrichtiger Sorge um die Sicherheit, die Freiheit sowie den Wohlstand von uns allen. Diese tragenden Säulen unserer Demokratie sind akut gefährdet, denn die Coronakrise wird von verschiedenen Seiten her instrumentalisiert und unsere berechtigten Sorgen wegen des Coronavirus werden für fremde Ziele missbraucht und ausgenutzt.

Ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich die Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit dem Virus nicht verharmlosen will. Corona kann insbesondere für ältere sowie vorerkrankte Menschen eine ernste Gefahr sein, dieser Fakt ist unbestritten. Gleichzeitig muss ich jedoch feststellen, dass verschiedene Akteure mit verzerrender Berichterstattung und aus dem Zusammenhang gerissenen Horrorbildern systematisch Angst in der Bevölkerung verbreiten und damit ein Bild der Pandemie zeichnen, das nicht der Realität entspricht. Ziel dieser Kräfte aus Politik, Weltwirtschaft und Medien ist es, von weitreichenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen abzulenken, die im Hintergrund der Krise ablaufen und für die Corona „wie gerufen“ kommt.

Weiterhin sollen die Menschen in ihrer Angst vor dem Virus Maßnahmen und dauerhafte Einschränkungen akzeptieren, die angesichts der Situation in keiner Weise gerechtfertigt sind und die gegen die Interessen der Bevölkerung verstoßen. Vieles davon ist mit öffentlich zugänglichen Quellen nachvollziehbar, die eigentlichen Ziele der Maßnahmen werden den Bürgern dabei jedoch verschwiegen.

Über diese Hintergründe möchte ich Sie mit meinem Bericht informieren und ich lade Sie herzlich ein, meine Ausführungen zu überprüfen, noch bevor Ihnen diese Möglichkeit durch breite Zensur dauerhaft genommen wird.

I. Das Weltwirtschaftsforum WEF

Das Weltwirtschaftsforum WEF (a2) als Sprachrohr der einflussreichsten internationalen Konzerne und Großbanken instrumentalisiert die Krise, um eine lange vorbereitete Agenda zur Neuordnung der gesamten Weltwirtschaft umzusetzen (1). Dieser „Great Reset“ wird uns dabei als Wandel der Globalisierung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft verkauft, doch handelt es sich hierbei um eine Täuschung.

Tatsächlich wollen die Akteure des WEF damit eine weitestgehende Zentralisierung der politischen Macht in überstaatlichen Institutionen wie der UN, EU und dem IWF erreichen, sowie völlig neuartige, supranationale Organe schaffen. Über diese Organisationen wollen sie die demokratische Kontrolle der Weltwirtschaft und -politik durch gewählte Parlamente dauerhaft aushebeln, weil sich aus ihrer Sicht bislang zu viele Nationalstaaten den Privatisierungsorgien der Konzerne und der Finanzspekulanten nicht beugen wollen.

Darüber hinaus will man den Mittelstand endgültig verdrängen und die freiwerdenden Marktanteile im Rahmen der „vierten industriellen Revolution“ übernehmen. Für all diese Ziele kommt Corona und die damit verbundene globale Wirtschaftskrise wie gerufen. Die Kräfte hinter dem WEF nutzen deswegen ihren politischen Einfluss, um die Krise künstlich in die Länge zu ziehen und den Umbau der Weltwirtschaft entsprechend der eigenen Agenda voranzutreiben.

Damit die Bevölkerung und insbesondere der Mittelstand nicht gegen diese gefährliche Entwicklung rebellieren, verpackt man den Plan in die herzerwärmende Geschichte eines antikapitalistischen, humanen Neustarts der Globalisierung und versteckt die angestrebte Machtverschiebung hinter sympathischen Floskeln wie „Global Governance“.

Doch wie glaubwürdig ist es, wenn genau die Kräfte, die seit Jahrzehnten durch beispiellosen Raubbau an der Natur Unsummen verdienen, sich plötzlich in grünem Gewand präsentieren? Die Tatsache, dass selbst ranghöchste Vertreter der Vereinten Nationen für diese weltweite Kampagne des Bankensektors der Großkonzerne werben, legt nebenbei bemerkt einen Missbrauch der UN für privatwirtschaftliche Interessen nahe (2).

Wenn nicht rechtzeitig genügend Menschen die Gefahren einer weiteren Machtkonzentration in den Händen Weniger erkennen und sich dagegen wehren, dann werden wir uns schon bald in einer Welt wiederfinden, in der unsere demokratisch legitimierten Regierungen praktisch keine Entscheidungsgewalt mehr besitzen. In der Finanzpolitik ist dies längst der Fall, weswegen die Umverteilung von den Fleißigen zu den Reichen auch ungebremst zunimmt.

Höchste Vertreter des Bundestages haben nun angekündigt, den Plänen der Konzerne zur weiteren Zentralisierung der politischen Macht zu folgen. So will man „wegen Corona“ auch die Wirtschaftspolitik aller EU-Mitgliedstaaten auf die Europäische Union übertragen, wie Bundestagspräsident Schäuble kürzlich ankündigte.

Man sollte sich jedoch keinen Illusionen darüber hingeben, wer von einem Machtzuwachs in Brüssel tatsächlich profitieren würde: Eine Wirtschaftspolitik auf EU-Ebene würde nur noch die Interessen transnationaler Konzerne wie Amazon, BlackRock, Goldman Sachs et cetera bedienen – eine beispiellose Privatisierungs- und Deregulierungswelle wäre die Folge. Bereits jetzt zeigt sich diese Ausrichtung der EU beispielsweise bei der facto-Steuerbefreiung der Digitalkonzerne sowie der Privilegierung des Finanzsektors.

Parallel zur Machtverschiebung nach Brüssel sorgen die europäischen Regierungen mit den Corona-Maßnahmen gezielt dafür, dass weite Teile des Mittelstandes infolge der Krise von Konzernen und Finanzinvestoren aufgekauft werden können. Diese Vorgehensweise entspricht der Agenda des „Great Reset“. Ich appelliere daher insbesondere an alle kleinen und mittelständischen Unternehmer, sich gegen diese Bestrebungen zu wehren.

II. Digitalkonzerne und Regierungen

Digitalkonzerne und Regierungen weltweit instrumentalisieren die Angst vor dem Virus, um eine gesellschaftliche Akzeptanz für umfassende digitale Überwachungs- und Kontrollsysteme zu erreichen. Diese Systeme, die unter anderem Kontaktverfolgung, digitale Identitäten, biometrische Gesichtserkennung sowie digitale Immunitätsnachweise umfassen, sind geeignet, eine totalitäre Kontrolle der gesamten Bevölkerung zu ermöglichen.

In China wird bereits die volle Bandbreite dieser inhumanen Technologien eingesetzt, was dazu führt, dass selbst die einfachsten Rechte der Bürger durch KI-gestützte Systeme eingeschränkt werden. So wird dort eine Kombination aus „Corona-App“ und einer Vorstufe digitaler Immunitätsnachweise eingesetzt, um Menschen vollkommen automatisiert Grundrechte wie die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit zu entziehen und die Einhaltung der Maßnahmen zu überwachen (3).

Der 5G-Mobilfunkstandard ermöglicht diese Form der Massenüberwachung jedes Bürgers in Echtzeit. In China entscheidet also digitale Technologie darüber, wer noch seine Wohnung verlassen darf. Eine derartige Gesellschaft lässt sich wohl nur als technokratische Tyrannei bezeichnen. Bedauerlicherweise werden ähnliche Pläne auch von unserer Bundesregierung verfolgt: Auch sie wollte bereits mit der sogenannten „Impf- oder Immunitätsdokumentation“ den Menschen in unserem Land ihre Grundrechte nur noch dann zugestehen, wenn diese eine Immunität, zum Beispiel mittels Impfung, nachweisen können (4).

Diese Absichten unterscheiden sich nicht von denen der chinesischen Diktatur und es ist nur dem öffentlichen Protest in Deutschland zu verdanken, dass die Regierung ihren Gesetzentwurf bislang noch nicht in der ursprünglichen Fassung verabschiedet hat. Längst arbeitet man jedoch auf EU-Ebene an vergleichbaren Systemen, die Gefahr ist also noch nicht gebannt (p3).

Auch das Weltwirtschaftsforum bewirbt mit dem „Covid-19-Health-Passport“ bereits eine ganz ähnliche Technik, mit der ebenfalls der Zugang zum öffentlichen Leben von der Nutzung digitaler Kontrollmechanismen abhängig gemacht werden soll. Es ist daher davon auszugehen, dass uns digitale Immunitätsnachweise im Laufe der kommenden Monate von Medien, Regierung und Vertretern der Digitalkonzerne als Grundvoraussetzung für eine Rückkehr zur Normalität präsentiert werden.

Ich erachte derart massive Zwangsmaßnahmen angesichts der Situation mit dem Coronavirus als unverhältnismäßig und schließe mich daher Edward Snowden an, der vor einer weltweiten Architektur der Unterdrückung mittels digitaler Technologie warnte, die die Krise überdauern werde (5). Wenn wir es digitalen Systemen gestatten, über unsere Bewegungsfreiheit und unseren Zugang zum öffentlichen Leben zu bestimmen, dann geben wir damit gleichzeitig die Kontrolle über unsere elementarsten Grundrechte an die privaten Betreiber der digitalen Infrastruktur ab.

Ein Blick nach China genügt, um die realen Gefahren einer derart technokratischen Gesellschaftsform zu erkennen. Niemand sollte in so einer Welt leben müssen, doch wir alle werden infolge eines zu sorglosen Umgangs mit dem technisch Machbaren zunehmend in diese Richtung gedrängt. Dies gilt auch für Europa, selbst wenn es im ersten Moment schwer vorstellbar sein mag. Die Tatsache, dass das 5G-Netz im Gegensatz zur bislang privaten Mobilfunkinfrastruktur in Deutschland mit viel Steuergeld errichtet wird, spricht in diesem Zusammenhang dafür, dass diese Technologie auch bei uns vorrangig der staatlichen Massenüberwachung dienen wird (6).

Es ist eine perfide Vorgehensweise der Bundesregierung, dass sie diese seit vielen Jahren entwickelten Pläne nun im Rahmen eines „Corona-Konjunkturpakets“ umsetzen will. Neben dem Aspekt der Überwachung soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass die Digitalkonzerne im Rahmen der Digitalisierung der Schulen ihr Geschäftsmodell längst auch auf den Bildungssektor ausdehnen und Corona hierfür einen willkommenen Vorwand liefert. Ich appelliere an alle Eltern und Lehrkräfte, diesen Bestrebungen nicht unkritisch zu folgen. Die Möglichkeiten zur gezielten Beeinflussung von Kindern mittels digitaler Technologie wurden unter enormem Aufwand erarbeitet und stellen eine Bedrohung des Kindeswohls sowie der individuellen Freiheit dar.

Auch die Einführung digitaler Identitäten wurde bereits vor der Coronakrise angestrebt und von einflussreichen Akteuren vorangetrieben: Die Rockefeller-Stiftung und Microsoft verfolgen mit „ID2020“ bereits seit einigen Jahren ein Projekt zur digitalen, biometrischen Erfassung der Weltbevölkerung, wobei digitale Immunitätsnachweise ebenfalls als möglicher Anwendungsfall für dieses totalitäre System beschrieben werden (7).

Eine globale Impfkampagne gegen Corona könnte schon bald als Vorwand dienen, dieses seit Jahren vorbereitete Kontrollsystem weltweit auszurollen. Betrachtet man daneben noch andere Projekte der Digitalkonzerne, erschleicht einen das Gefühl, dass wir Menschen für diese Unternehmen eher eine Ware oder einen ökonomisch verwertbaren Rohstoff darstellen und es ihnen weniger um unsere Sicherheit geht.

So hat beispielsweise Microsoft ein System patentiert, bei dem mit Sensoren ausgestattete menschliche Körper für das Schürfen von Kryptowährungen verwendet werden (8). Das im Jahr 2017 veröffentlichte Facebook-Projekt zu Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) erscheint aus diesem Blickwinkel betrachtet noch surrealer. Tesla-Chef Elon Musk ließ bereits einen Roboter entwickeln, mit dem mikro-elektronische Chips vollautomatisiert in menschliche Gehirne gepflanzt werden können (9). Dass es dabei nicht vordergründig um medizinische Anwendungen geht, wird seitens der Entwickler mittlerweile auch nicht mehr abgestritten.

Ich bin der Meinung, dass wir umgehend eine breite Debatte über die ethischen Aspekte derartiger Technologien einfordern müssen. Ähnlich wie bei der gentechnischen Klonung sollten wir uns auch bei Mikrochips im Gehirn die Frage stellen, ob wir alle technischen Möglichkeiten tatsächlich ausreizen wollen oder ob diese Form des Transhumanismus nicht zu einer gefährlichen Entmenschlichung führt. Ist es wirklich noch „normal“, wenn vermögende Personen bereits heute ankündigen, Menschen künftig mittels implantiertem Chip in digitale Netzwerke einbinden zu wollen (10)?

Aus welchem Grund will Microsoft die biometrischen Merkmale der gesamten Weltbevölkerung erfassen? Und sollen wir Unternehmen mit derartigen Absichten tatsächlich erlauben, „wegen Corona“ eine weltumspannende Überwachungsarchitektur zu errichten und damit Zugriff auf all unsere Lebensbereiche zu erhalten? Einflussreiche Akteure fordern bereits offen die permanente Totalüberwachung der gesamten Bevölkerung — natürlich „nur“ wegen dem Coronavirus (11).

All diese Aspekte sollte man nicht unberücksichtigt lassen, wenn man die Bestrebungen gewisser Philanthropen in dieser Krise betrachtet. Ohnehin sollten wir kritischer gegenüber Investoren werden, die sich mit strategischer Philanthropie unsere Zustimmung erkaufen und die trotz (oder aufgrund?) ihrer vermeintlich selbstlosen Spenden immer vermögender und einflussreicher werden.

III. Der Finanzsektor

Der Finanzsektor und insbesondere die internationalen Großbanken instrumentalisieren die Krise, um durch enorme Kreditvergaben an Staaten sowie Unternehmen neue Abhängigkeiten zu schaffen und damit ihren politischen Einfluss auszuweiten. Dies geschieht entweder direkt über die Banken oder indirekt über Organisationen wie den Internationalen Währungsfonds IWF. Der akute Kapitalbedarf infolge der Krise macht die Staaten damit für private Geldgeber erpressbar. Aufgrund dieser Machtverhältnisse wird jede demokratische Kontrolle unmöglich und der private Bankensektor wird zum politischen Akteur.

Besonders arglistig ist diese Vorgehensweise, weil die Milliardenkredite keineswegs zur Unterstützung der Bevölkerung oder der Realwirtschaft verwendet werden, sondern analog zur Finanzkrise 2008 überwiegend an die Gläubiger der Mitgliedstaaten fließen. Die Politik rettet mit dem geliehenen Geld also nicht unsere Wirtschaft, sondern erspart dem Finanzsektor Verluste infolge der Krise. Gleichzeitig ermöglichen die Kredite der Banken politische Einflussnahme.

Aufgrund dieser Mechanismen haben sie ein starkes Interesse daran, dass die Wirtschaftskrise infolge der Corona-Maßnahmen möglichst verheerend ausfällt. Sie nutzen daher die ihnen offenstehenden Kanäle in den Medien, um weiter Angst zu verbreiten und die wirtschaftliche Lage noch zu verschärfen. Daneben werben sie über Institutionen wie den IWF oder die Weltbank für eine weitere Machtverschiebung zugunsten überstaatlicher Organisationen, weil damit ihre Einflussmöglichkeiten auf die globale Finanzpolitik weiter zunehmen.

Der Finanzsektor macht bereits heute in der Außenpolitik sowie in der weltweiten Reaktion auf die Corona-Pandemie großen Einfluss geltend, wie unter anderem die jüngsten Ereignisse in Weißrussland zeigen: Der IWF als langer Arm des Bankensektors bot dem wirtschaftlich angeschlagenen Staat im Juni 2020 Hilfskredite in Höhe von 940 Millionen US-Dollar an und forderte im Gegenzug, dass das kleine Land ebenfalls Corona-Maßnahmen wie Lockdown, Maskenpflicht und Quarantäne durchführen müsse (12).

Hintergrund dieser Forderungen war, dass Weißrussland durch seinen nüchternen Umgang mit dem Coronavirus das gewünschte Narrativ der tödlichen Pandemie störte. Betrachtet man die lange Liste von Staaten, die im Rahmen der Coronakrise Kredite des IWF erhalten haben, erscheint eine ähnliche Vorgehensweise des Währungsfonds auch in diesen Ländern denkbar (13). Lukaschenko lehnte die Einmischung des IWF ab, die Folgen für ihn und seine Regierung können wir aktuell beobachten.

Mit dieser Vorgehensweise versucht der Finanzsektor mit Unterstützung der Medien sowie in diesem Falle der EU sicherzustellen, dass sich kein Staat der Agenda beziehungsweise den eigenen Zielen widersetzt. Dass es der EU bei den jetzt vorbereiteten Sanktionen nicht wirklich um den Ablauf der möglicherweise manipulierten Wahlen geht, zeigt die Tatsache, dass die OSZE die Einladung Weißrusslands zur Wahlbeobachtung vor Ort mit einer dürftigen Begründung abgelehnt hatte (14).

Neben den politischen Aspekten missbraucht der Finanzsektor die Krise, um die bereits seit Langem angestrebte weltweite Bargeldabschaffung weiter voranzutreiben. Vielen Menschen ist dabei leider nicht bewusst, welche Auswirkungen der Umstieg auf digitale Währungen hätte und welch enormes Missbrauchspotenzial damit verbunden ist. Ich lege es an dieser Stelle jedem nahe, sich mit den tatsächlichen Folgen einer bargeldlosen Gesellschaft auseinanderzusetzen und insbesondere zu verinnerlichen, welche Macht die Betreiber einer globalen, digitalen Bezahl-Infrastruktur über die gesamte Bevölkerung ausüben könnten.

Einflussreiche Kräfte, die bereits vor Corona intensiven Lobbyismus für die weltweite Bargeldabschaffung betrieben haben, nutzen die Krise nun für ihre Zwecke aus. Dass dies auch auf Microsoft-Gründer Bill Gates zutrifft, sei an dieser Stelle nur am Rande erwähnt (15). Angesichts der enormen wirtschaftlichen Potenziale in diesem Sektor ist es jedenfalls unwahrscheinlich, dass es diesen Akteuren am Ende um etwas anderes ginge als um Geld und politischen Einfluss, auch wenn sie dies hinter öffentlichkeitswirksamer „Philanthropie“ verbergen. Wenn uns also nun erzählt wird, dass wir wegen Corona auf Bargeld verzichten müssen, dann sollten wir die starken wirtschaftlichen Interessen dahinter nicht ausblenden.

Insgesamt komme ich aufgrund meiner Beobachtungen im Bundestag zu dem Schluss, dass der Finanzsektor mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit Einfluss auf die Politik nimmt und mittlerweile sogar sein eigenes Personal in den höchsten politischen Ämtern positionieren kann, ohne dass es zu einem öffentlichen Protest dagegen käme. Wenn Goldman Sachs-Manager oder IWF-Vorsitzende Präsident der Europäischen Zentralbank werden können, hat die EU offensichtlich jede Nähe zu den Bedürfnissen und Interessen der Bevölkerung verloren. Und wenn BlackRock-Vertreter in Deutschland ernsthaft als Kanzlerkandidat gehandelt werden, dann sind wir über die Absichten und Methoden des Finanzsektors scheinbar zu wenig informiert und dementsprechend unkritisch.

Das aber sollten wir sein, wenn einerseits die Zahl der Milliardäre stetig zunimmt und gleichzeitig auch bei uns immer mehr Menschen in bitterer Armut leben. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Politik zugunsten der reichsten 0,01 Prozent. Die Coronakrise wird all dies weiter beschleunigen, wenn wir uns nicht dagegen wehren und einen breiten Protest gegen diese Vorgänge bilden.

Teil 2 des Briefes folgt in Kürze.

Bitte, liebe Leser, bleiben Sie sehr aufmerksam.

Erst-Veröffentlichung und Anmerkungen: https://www.rubikon.news/artikel/achtung-diktatur


Quellen und Anmerkungen:

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen — insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors — kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die mit Ziffern indizierten Quellen stammen vom Autor des Briefes. Weitere Anmerkungen (a1 ...) und Quellen (p1 ...) wurden nachträglich hinzugefügt.

(a1) Unter anderem wurden Fotos von Ausweisen hinzugefügt, welche den Zugang zu nicht-öffentlichen Sitzungen des Bundestages belegen möchten.

(a2) WEF — World Economy Forum; zu deutsch Weltwirtschaftsforum (von Davos)

(p1) 24. September 2020; Telepolis; Thomas Moser; Corona-Recht: Wenn Abgeordnete nicht mehr immun sein sollen

(p2) Wikipedia; Parlamentarischer Berater; abgerufen: 24. September 2020

(p3) 4. Oktober 2019; Telepolis; Stefan Krempl; Trotz Kritik: Frankreich startet Online-Identitätsnachweis mit Gesichtserkennung

(1) weforum.org/great-reset

(2) The Great Reset: A Unique Twin to Begin 2021;weforum.org; 2020

(3) Corona-App in China: Beginn der Digitaldiktatur; sueddeutsche.de; 15. Mai 2020

(4) Formulierungshilfe für den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite; bundesgesundheitsministerium.de; 29. April 2020

(5) Corona-Maßnahmen: Snowden warnt vor „Architektur der Unterdrückung“; heise.de; 11. April 2020

(6) Eckpunktepapier Konjunkturpaket: bundesfinanzministerium.de; 3. Juni 2020

(7) id2020.org/alliance

(8) Patent W0/2020/060606 bzw. US16138518; patenscope.wipo.int; 26. März 2020

(9) An integrated brain-machine interface platform with thousands of channels; bioxiv.org; 2. August 2019

(10) Chip stellt Verbindung zwischen Gehirn und Smartphone her; tagesspiegel.de; 29. August 2020

(11) National Covid-19 Testing Action Plan; rockefellerfoundation.org; 21. April 2020

(12) Lukaschenko über Aufdrängung von zusätzlichen Bedingungen bei Vergabe von äußeren Krediten; deu.belta.by; 19. Juni 2020

(13) COVID-19 Financial Assistance and Debt Service Relief; imf.org; 19. August 2020

(14) ODIHR will not deploy election observation mission to Belarus due to lack of invitation; osce.org; 15. Juli 2020

(15) betterthancash.org

Wladimir Putin: Die wahren Lehren aus dem 75. Jahrestag des Zweiten Weltkriegs

Putin

Der russische Präsident bietet eine umfassende Einschätzung des Erbes des Zweiten Weltkriegs und argumentiert: "Heute wollen europäische Politiker und insbesondere polnische Führer den Münchner Verrat unter den Teppich kehren. Der Münchner Verrat hat der Sowjetunion gezeigt, dass der Westen Länder würden sich mit Sicherheitsfragen befassen, ohne ihre Interessen zu berücksichtigen. "

von Wladimir Putin

Seit dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges sind 75 Jahre vergangen. Im Laufe der Jahre sind mehrere Generationen aufgewachsen. Die politische Landkarte des Planeten hat sich verändert. Die Sowjetunion, die einen epischen, vernichtenden Sieg über den Nationalsozialismus forderte und die ganze Welt rettete, ist verschwunden. Außerdem sind die Ereignisse dieses Krieges selbst für seine Teilnehmer längst zu einer fernen Erinnerung geworden. Warum feiert Russland den 9. Mai als größten Feiertag? Warum kommt das Leben am 22. Juni fast zum Stillstand? Und warum spürt man einen Kloß im Hals?

Sie sagen normalerweise, dass der Krieg die Geschichte jeder Familie tief geprägt hat. Hinter diesen Worten steckt das Schicksal von Millionen von Menschen, ihre Leiden und der Schmerz des Verlustes. Hinter diesen Worten steckt auch der Stolz, die Wahrheit und die Erinnerung.

Für meine Eltern bedeutete der Krieg die schrecklichen Prüfungen der Belagerung von Leningrad, bei der mein zweijähriger Bruder Vitya starb. Es war der Ort, an dem meine Mutter auf wundersame Weise überleben konnte. Obwohl mein Vater vom aktiven Dienst befreit war, meldete er sich freiwillig zur Verteidigung seiner Heimatstadt. Er traf die gleiche Entscheidung wie Millionen von Sowjetbürgern. Er kämpfte am Brückenkopf von Newski Pyatachok und wurde schwer verwundet. Und je mehr Jahre vergehen, desto mehr habe ich das Bedürfnis, mit meinen Eltern zu sprechen und mehr über die Kriegszeit ihres Lebens zu erfahren. Ich habe jedoch keine Gelegenheit mehr dazu. Dies ist der Grund, warum ich die Gespräche, die ich mit meinem Vater und meiner Mutter zu diesem Thema geführt habe, sowie die kleinen Emotionen, die sie zeigten, in meinem Herzen schätze.

Menschen in meinem Alter und ich glauben, dass es wichtig ist, dass unsere Kinder, Enkel und Urenkel die Qualen und Nöte verstehen, die ihre Vorfahren erdulden mussten. Sie müssen verstehen, wie ihre Vorfahren es geschafft haben, durchzuhalten und zu gewinnen. Woher kommt ihre schiere, unbeugsame Willenskraft, die die ganze Welt verblüffte und faszinierte? Sicher, sie verteidigten ihr Zuhause, ihre Kinder, Angehörigen und Familien. Was sie jedoch teilten, war die Liebe zu ihrer Heimat, ihrem Mutterland. Dieses tiefsitzende, intime Gefühl spiegelt sich voll und ganz im Wesen unserer Nation wider und wurde zu einem der entscheidenden Faktoren in ihrem heldenhaften Opferkampf gegen die Nazis.

Ich frage mich oft: Was würde die heutige Generation tun? Wie wird es sich in einer Krisensituation verhalten? Ich sehe junge Ärzte, Krankenschwestern und manchmal frische Absolventen, die in die "rote Zone" gehen, um Leben zu retten. Ich sehe unsere Soldaten, die den internationalen Terrorismus im Nordkaukasus bekämpfen und in Syrien bis zum bitteren Ende kämpfen. Sie sind so jung. Viele Soldaten, die einen Teil der legendären, unsterblich 6ten Fallschirmjäger Unternehmen waren 19-20 Jahre alt. Aber alle haben bewiesen, dass sie es verdient haben, die Leistung der Krieger unseres Heimatlandes zu erben, die es während des Großen Vaterländischen Krieges verteidigten.

Deshalb bin ich zuversichtlich, dass eines der charakteristischen Merkmale der Völker Russlands darin besteht, ihre Pflicht zu erfüllen, ohne sich selbst zu bemitleiden, wenn die Umstände dies erfordern. Werte wie Selbstlosigkeit, Patriotismus, Liebe zu ihrem Zuhause, ihrer Familie und ihrem Mutterland sind bis heute von grundlegender Bedeutung für die russische Gesellschaft. Diese Werte sind weitgehend das Rückgrat der Souveränität unseres Landes.

Heutzutage haben wir neue Traditionen, die vom Volk geschaffen wurden, wie das Unsterbliche Regiment. Dies ist der Erinnerungsmarsch, der unsere Dankbarkeit sowie die lebendige Verbindung und die Blutsbande zwischen den Generationen symbolisiert. Millionen von Menschen kommen auf die Straße und tragen die Fotos ihrer Verwandten, die ihr Mutterland verteidigten und die Nazis besiegten. Dies bedeutet, dass ihr Leben, ihre Prüfungen und Opfer sowie der Sieg, den sie uns hinterlassen haben, niemals vergessen werden.

Wir haben die Verantwortung gegenüber unserer Vergangenheit und unserer Zukunft, unser Möglichstes zu tun, um zu verhindern, dass diese schrecklichen Tragödien jemals wieder passieren. Daher war ich gezwungen, einen Artikel über den Zweiten Weltkrieg und den Großen Vaterländischen Krieg herauszubringen. Ich habe diese Idee mehrmals mit führenden Politikern der Welt diskutiert und sie haben ihre Unterstützung gezeigt. Auf dem Gipfeltreffen der GUS-Führer Ende letzten Jahres waren wir uns alle einig: Es ist wichtig, die Erinnerung an die Tatsache, dass die Nazis in erster Linie vom sowjetischen Volk und diesen Vertretern besiegt wurden, an zukünftige Generationen weiterzugeben aller Republiken der Sowjetunion kämpften in diesem heldenhaften Kampf Seite an Seite, sowohl an der Front als auch im Heck. Während dieses Gipfels sprach ich auch mit meinen Kollegen über die herausfordernde Vorkriegszeit.

Dieses Gespräch sorgte in Europa und der Welt für Aufsehen. Es bedeutet, dass es in der Tat höchste Zeit ist, die Lehren aus der Vergangenheit zu überdenken. Zur gleichen Zeit gab es viele emotionale Ausbrüche, schlecht getarnte Unsicherheiten und laute Anschuldigungen, die folgten. Einige Politiker handelten aus Gewohnheit und behaupteten, Russland versuche, die Geschichte neu zu schreiben. Sie konnten jedoch keine einzige Tatsache widerlegen oder ein einziges Argument widerlegen. Es ist in der Tat schwierig, wenn nicht unmöglich, mit den Originaldokumenten zu argumentieren, die übrigens nicht nur im russischen, sondern auch im ausländischen Archiv zu finden sind.

Daher müssen die Gründe, die den Weltkrieg verursacht haben, weiter untersucht und seine komplizierten Ereignisse, Tragödien und Siege sowie seine Lehren sowohl für unser Land als auch für die ganze Welt reflektiert werden. Und wie gesagt, es ist entscheidend, sich ausschließlich auf Archivdokumente und zeitgenössische Beweise zu verlassen und dabei ideologische oder politisierte Spekulationen zu vermeiden.

Ich möchte noch einmal an die offensichtliche Tatsache erinnern. Die Hauptursachen des Zweiten Weltkriegs liegen hauptsächlich in den Entscheidungen, die nach dem Ersten Weltkrieg getroffen wurden. Der Versailler Vertrag wurde für Deutschland zum Symbol schwerer Ungerechtigkeit. Es bedeutete im Grunde, dass das Land ausgeraubt werden musste und gezwungen war, den westlichen Verbündeten, die seine Wirtschaft belasteten, enorme Reparationen zu zahlen. Der französische Marschall Ferdinand Foch, der als Oberbefehlshaber der Alliierten fungierte, beschrieb diesen Vertrag prophetisch: "Dies ist kein Frieden. Es ist ein Waffenstillstand seit zwanzig Jahren."

Es war die nationale Demütigung, die zu einem fruchtbaren Boden für radikale Rachegefühle in Deutschland wurde. Die Nazis spielten geschickt mit den Emotionen der Menschen und bauten ihre Propaganda auf, die versprach, Deutschland vom "Erbe von Versailles" zu befreien und das Land wieder in seine frühere Macht zu versetzen, während es das deutsche Volk im Wesentlichen in den Krieg drängte. Paradoxerweise haben die westlichen Staaten, insbesondere das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten, direkt oder indirekt dazu beigetragen. Ihre Finanz- und Industrieunternehmen investierten aktiv in deutsche Fabriken und Werke, in denen Militärprodukte hergestellt wurden. Außerdem unterstützten viele Menschen in der Aristokratie und im politischen Establishment radikale, rechtsextreme und nationalistische Bewegungen, die sowohl in Deutschland als auch in Europa auf dem Vormarsch waren.

Die "Versailler Weltordnung" verursachte zahlreiche implizite Kontroversen und offensichtliche Konflikte. Sie drehten sich um die Grenzen neuer europäischer Staaten, die von den Siegern im Ersten Weltkrieg zufällig festgelegt wurden. Auf diese Grenzabgrenzung folgten fast unmittelbar territoriale Streitigkeiten und gegenseitige Ansprüche, die sich in "Zeitbomben" verwandelten.

Eines der wichtigsten Ergebnisse des Ersten Weltkriegs war die Gründung des Völkerbundes. Es gab hohe Erwartungen an diese internationale Organisation, um dauerhaften Frieden und kollektive Sicherheit zu gewährleisten. Es war eine fortschrittliche Idee, die, wenn sie konsequent weiterverfolgt wird, tatsächlich verhindern könnte, dass die Schrecken eines globalen Krieges erneut auftreten.

Der von den Siegermächten Frankreichs und des Vereinigten Königreichs dominierte Völkerbund erwies sich jedoch als unwirksam und wurde nur von sinnlosen Diskussionen überschwemmt. Der Völkerbund und der europäische Kontinent im Allgemeinen haben den wiederholten Forderungen der Sowjetunion nach einem gerechten kollektiven Sicherheitssystem und der Unterzeichnung eines osteuropäischen Pakts und eines pazifischen Pakts zur Verhinderung von Aggressionen ein taubes Ohr zugewandt. Diese Vorschläge wurden ignoriert.

Der Völkerbund konnte auch Konflikte in verschiedenen Teilen der Welt nicht verhindern, wie den Angriff Italiens auf Äthiopien, den Bürgerkrieg in Spanien, die japanische Aggression gegen China und den Anschluss Österreichs. Im Falle des Münchner Verrats, an dem neben Hitler und Mussolini auch britische und französische Führer beteiligt waren, wurde die Tschechoslowakei mit voller Zustimmung des Völkerbundes auseinandergenommen. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass sich Stalin im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Führern dieser Zeit nicht blamierte, indem er sich mit Hitler traf, der unter den westlichen Nationen als seriöser Politiker bekannt und ein willkommener Gast in den europäischen Hauptstädten war .

Polen war neben Deutschland auch an der Teilung der Tschechoslowakei beteiligt. Sie entschieden im Voraus gemeinsam, wer welche tschechoslowakischen Gebiete bekommen würde. Am 20. September 1938 berichtete der polnische Botschafter in Deutschland, Józef Lipski, dem polnischen Außenminister Józef Beck über die folgenden Zusicherungen Hitlers: "... im Falle eines Konflikts zwischen Polen und der Tschechoslowakei um unsere Interessen in Tschechien würde das Reich zu Polen stehen. " Der Naziführer forderte sogar auf und riet Polen, "erst zu handeln, nachdem die Deutschen die Sudeten besetzt hatten".

Polen war sich bewusst, dass seine Annexionspläne ohne Hitlers Unterstützung zum Scheitern verurteilt waren. Ich möchte diesbezüglich eine Aufzeichnung des Gesprächs zwischen dem deutschen Botschafter in Warschau, Hans-Adolf von Moltke, und Józef Beck zitieren, das am 1. Oktober 1938 stattfand und sich auf die polnisch-tschechischen Beziehungen und die Position des Sowjets konzentrierte Union in dieser Angelegenheit. Darin heißt es: "Herr Beck bedankte sich sehr für die loyale Behandlung der polnischen Interessen auf der Münchner Konferenz sowie für die Aufrichtigkeit der Beziehungen während des Tschechischen Konflikts. Die Haltung des Führers und des Bundeskanzlers wurde von der Regierung voll und ganz gewürdigt und die Öffentlichkeit [von Polen]. "

Die Teilung der Tschechoslowakei war brutal und zynisch. München zerstörte sogar die formellen, fragilen Garantien, die auf dem Kontinent verblieben waren. Es zeigte sich, dass gegenseitige Vereinbarungen wertlos waren. Es war der Münchner Verrat, der als "Auslöser" diente und den großen Krieg in Europa unvermeidlich machte.

Heute wollen europäische Politiker und insbesondere polnische Staats- und Regierungschefs den Münchner Verrat unter den Teppich kehren. Warum? Die Tatsache, dass ihre Länder einst ihre Verpflichtungen gebrochen und den Münchner Verrat unterstützt haben, wobei einige von ihnen sogar an der Aufteilung der Einstellung beteiligt waren, ist nicht der einzige Grund. Zum anderen ist es etwas peinlich, sich daran zu erinnern, dass die Sowjetunion in diesen dramatischen Tagen des Jahres 1938 die einzige war, die sich für die Tschechoslowakei einsetzte.

Die Sowjetunion versuchte im Einklang mit ihren internationalen Verpflichtungen, einschließlich der Abkommen mit Frankreich und der Tschechoslowakei, die Tragödie zu verhindern. In der Zwischenzeit hat Polen in Verfolgung seiner Interessen alles getan, um den Aufbau eines kollektiven Sicherheitssystems in Europa zu behindern. Der polnische Außenminister Józef Beck schrieb in seinem Brief vom 19. September 1938 an den vorgenannten Botschafter Józef Lipski vor seinem Treffen mit Hitler direkt darüber: "... im vergangenen Jahr lehnte die polnische Regierung den vierfachen Vorschlag ab, der Internationale beizutreten Eingriffe in die Verteidigung der Tschechoslowakei. "

Großbritannien und Frankreich, das zu dieser Zeit der Hauptverbündete der Tschechen und Slowaken war, beschlossen, ihre Garantien zurückzuziehen und dieses osteuropäische Land seinem Schicksal zu überlassen. Damit wollten sie die Aufmerksamkeit der Nazis nach Osten lenken, damit Deutschland und die Sowjetunion unweigerlich zusammenstoßen und sich gegenseitig bluten.

Das ist die Essenz der westlichen Beschwichtigungspolitik, die nicht nur gegenüber dem Dritten Reich, sondern auch gegenüber anderen Teilnehmern des sogenannten Anti-Komintern-Pakts - dem faschistischen Italien und dem militaristischen Japan - betrieben wurde. In Fernost gipfelte diese Politik im Sommer 1939 im Abschluss des anglo-japanischen Abkommens, das Tokio in China freie Hand ließ. Die führenden europäischen Mächte waren nicht bereit, die tödliche Gefahr anzuerkennen, die Deutschland und seine Verbündeten für die ganze Welt darstellen. Sie hofften, dass sie selbst vom Krieg unberührt bleiben würden.

Der Münchner Verrat hat der Sowjetunion gezeigt, dass die westlichen Länder sich mit Sicherheitsfragen befassen würden, ohne ihre Interessen zu berücksichtigen. Tatsächlich könnten sie bei Bedarf sogar eine antisowjetische Front schaffen.

Dennoch hat die Sowjetunion ihr Möglichstes getan, um jede Chance zur Bildung einer Anti-Hitler-Koalition zu nutzen. Trotz - ich werde es noch einmal sagen - des doppelten Handels seitens der westlichen Länder. Zum Beispiel berichteten die Geheimdienste der sowjetischen Führung detaillierte Informationen über die Kontakte hinter den Kulissen zwischen Großbritannien und Deutschland im Sommer 1939. Wichtig ist, dass diese Kontakte ziemlich aktiv waren und praktisch mit den dreigliedrigen Verhandlungen zwischen Frankreich zusammenfielen, Großbritannien und die UdSSR, die im Gegenteil von den westlichen Partnern absichtlich langwierig waren. In diesem Zusammenhang werde ich ein Dokument aus den britischen Archiven zitieren. Es enthält Anweisungen für die britische Militärmission, die im August 1939 nach Moskau kam. Es heißt direkt, dass die Delegation die Verhandlungen nur sehr langsam fortsetzen sollte und dass die Regierung des Vereinigten Königreichs nicht bereit war, detailliert festgelegte Verpflichtungen zu übernehmen und ihre Handlungsfreiheit unter keinen Umständen einzuschränken. Ich werde auch bemerken, dass die sowjetische Delegation im Gegensatz zur britischen und französischen Delegation von Spitzenkommandanten der Roten Armee geleitet wurde, die die notwendige Befugnis hatten, "eine Militärkonvention über die Organisation der militärischen Verteidigung Englands, Frankreichs und der UdSSR zu unterzeichnen gegen Aggression in Europa. "

Polen spielte seine Rolle beim Scheitern dieser Verhandlungen, da es keine Verpflichtungen gegenüber der sowjetischen Seite haben wollte. Selbst unter dem Druck ihrer westlichen Verbündeten lehnte die polnische Führung die Idee einer gemeinsamen Aktion mit der Roten Armee ab, um gegen die Wehrmacht zu kämpfen. Erst als sie von der Ankunft von Ribbentrop in Moskau erfuhren, teilte J. Beck der sowjetischen Seite widerstrebend und nicht direkt durch französische Diplomaten mit: "... im Falle einer gemeinsamen Aktion gegen die deutsche Aggression die Zusammenarbeit zwischen Polen und dem Sowjet Eine Union kommt unter technischen Umständen, die noch zu vereinbaren sind, nicht in Frage. " Gleichzeitig erklärte er seinen Kollegen: "... Ich habe dieser Formulierung nur aus taktischen Gründen zugestimmt, und unsere Kernposition in Bezug auf die Sowjetunion ist endgültig und bleibt unverändert."

Unter diesen Umständen unterzeichnete die Sowjetunion den Nichtangriffspakt mit Deutschland. Es war praktisch das letzte unter den europäischen Ländern, dass dies tat. Außerdem geschah dies angesichts einer echten Kriegsgefahr an zwei Fronten - mit Deutschland im Westen und mit Japan im Osten, wo bereits intensive Kämpfe auf dem Khalkhin Gol stattfanden.

Stalin und sein Gefolge verdienen in der Tat viele berechtigte Anschuldigungen. Wir erinnern uns an die Verbrechen des Regimes gegen sein eigenes Volk und an den Schrecken der Massenrepressionen. Mit anderen Worten, es gibt viele Dinge, denen die sowjetischen Führer vorgeworfen werden können, aber ein schlechtes Verständnis der Natur externer Bedrohungen gehört nicht dazu. Sie sahen, wie versucht wurde, die Sowjetunion in Ruhe zu lassen, um mit Deutschland und seinen Verbündeten umzugehen. Angesichts dieser realen Bedrohung wollten sie wertvolle Zeit gewinnen, um die Verteidigung des Landes zu stärken.

Heutzutage hören wir viele Spekulationen und Anschuldigungen gegen das moderne Russland im Zusammenhang mit dem damals unterzeichneten Nichtangriffspakt. Ja, Russland ist der rechtliche Nachfolgestaat der UdSSR, und die Sowjetzeit - mit all ihren Triumphen und Tragödien - ist ein unveräußerlicher Teil unserer tausendjährigen Geschichte. Wir möchten jedoch daran erinnern, dass die Sowjetunion eine rechtliche und moralische Bewertung des sogenannten Molotow-Ribbentrop-Pakts vorgenommen hat. Der Oberste Sowjet verurteilte in seiner Resolution vom 24. Dezember 1989 die Geheimprotokolle offiziell als "einen Akt persönlicher Macht", der in keiner Weise "den Willen des sowjetischen Volkes widerspiegelte, das keine Verantwortung für diese Absprache trägt".

Wieder andere Staaten haben es vorgezogen, die Vereinbarungen mit den Unterschriften der Nazis und der westlichen Politiker zu vergessen, ganz zu schweigen von rechtlichen oder politischen Einschätzungen einer solchen Zusammenarbeit, einschließlich der stillschweigenden Zustimmung - oder sogar direkten Zustimmung - einiger europäischer Politiker zu den barbarischen Plänen der Nazis. Es wird genügen, sich an den zynischen Satz zu erinnern, den der polnische Botschafter in Deutschland, J. Lipski, während seines Gesprächs mit Hitler am 20. September 1938 sagte: "... um das jüdische Problem zu lösen, werden wir [die Polen] ihm zu Ehren ein prächtiges Denkmal errichten." Warschau. "

Außerdem wissen wir nicht, ob es geheime "Protokolle" oder Anhänge zu Vereinbarungen einer Reihe von Ländern mit den Nazis gab. Das einzige, was noch zu tun bleibt, ist, ihr Wort dafür zu nehmen. Insbesondere Materialien zu den geheimen englisch-deutschen Gesprächen wurden noch nicht freigegeben. Wir fordern daher alle Staaten nachdrücklich auf, den Prozess der Veröffentlichung ihrer Archive zu beschleunigen und bisher unbekannte Dokumente der Kriegs- und Vorkriegszeit zu veröffentlichen - so wie es Russland in den letzten Jahren getan hat. In diesem Zusammenhang sind wir bereit für eine breite Zusammenarbeit und gemeinsame Forschungsprojekte, an denen Historiker beteiligt sind.

Aber kehren wir zu den Ereignissen unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg zurück. Es war naiv zu glauben, dass Hitler, sobald er mit der Tschechoslowakei fertig war, keine neuen territorialen Ansprüche geltend machen würde. Diesmal betrafen die Behauptungen seinen jüngsten Komplizen bei der Teilung der Tschechoslowakei - Polen. Hier wurde das Erbe von Versailles, insbesondere das Schicksal des sogenannten Danziger Korridors, erneut als Vorwand verwendet. Die Schuld für die Tragödie, die Polen damals erlitten hat, liegt ganz bei der polnischen Führung, die die Bildung eines Militärbündnisses zwischen Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion behindert und sich auf die Hilfe seiner westlichen Partner verlassen hatte, um ihr eigenes Volk unter die Dampfwalze zu werfen von Hitlers Zerstörungsmaschine.

Die deutsche Offensive wurde in voller Übereinstimmung mit der Blitzkriegslehre durchgeführt. Trotz des heftigen, heldenhaften Widerstands der polnischen Armee waren die deutschen Truppen am 8. September 1939 - nur eine Woche nach Kriegsausbruch - auf dem Weg nach Warschau. Bis zum 17. September waren die militärischen und politischen Führer Polens nach Rumänien geflohen und hatten ihr Volk verlassen, das weiter gegen die Invasoren kämpfte.

Polens Hoffnung auf Hilfe von seinen westlichen Verbündeten war vergebens. Nach der Kriegserklärung an Deutschland rückten die französischen Truppen nur wenige zehn Kilometer tief in das deutsche Territorium vor. Alles sah aus wie eine bloße Demonstration energischen Handelns. Darüber hinaus beschloss der anglo-französische Oberste Kriegsrat, der am 12. September 1939 seine erste Sitzung in der französischen Stadt Abbeville abhielt, die Offensive angesichts der raschen Entwicklungen in Polen insgesamt abzubrechen. Zu diesem Zeitpunkt begann der berüchtigte Phony War. Was Großbritannien und Frankreich taten, war ein eklatanter Verrat an ihren Verpflichtungen gegenüber Polen.

Später, während der Nürnberger Prozesse, erklärten deutsche Generäle ihren schnellen Erfolg im Osten. General Alfred Jodl, ehemaliger Chef des Operationsstabes des Oberkommandos der deutschen Streitkräfte, gab zu: "... wir haben bereits 1939 keine Niederlage erlitten, nur weil während unseres Krieges etwa 110 französische und britische Divisionen im Westen gegen 23 deutsche Divisionen stationiert waren mit Polen blieb absolut untätig. "

Ich bat darum, in den dramatischen Tagen August und September 1939 alle Materialien zu den Kontakten zwischen der UdSSR und Deutschland aus den Archiven abzurufen. Den Unterlagen zufolge Absatz 2 des Geheimprotokolls zum deutsch-sowjetischen Nicht-Protokoll Im Aggressionspakt vom 23. August 1939 wurde festgelegt, dass im Falle einer territorial-politischen Umstrukturierung der Bezirke des polnischen Staates die Grenze der Interessenbereiche der beiden Länder "ungefähr entlang der Flüsse Narew, Vistula und San" verlaufen würde. . Mit anderen Worten, der sowjetische Einflussbereich umfasste nicht nur die Gebiete, in denen hauptsächlich die ukrainische und belarussische Bevölkerung lebte, sondern auch die historisch polnischen Gebiete an der Weichsel und am Bug. Diese Tatsache ist heutzutage nur sehr wenigen bekannt.

Ebenso wissen nur sehr wenige, dass Berlin unmittelbar nach dem Anschlag auf Polen Anfang September 1939 Moskau nachdrücklich und wiederholt aufforderte, sich der Militäraktion anzuschließen. Die sowjetische Führung ignorierte diese Forderungen jedoch und plante, sich so lange wie möglich nicht auf die dramatischen Entwicklungen einzulassen.

Erst als klar wurde, dass Großbritannien und Frankreich ihrem Verbündeten nicht helfen würden und die Wehrmacht schnell ganz Polen besetzen und so auf den Annäherungen an Minsk erscheinen konnte, beschloss die Sowjetunion am Morgen des 17. zu entsenden September, Einheiten der Roten Armee in die sogenannten östlichen Grenzlinien, die heutzutage Teil der Gebiete von Belarus, der Ukraine und Litauen sind.

Offensichtlich gab es keine Alternative. Andernfalls wäre die UdSSR ernsthaft erhöhten Risiken ausgesetzt, da - ich werde es noch einmal sagen - die alte sowjetisch-polnische Grenze nur wenige zehn Kilometer von Minsk entfernt verlief. Das Land müsste aus sehr nachteiligen strategischen Positionen in den unvermeidlichen Krieg mit den Nazis eintreten, während Millionen von Menschen verschiedener Nationalitäten, einschließlich der in der Nähe von Brest und Grodno, Przemyśl, Lvov und Wilno lebenden Juden, in den Händen von sterben müssten die Nazis und ihre lokalen Komplizen - Antisemiten und radikale Nationalisten.

Die Tatsache, dass die Sowjetunion versuchte, sich so lange wie möglich nicht auf den wachsenden Konflikt einzulassen, und nicht bereit war, Seite an Seite mit Deutschland zu kämpfen, war der Grund, warum der wirkliche Kontakt zwischen den sowjetischen und den deutschen Truppen viel weiter östlich als an den Grenzen stattfand im geheimen Protokoll vereinbart. Es lag nicht an der Weichsel, sondern näher an der sogenannten Curzon-Linie, die 1919 von der Triple Entente als Ostgrenze Polens empfohlen wurde.

Es ist bekanntlich kaum sinnvoll, die Konjunktivstimmung zu verwenden, wenn wir von vergangenen Ereignissen sprechen. Ich möchte nur sagen, dass die sowjetische Führung im September 1939 die Gelegenheit hatte, die westlichen Grenzen der UdSSR noch weiter nach Westen bis nach Warschau zu verschieben, sich aber dagegen entschieden hat.

Die Deutschen schlugen vor, den neuen Status quo zu formalisieren. Am 28. September 1939 unterzeichneten Joachim von Ribbentrop und V. Molotov in Moskau den Grenz- und Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion sowie das Geheimprotokoll zur Änderung der Staatsgrenze, nach dem die Grenze an der Demarkationslinie anerkannt wurde wo die beiden Armeen de facto standen.

Im Herbst 1939 begann die Sowjetunion, um ihre strategischen militärischen und defensiven Ziele zu verfolgen, den Prozess der Eingliederung Lettlands, Litauens und Estlands. Ihr Beitritt zur UdSSR wurde mit Zustimmung der gewählten Behörden vertraglich umgesetzt. Dies stand im Einklang mit dem damaligen internationalen und staatlichen Recht. Außerdem wurden im Oktober 1939 die Stadt Wilna und die Umgebung, die zuvor zu Polen gehörten, nach Litauen zurückgebracht. Die baltischen Republiken innerhalb der UdSSR haben ihre Regierungsorgane und ihre Sprache bewahrt und waren in den höheren Staatsstrukturen der Sowjetunion vertreten.

Während all dieser Monate gab es eine unsichtbare diplomatische und politisch-militärische Kampf- und Geheimdienstarbeit. Moskau verstand, dass es einem heftigen und grausamen Feind gegenüberstand und dass bereits ein verdeckter Krieg gegen den Nationalsozialismus stattfand. Und es gibt keinen Grund, offizielle Erklärungen und formelle Protokollnotizen dieser Zeit als Beweis für die "Freundschaft" zwischen der UdSSR und Deutschland zu nehmen. Die Sowjetunion hatte aktive Handels- und technische Kontakte nicht nur zu Deutschland, sondern auch zu anderen Ländern. Während Hitler immer wieder versuchte, die Sowjetunion in die deutsche Konfrontation mit Großbritannien zu ziehen. Aber die Sowjetregierung blieb fest.

Der letzte Versuch, die UdSSR zum gemeinsamen Handeln zu bewegen, unternahm Hitler während des Besuchs Molotows in Berlin im November 1940. Molotow folgte jedoch genau Stalins Anweisungen und beschränkte sich auf eine allgemeine Diskussion über die deutsche Idee des Beitritts der Sowjetunion zum Dreigliedrigen Pakt unterzeichnet von Deutschland, Italien und Japanim September 1940 und gegen Großbritannien und die USA gerichtet. Kein Wunder, dass Molotow bereits am 17. November dem sowjetischen Bevollmächtigten in London Ivan Maisky folgende Anweisungen erteilte: "Zu Ihrer Information ... In Berlin wurde keine Vereinbarung unterzeichnet oder sollte unterzeichnet werden. Wir haben gerade unsere Ansichten in Berlin ausgetauscht ... und das war es alle ... Anscheinend scheinen die Deutschen und die Japaner bestrebt zu sein, uns in Richtung Golf und Indien zu drängen. Wir haben die Diskussion über diese Angelegenheit abgelehnt, da wir solche Ratschläge Deutschlands für unangemessen halten. " Und am 25. November nannte es die sowjetische Führung einen Tag insgesamt, indem sie Berlin offiziell die Bedingungen vorlegte, die für die Nazis inakzeptabel waren, darunter den Abzug deutscher Truppen aus Finnland, den Vertrag über gegenseitige Unterstützung zwischen Bulgarien und der UdSSR und eine Reihe anderer. Damit wurde bewusst jede Möglichkeit eines Beitritts zum Pakt ausgeschlossen. Diese Position prägte definitiv die Absicht des Führers, einen Krieg gegen die UdSSR auszulösen. Und bereits im Dezember genehmigte Hitler den Barbarossa-Plan, indem er die Warnungen seiner Strategen vor der katastrophalen Gefahr eines Zweifrontenkrieges beiseitelegte. Er tat dies mit dem Wissen, dass die Sowjetunion die Hauptkraft war, die sich ihm in Europa widersetzte, und dass die bevorstehende Schlacht im Osten über den Ausgang des Weltkrieges entscheiden würde. Und er hatte keine Zweifel an der Schnelligkeit und dem Erfolg des Moskauer Feldzugs. Hitler legte die Warnungen seiner Strategen vor der katastrophalen Gefahr eines Zweifrontenkrieges beiseite und genehmigte den Barbarossa-Plan. Er tat dies mit dem Wissen, dass die Sowjetunion die Hauptkraft war, die sich ihm in Europa widersetzte, und dass die bevorstehende Schlacht im Osten über den Ausgang des Weltkrieges entscheiden würde. Und er hatte keine Zweifel an der Schnelligkeit und dem Erfolg des Moskauer Feldzugs. Hitler legte die Warnungen seiner Strategen vor der katastrophalen Gefahr eines Zweifrontenkrieges beiseite und genehmigte den Barbarossa-Plan. Er tat dies mit dem Wissen, dass die Sowjetunion die Hauptkraft war, die sich ihm in Europa widersetzte, und dass die bevorstehende Schlacht im Osten über den Ausgang des Weltkrieges entscheiden würde. Und er hatte keine Zweifel an der Schnelligkeit und dem Erfolg des Moskauer Feldzugs.

Und hier möchte ich Folgendes hervorheben: Tatsächlich stimmten die westlichen Länder damals den sowjetischen Aktionen zu und erkannten die Absicht der Sowjetunion an, ihre nationale Sicherheit zu gewährleisten. In der Tat sagte Winston Churchill, der erste Lord der Admiralität damals, am 1. Oktober 1939 in seiner Rede im Radio: "Russland hat eine kalte Politik des Eigeninteresses verfolgt ... Aber dass die russischen Armeen auf dieser Linie stehen sollten [die neue westliche Grenze ist gemeint] war eindeutig notwendig für die Sicherheit Russlands gegen die Bedrohung durch die Nazis. " Am 4. Oktober 1939 sagte der britische Außenminister Halifax im House of Lords: "... es sollte daran erinnert werden, dass die sowjetische Regierung die Grenze im Wesentlichen auf die von Lord Curzon auf der Versailler Konferenz empfohlene Linie verlagerte ...

In informellen Gesprächen mit dem sowjetischen Bevollmächtigten Maisky sprachen britische Diplomaten und hochrangige Politiker noch offener. Am 17. Oktober 1939 vertraute ihm der Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, RA Butler, an, dass die britischen Regierungskreise glaubten, es könne keine Frage der Rückkehr der Westukraine und Weißrusslands nach Polen geben. Wäre es möglich gewesen, ein ethnografisches Polen von bescheidener Größe mit einer Garantie nicht nur der UdSSR und Deutschlands, sondern auch Großbritanniens und Frankreichs zu schaffen, hätte sich die britische Regierung als recht zufrieden angesehen. Am 27. Oktober 1939 erklärte Chamberlains leitender Berater H. Wilson, Polen müsse auf ethnographischer Basis als unabhängiger Staat wiederhergestellt werden, jedoch ohne Westukraine und Weißrussland.

Es ist erwähnenswert, dass im Verlauf dieser Gespräche auch die Möglichkeiten zur Verbesserung der britisch-sowjetischen Beziehungen untersucht wurden. Diese Kontakte legten weitgehend den Grundstein für ein künftiges Bündnis und eine Anti-Hitler-Koalition. Churchill stach unter anderen verantwortungsbewussten und weitsichtigen Politikern hervor und hatte sich trotz seiner berüchtigten Abneigung gegen die UdSSR bereits zuvor für eine Zusammenarbeit mit den Sowjets ausgesprochen. Bereits im Mai 1939 sagte er im Unterhaus: "Wir werden in Lebensgefahr sein, wenn wir kein großes Bündnis gegen Aggressionen schließen. Die schlimmste Torheit wäre, jede natürliche Zusammenarbeit mit Sowjetrussland zu vertreiben." Und nach dem Beginn der Feindseligkeiten in Europa vertraute er bei seinem Treffen mit Maisky am 6. Oktober 1939 an, dass es keine ernsthaften Widersprüche zwischen Großbritannien und der UdSSR gab und daher Es gab keinen Grund für angespannte oder unbefriedigende Beziehungen. Er erwähnte auch, dass die britische Regierung bestrebt sei, Handelsbeziehungen aufzubauen, und bereit sei, andere Maßnahmen zu erörtern, die die Beziehungen verbessern könnten.

Der Zweite Weltkrieg ereignete sich nicht über Nacht und begann auch nicht unerwartet oder plötzlich. Und die deutsche Aggression gegen Polen war nicht von ungefähr. Es war das Ergebnis einer Reihe von Tendenzen und Faktoren der damaligen Weltpolitik. Alle Vorkriegsereignisse bildeten eine tödliche Kette. Aber zweifellos waren die Hauptfaktoren, die die größte Tragödie in der Geschichte der Menschheit vorbestimmten, staatlicher Egoismus, Feigheit, Beschwichtigung des an Stärke gewinnenden Angreifers und die mangelnde Bereitschaft der politischen Eliten, nach einem Kompromiss zu suchen.

Es ist daher unfair zu behaupten, dass der zweitägige Besuch des nationalsozialistischen Außenministers Ribbentrop in Moskau der Hauptgrund für den Beginn des Zweiten Weltkriegs war. Alle führenden Länder sind bis zu einem gewissen Grad für den Ausbruch verantwortlich. Jeder von ihnen machte fatale Fehler und glaubte arrogant, sie könnten andere überlisten, sich einseitige Vorteile sichern oder sich von der bevorstehenden Weltkatastrophe fernhalten. Und diese Kurzsichtigkeit, die Weigerung, ein kollektives Sicherheitssystem zu schaffen, kostete Millionen von Menschenleben und enorme Verluste.

Wenn ich das sage, beabsichtige ich keineswegs, die Rolle eines Richters zu übernehmen, jemanden zu beschuldigen oder freizusprechen, geschweige denn eine neue Runde internationaler Informationskonfrontation im historischen Bereich einzuleiten, die Länder und Völker in Konflikt bringen könnte. Ich glaube, dass es Akademiker mit einer breiten Vertretung angesehener Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern der Welt sind, die nach einer ausgewogenen Einschätzung dessen suchen sollten, was passiert ist. Wir alle brauchen die Wahrheit und Objektivität. Meinerseits habe ich meine Kollegen immer ermutigt, einen ruhigen, offenen und vertrauensvollen Dialog aufzubauen, um die gemeinsame Vergangenheit selbstkritisch und unvoreingenommen zu betrachten. Ein solcher Ansatz wird es ermöglichen, die damals begangenen Fehler nicht zu wiederholen und eine friedliche und erfolgreiche Entwicklung für die kommenden Jahre sicherzustellen.

Viele unserer Partner sind jedoch noch nicht bereit für eine gemeinsame Arbeit. Im Gegenteil, sie verfolgen ihre Ziele, erhöhen die Anzahl und den Umfang von Informationsangriffen gegen unser Land, versuchen, uns zu entschuldigen und uns schuldig zu fühlen, und verabschieden gründlich scheinheilige und politisch motivierte Erklärungen. So warf beispielsweise die vom Europäischen Parlament am 19. September 2019 verabschiedete Entschließung zur Bedeutung des europäischen Gedenkens für die Zukunft Europas der UdSSR zusammen mit dem nationalsozialistischen Deutschland direkt vor, den Zweiten Weltkrieg auszulösen. Unnötig zu erwähnen, dass München darin überhaupt nicht erwähnt wird.

Ich glaube, dass solche „Papiere“ - denn ich kann diese Entschließung nicht als Dokument bezeichnen -, die eindeutig einen Skandal provozieren sollen, mit realen und gefährlichen Bedrohungen behaftet sind. In der Tat wurde es von einer hoch angesehenen Institution angenommen. Und was zeigt das? Bedauerlicherweise zeigt dies eine absichtliche Politik zur Zerstörung der Nachkriegsweltordnung, deren Schaffung eine Frage der Ehre und Verantwortung der Staaten war, von denen eine Reihe von Vertretern heute für diese betrügerische Resolution gestimmt haben. Sie stellten daher die Schlussfolgerungen des Nürnberger Tribunals und die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in Frage, nach den siegreichen universellen internationalen Institutionen von 1945 zu schaffen. Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass der Prozess der europäischen Integration selbst zur Schaffung relevanter Strukturen führte. Einschließlich des Europäischen Parlaments wurde dies nur aufgrund der Lehren aus der Vergangenheit und seiner genauen rechtlichen und politischen Bewertung möglich. Und diejenigen, die diesen Konsens bewusst in Frage stellen, untergraben die Grundlagen des gesamten Europas der Nachkriegszeit.

Dies stellt nicht nur eine Bedrohung für die Grundprinzipien der Weltordnung dar, sondern wirft auch bestimmte moralische und ethische Fragen auf. Die Erinnerung zu entweihen und zu beleidigen ist gemein. Gemeinheit kann absichtlich, scheinheilig und ziemlich absichtlich sein, wie in der Situation, in der Erklärungen zum 75. Jahrestag abgegeben werden zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs erwähnen alle Teilnehmer der Anti-Hitler-Koalition mit Ausnahme der Sowjetunion. Gemeinheit kann feige sein wie in der Situation, in der Denkmäler, die zu Ehren derjenigen errichtet wurden, die gegen den Nationalsozialismus gekämpft haben, abgerissen werden und diese beschämenden Handlungen durch die falschen Parolen des Kampfes gegen eine unerwünschte Ideologie und angebliche Besetzung gerechtfertigt sind. Gemeinheit kann auch blutig sein, wie in der Situation, in der diejenigen, die sich gegen Neonazis und Banderas Nachfolger stellen, getötet und verbrannt werden. Wiederum kann Gemeinheit verschiedene Erscheinungsformen haben, aber das macht es nicht weniger ekelhaft.

Das Vernachlässigen der Lehren aus der Geschichte führt unweigerlich zu einer harten Amortisation. Wir werden die Wahrheit auf der Grundlage dokumentierter historischer Fakten festhalten. Wir werden weiterhin ehrlich und unparteiisch über die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs sein. Dazu gehört ein Großprojekt zur Einrichtung von Russlands größter Sammlung von Archivunterlagen, Film- und Fotomaterialien zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Vorkriegszeit.

Solche Arbeiten sind bereits im Gange. Bei der Erstellung dieses Artikels wurden auch viele neue, kürzlich entdeckte oder freigegebene Materialien verwendet. In diesem Zusammenhang kann ich mit aller Verantwortung feststellen, dass es keine Archivdokumente gibt, die die Annahme bestätigen würden, dass die UdSSR beabsichtigte, einen Präventivkrieg gegen Deutschland zu beginnen. Die sowjetische Militärführung folgte in der Tat einer Doktrin, nach der die Rote Armee im Falle einer Aggression den Feind unverzüglich konfrontieren, in die Offensive gehen und Krieg auf feindlichem Gebiet führen würde. Solche strategischen Pläne implizierten jedoch nicht die Absicht, Deutschland zuerst anzugreifen.

Natürlich stehen Historikern jetzt militärische Planungsdokumente, Anweisungsschreiben des sowjetischen und deutschen Hauptquartiers zur Verfügung. Schließlich kennen wir den wahren Verlauf der Ereignisse. Aus der Perspektive dieses Wissens streiten sich viele über die Handlungen, Fehler und Fehleinschätzungen der militärischen und politischen Führung des Landes. In diesem Zusammenhang möchte ich eines sagen: Neben einer Vielzahl von Fehlinformationen verschiedener Art erhielten die sowjetischen Führer auch echte Informationen über die bevorstehende Aggression der Nazis. In den Vorkriegsmonaten unternahmen sie Schritte, um die Kampfbereitschaft des Landes zu verbessern, einschließlich der geheimen Rekrutierung eines Teils der Militärdienstpflichtigen für die militärische Ausbildung und der Umschichtung von Einheiten und Reserven aus internen Militärbezirken an die Westgrenzen .

Der Krieg war keine Überraschung, die Leute erwarteten ihn und bereiteten sich darauf vor. Aber der Angriff der Nazis war in Bezug auf seine zerstörerische Kraft wirklich beispiellos. Am 22. Juni 1941 sah sich die Sowjetunion der stärksten, am stärksten mobilisierten und qualifiziertesten Armee der Welt mit dem industriellen, wirtschaftlichen und militärischen Potenzial fast ganz Europas gegenüber, das für sie arbeitet. An dieser tödlichen Invasion nahmen nicht nur die Wehrmacht, sondern auch deutsche Satelliten teil, militärische Kontingente vieler anderer Staaten des europäischen Kontinents.

Die schwersten militärischen Niederlagen im Jahr 1941 brachten das Land an den Rand einer Katastrophe. Kampfkraft und Kontrolle mussten durch extreme Mittel, landesweite Mobilisierung und Intensivierung aller Bemühungen des Staates und des Volkes wiederhergestellt werden. Im Sommer 1941 wurden Millionen von Bürgern, Hunderten von Fabriken und Industrien unter feindlichem Beschuss im Osten des Landes evakuiert. Die Herstellung von Waffen und Munition, die bereits im ersten militärischen Winter an die Front geliefert worden war, wurde in kürzester Zeit aufgenommen, und bis 1943 wurden die militärischen Produktionsraten Deutschlands und seiner Verbündeten überschritten. Innerhalb von sechs Monaten tat das sowjetische Volk etwas, was unmöglich schien. Sowohl an der Front als auch an der Heimatfront. Es ist immer noch schwer zu erkennen, zu verstehen und sich vorzustellen, welche unglaublichen Anstrengungen, Mut,

Die enorme Macht der sowjetischen Gesellschaft, vereint durch den Wunsch, ihr Heimatland zu schützen, erhob sich gegen die mächtige, bis an die Zähne bewaffnete kaltblütige Nazi-Invasionsmaschine. Es stand auf, um sich an dem Feind zu rächen, der das friedliche Leben, die Pläne und Hoffnungen der Menschen gebrochen, mit Füßen getreten hatte.

Natürlich übernahmen während dieses schrecklichen und blutigen Krieges Angst, Verwirrung und Verzweiflung einige Menschen. Es gab Verrat und Desertion. Die harte Spaltung durch die Revolution und den Bürgerkrieg, der Nihilismus, der Spott über die nationale Geschichte, die Traditionen und den Glauben, die die Bolschewiki vor allem in den ersten Jahren nach ihrer Machtübernahme durchzusetzen versuchten, hatten Auswirkungen. Aber die allgemeine Haltung der absoluten Mehrheit der Sowjetbürger und unserer Landsleute, die sich im Ausland befanden, war anders - das Mutterland zu retten und zu schützen. Es war ein echter und unbändiger Impuls. Die Menschen suchten Unterstützung für wahre patriotische Werte.

Die "Strategen" der Nazis waren überzeugt, dass ein riesiger multinationaler Staat leicht zur Strecke gebracht werden könne. Sie dachten, dass der plötzliche Ausbruch des Krieges, seine Gnadenlosigkeit und unerträgliche Schwierigkeiten unweigerlich die interethnischen Beziehungen verschärfen würden. Und dass das Land in Stücke geteilt werden könnte. Hitler erklärte klar: "Unsere Politik gegenüber den in der Weite Russlands lebenden Völkern sollte darin bestehen, jede Form von Meinungsverschiedenheit und Spaltung zu fördern."

Aber von den ersten Tagen an war klar, dass der Nazi-Plan gescheitert war. Die Festung Brest wurde von ihren Verteidigern aus mehr als 30 ethnischen Gruppen bis zum letzten Blutstropfen geschützt. Während des Krieges kannte das Kunststück des sowjetischen Volkes keine nationalen Grenzen - sowohl in großen entscheidenden Schlachten als auch beim Schutz jedes Standorts, jedes Meters Heimatlandes.

In der Wolga-Region und im Ural, in Sibirien und im Fernen Osten, in den Republiken Zentralasiens und Transkaukasiens lebten Millionen von Evakuierten. Ihre Bewohner teilten alles, was sie hatten, und leisteten jede Unterstützung, die sie konnten. Die Freundschaft der Völker und die gegenseitige Hilfe wurden zu einer echten unzerstörbaren Festung für den Feind.

Die Sowjetunion und die Rote Armee haben, egal was heute jemand zu beweisen versucht, den wichtigsten und entscheidenden Beitrag zur Niederlage des Nationalsozialismus geleistet. Dies waren Helden, die bis zum Ende kämpften, umgeben vom Feind in Bialystok und Mogilev, Uman und Kiew, Vyazma und Kharkov. Sie starteten Angriffe in der Nähe von Moskau und Stalingrad, Sewastopol und Odessa, Kursk und Smolensk. Sie befreiten Warschau, Belgrad, Wien und Prag. Sie stürmten Königsberg und Berlin.

Wir kämpfen für echte, ungeschminkte oder weiß getünchte Wahrheit über Krieg. Diese nationale, menschliche Wahrheit, die hart, bitter und gnadenlos ist, wurde uns von Schriftstellern und Dichtern überliefert, die durch Feuer und die Hölle der Frontprozesse gingen. Sowohl für meine als auch für andere Generationen haben ihre ehrlichen und tiefen Geschichten, Romane, durchdringenden Grabenprosa und Gedichte für immer ihre Spuren in meiner Seele hinterlassen. Veteranen zu ehren, die alles für den Sieg getan haben, und sich an diejenigen zu erinnern, die auf dem Schlachtfeld gestorben sind, ist zu unserer moralischen Pflicht geworden.

Und heute sind die einfachen und großartigen Zeilen von Alexander Tvardovskys Gedicht "Ich wurde in der Nähe von Rschew getötet ..." den Teilnehmern der blutigen und brutalen Schlacht des Großen Vaterländischen Krieges im Zentrum der sowjetisch-deutschen Front gewidmet sind erstaunlich. Nur in den Kämpfen um Rzhev und den Rzhevsky Salient von Oktober 1941 bis März 1943 verlor die Rote Armee 1.154.698 Menschen, darunter Verwundete und Vermisste. Zum ersten Mal rufe ich diese schrecklichen, tragischen und alles andere als vollständigen Zahlen hervor, die aus Archivquellen stammen. Ich tue es, um die Erinnerung an die Leistung bekannter und namenloser Helden zu ehren, die aus verschiedenen Gründen unverdient und in den Nachkriegsjahren zu Unrecht wenig oder gar nicht erwähnt wurden.

Lassen Sie mich Ihnen ein anderes Dokument zitieren. Dies ist ein Bericht vom Februar 1954 über die Wiedergutmachung aus Deutschland durch die Alliierte Wiedergutmachungskommission unter der Leitung von Ivan Maisky. Die Kommission hatte die Aufgabe, eine Formel zu definieren, nach der das besiegte Deutschland für den Schaden der Siegermächte aufkommen müsste. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass "die Zahl der Soldatentage, die Deutschland an der sowjetischen Front verbringt, mindestens zehnmal höher ist als an allen anderen alliierten Fronten. Die sowjetische Front musste auch vier Fünftel der deutschen Panzer und etwa zwei Drittel von ihnen bewältigen Deutsche Flugzeuge. " Insgesamt machte die UdSSR etwa 75 Prozent aller militärischen Bemühungen der Anti-Hitler-Koalition aus. Während der Kriegszeit "zermahlen" die Roten Armee 626 Divisionen der Achsenstaaten, von denen 508 Deutsche waren.

Am 28. April 1942 sagte Franklin D. Roosevelt in seiner Ansprache an die amerikanische Nation: "Diese russischen Streitkräfte haben mehr bewaffnete Macht unserer Feinde - Truppen, Flugzeuge, Panzer und Waffen - zerstört und zerstören sie als alle anderen Vereinten Nationen zusammensetzen". Winston Churchill schrieb in seiner Botschaft an Joseph Stalin vom 27. September 1944: "Es ist die russische Armee, die der deutschen Militärmaschine den Mut gerissen hat ...".

Eine solche Einschätzung hat weltweit Resonanz gefunden. Weil diese Worte die große Wahrheit sind, an der damals niemand zweifelte. Fast 27 Millionen Sowjetbürger kamen an den Fronten in deutschen Gefängnissen ums Leben, verhungerten und wurden bombardiert, starben in Ghettos und Öfen der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Die UdSSR verlor einen von sieben Bürgern, Großbritannien einen von 127 und die USA einen von 320. Leider ist diese Zahl der schwersten und schwersten Verluste der Sowjetunion nicht erschöpfend. Die sorgfältige Arbeit sollte fortgesetzt werden, um die Namen und Schicksale aller Verstorbenen wiederherzustellen - Soldaten der Roten Armee, Partisanen, Untergrundkämpfer, Kriegsgefangene und Konzentrationslager sowie Zivilisten, die von den Todesschwadronen getötet wurden. Es ist unsere Pflicht. Und hier Mitglieder der Suchbewegung, militärpatriotische und freiwillige Vereinigungen, Eine besondere Rolle spielen Projekte wie die elektronische Datenbank "Pamyat Naroda", die Archivdokumente enthält. Und für eine solche gemeinsame humanitäre Aufgabe ist sicherlich eine enge internationale Zusammenarbeit erforderlich.

Die Bemühungen aller Länder und Völker, die gegen einen gemeinsamen Feind kämpften, führten zum Sieg. Die britische Armee schützte ihre Heimat vor einer Invasion, kämpfte gegen die Nazis und ihre Satelliten im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Amerikanische und britische Truppen befreiten Italien und eröffneten die Zweite Front. Die USA verübten mächtige und vernichtende Streiks gegen den Angreifer im Pazifik. Wir erinnern uns an die enormen Opfer des chinesischen Volkes und an ihre große Rolle bei der Niederlage japanischer Militaristen. Vergessen wir nicht die Kämpfer von Fighting France, die nicht auf die beschämende Kapitulation hereinfielen und weiter gegen die Nazis kämpften.

Wir werden auch immer dankbar sein für die Unterstützung der Alliierten bei der Versorgung der Roten Armee mit Munition, Rohstoffen, Lebensmitteln und Ausrüstung. Und diese Hilfe war bedeutend - etwa 7 Prozent der gesamten militärischen Produktion der Sowjetunion.

Der Kern der Anti-Hitler-Koalition nahm unmittelbar nach dem Angriff auf die Sowjetunion Gestalt an, wo die Vereinigten Staaten und Großbritannien sie im Kampf gegen Hitlers Deutschland bedingungslos unterstützten. Auf der Konferenz in Teheran im Jahr 1943 bildeten Stalin, Roosevelt und Churchill ein Bündnis von Großmächten, einigten sich darauf, die Koalitionsdiplomatie und eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen eine gemeinsame tödliche Bedrohung auszuarbeiten. Die Führer der Großen Drei hatten ein klares Verständnis dafür, dass die Vereinigung der industriellen, ressourcenbezogenen und militärischen Fähigkeiten der UdSSR, der Vereinigten Staaten und Großbritanniens dem Feind eine unangefochtene Vormachtstellung verleihen wird.

Die Sowjetunion hat ihre Verpflichtungen gegenüber ihren Verbündeten voll erfüllt und immer geholfen. So unterstützte die Rote Armee die Landung der angloamerikanischen Truppen in der Normandie durch eine groß angelegte Operation Bagration in Belarus. Nachdem sie bis zur Oder durchgebrochen war, beendete sie im Januar 1945 die letzte mächtige Offensive der Wehrmacht an der Westfront in den Ardennen. Drei Monate nach dem Sieg über Deutschland erklärte die UdSSR Japan in voller Übereinstimmung mit den Abkommen von Jalta den Krieg und besiegte die millionenschwere Kwantung-Armee.

Bereits im Juli 1941 erklärte die sowjetische Führung, der Zweck des Krieges gegen faschistische Unterdrücker sei nicht nur die Beseitigung der Bedrohung unseres Landes, sondern auch die Hilfe für alle Völker Europas, die unter dem Joch des deutschen Faschismus leiden. Mitte 1944 wurde der Feind aus nahezu dem gesamten sowjetischen Gebiet vertrieben. Der Feind musste jedoch in seinem Versteck erledigt werden. Und so begann die Rote Armee ihre Befreiungsmission in Europa. Es rettete ganze Nationen vor Zerstörung und Versklavung und vor dem Schrecken des Holocaust. Sie wurden auf Kosten von Hunderttausenden von Leben sowjetischer Soldaten gerettet.

Es ist auch wichtig, die enorme materielle Hilfe, die die UdSSR den befreiten Ländern bei der Beseitigung der Bedrohung durch Hunger und beim Wiederaufbau ihrer Wirtschaft und Infrastruktur geleistet hat, nicht zu vergessen. Dies geschah zu der Zeit, als sich die Asche über Tausende von Kilometern von Brest nach Moskau und zur Wolga erstreckte. Zum Beispiel bat die österreichische Regierung im Mai 1945 die UdSSR um Hilfe bei der Ernährung, da sie "keine Ahnung hatte, wie sie ihre Bevölkerung in den nächsten sieben Wochen vor der neuen Ernte ernähren sollte". Der Staatskanzler der provisorischen Regierung der Österreichischen Republik, Karl Renner, bezeichnete die Zustimmung der sowjetischen Führung, Lebensmittel zu versenden, als einen Rettungsakt, den die Österreicher niemals vergessen würden.

Die Alliierten gründeten gemeinsam den Internationalen Militärgerichtshof, um politische und Kriegsverbrecher der Nazis zu bestrafen. Seine Entscheidungen enthielten eine klare rechtliche Qualifikation von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Völkermord, ethnische und religiöse Säuberungen, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Direkt und eindeutig verurteilte das Nürnberger Tribunal auch die Komplizen der Nazis, Kollaborateure verschiedener Art.

Dieses beschämende Phänomen manifestierte sich in allen europäischen Ländern. Persönlichkeiten wie Pétain, Quisling, Vlasov, Bandera, ihre Handlanger und Anhänger - obwohl sie als Kämpfer für nationale Unabhängigkeit oder Freiheit vom Kommunismus getarnt waren - sind Verräter und Schlachter. In der Unmenschlichkeit übertrafen sie oft ihre Meister. In ihrem Wunsch zu dienen, führten sie als Teil spezieller Strafgruppen bereitwillig die unmenschlichsten Befehle aus. Sie waren verantwortlich für blutige Ereignisse wie die Erschießungen von Babi Yar, das Massaker von Wolhynien, das Verbrennen von Khatyn und die Zerstörung von Juden in Litauen und Lettland.

Auch heute bleibt unsere Position unverändert - es gibt keine Entschuldigung für die kriminellen Handlungen von Nazi-Kollaborateuren, es gibt keine Verjährungsfrist für sie. Es ist daher verwirrend, dass in bestimmten Ländern diejenigen, die in Zusammenarbeit mit den Nazis verschmiert sind, plötzlich mit den Veteranen des Zweiten Weltkriegs gleichgesetzt werden. Ich glaube, dass es nicht akzeptabel ist, Befreier mit Insassen gleichzusetzen. Und ich kann die Verherrlichung der Nazi-Kollaborateure nur als Verrat an der Erinnerung an unsere Väter und Großväter betrachten. Ein Verrat an den Idealen, die die Völker im Kampf gegen den Nationalsozialismus vereinten.

Zu dieser Zeit standen die Führer der UdSSR, der Vereinigten Staaten und Großbritanniens ohne Übertreibung vor einer historischen Aufgabe. Stalin , Roosevelt und Churchill vertraten die Länder mit unterschiedlichen Ideologien, staatlichen Bestrebungen, Interessen und Kulturen, zeigten jedoch großen politischen Willen, erhoben sich über die Widersprüche und Präferenzen und stellten die wahren Interessen des Friedens in den Vordergrund. Infolgedessen konnten sie eine Einigung erzielen und eine Lösung erzielen, von der die gesamte Menschheit profitiert hat.

Die siegreichen Mächte haben uns ein System hinterlassen, das zum Inbegriff der intellektuellen und politischen Suche mehrerer Jahrhunderte geworden ist. Eine Reihe von Konferenzen - Teheran, Jalta, San Francisco und Potsdam - legte den Grundstein für eine Welt, die trotz der schärfsten Widersprüche 75 Jahre lang keinen globalen Krieg hatte.

Der historische Revisionismus, dessen Manifestationen wir jetzt im Westen beobachten, und vor allem in Bezug auf das Thema des Zweiten Weltkriegs und dessen Ausgang, ist gefährlich, weil er das Verständnis der Prinzipien der friedlichen Entwicklung, die in festgelegt wurden, grob und zynisch verzerrt die Konferenzen von Jalta und San Francisco im Jahr 1945. Die wichtigste historische Errungenschaft von Jalta und anderen Entscheidungen dieser Zeit ist die Vereinbarung, einen Mechanismus zu schaffen, der es den führenden Mächten ermöglicht, bei der Lösung ihrer Differenzen im Rahmen der Diplomatie zu bleiben.

Das 20. Jahrhundert brachte große und umfassende globale Konflikte mit sich, und 1945 traten auch Atomwaffen in Erscheinung, die die Erde physisch zerstören konnten. Mit anderen Worten, die gewaltsame Beilegung von Streitigkeiten ist unerschwinglich gefährlich geworden. Und die Sieger im Zweiten Weltkrieg haben das verstanden. Sie verstanden und waren sich ihrer eigenen Verantwortung gegenüber der Menschheit bewusst.

Die warnende Geschichte des Völkerbundes wurde 1945 berücksichtigt. Die Struktur des UN-Sicherheitsrates wurde so entwickelt, dass Friedensgarantien so konkret und effektiv wie möglich sind. So entstand die Institution der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates und das Vetorecht als Privileg und Verantwortung.

Was ist Vetorecht im UN-Sicherheitsrat? Um es ganz klar auszudrücken, es ist die einzig vernünftige Alternative zu einer direkten Konfrontation zwischen großen Ländern. Es ist eine Aussage einer der fünf Mächte, dass eine Entscheidung für sie inakzeptabel ist und ihren Interessen und ihren Vorstellungen über den richtigen Ansatz widerspricht. Und andere Länder, auch wenn sie nicht einverstanden sind, halten diese Position für selbstverständlich und geben alle Versuche auf, ihre einseitigen Bemühungen zu verwirklichen. Auf die eine oder andere Weise ist es also notwendig, Kompromisse zu suchen.

Eine neue globale Konfrontation begann fast unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und war zeitweise sehr heftig. Und die Tatsache, dass der Kalte Krieg nicht in den Dritten Weltkrieg hineinwuchs, ist ein klares Zeugnis für die Wirksamkeit der von den Großen Drei geschlossenen Abkommen. Die bei der Gründung der Vereinten Nationen vereinbarten Verhaltensregeln ermöglichten es, die Risiken weiter zu minimieren und die Konfrontation unter Kontrolle zu halten.

Natürlich können wir sehen, dass das UN-System derzeit gewisse Spannungen in seiner Arbeit erfährt und nicht so effektiv ist, wie es sein könnte. Aber die UN erfüllt immer noch ihre Hauptfunktion. Die Prinzipien des UN-Sicherheitsrates sind ein einzigartiger Mechanismus zur Verhinderung eines großen Krieges oder eines globalen Konflikts.

Die in den letzten Jahren häufig geäußerten Forderungen, das Vetorecht abzuschaffen und ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates besondere Möglichkeiten zu verweigern, sind eigentlich unverantwortlich. In diesem Fall würden die Vereinten Nationen im Wesentlichen zum Völkerbund - ein Treffen für leere Gespräche, ohne die Weltprozesse zu beeinflussen. Wie es endete, ist bekannt. Deshalb näherten sich die siegreichen Mächte mit äußerster Ernsthaftigkeit der Bildung des neuen Systems der Weltordnung, um eine Wiederholung der Fehler ihrer Vorgänger zu vermeiden.

Die Schaffung eines modernen Systems internationaler Beziehungen ist eines der wichtigsten Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs. Selbst die unüberwindlichsten Widersprüche - geopolitisch, ideologisch, wirtschaftlich - hindern uns nicht daran, Formen friedlichen Zusammenlebens und friedlicher Interaktion zu finden, wenn der Wunsch und Wille dazu besteht. Heute macht die Welt eine ziemlich turbulente Zeit durch. Alles ändert sich, vom globalen Gleichgewicht von Macht und Einfluss bis zu den sozialen, wirtschaftlichen und technologischen Grundlagen von Gesellschaften, Nationen und sogar Kontinenten. In den vergangenen Epochen waren Verschiebungen dieser Größenordnung ohne größere militärische Konflikte fast nie zu verzeichnen. Ohne Machtkampf um eine neue globale Hierarchie aufzubauen. Dank der Weisheit und Weitsichtigkeit der politischen Figuren der Alliierten Mächte konnte ein System geschaffen werden, das sich von extremen Manifestationen eines solchen objektiven Wettbewerbs fernhält, der historisch der Weltentwicklung innewohnt.

Es ist unsere Pflicht - alle, die politische Verantwortung übernehmen und vor allem Vertreter der siegreichen Mächte im Zweiten Weltkrieg - sicherzustellen, dass dieses System erhalten und verbessert wird. Heute wie 1945 ist es wichtig, den politischen Willen zu demonstrieren und gemeinsam über die Zukunft zu diskutieren. Unsere Kollegen - Herr Xi Jinping, Herr Macron, Herr Trump und Herr Johnson - unterstützten die russische Initiative, ein Treffen der Führer der fünf Atomwaffenstaaten, ständige Mitglieder des Sicherheitsrates, abzuhalten. Wir danken ihnen dafür und hoffen, dass ein solches persönliches Treffen so bald wie möglich stattfinden kann.

Was ist unsere Vision von der Agenda für den bevorstehenden Gipfel? Zunächst wäre es unserer Meinung nach nützlich, Schritte zur Entwicklung kollektiver Prinzipien in der Weltpolitik zu diskutieren. Offen über die Themen Friedenserhaltung, Stärkung der globalen und regionalen Sicherheit, strategische Rüstungskontrolle sowie gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung von Terrorismus, Extremismus und anderen großen Herausforderungen und Bedrohungen zu sprechen.

Ein besonderer Punkt auf der Tagesordnung des Treffens ist die Situation in der Weltwirtschaft. Und vor allem die Überwindung der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise. Unsere Länder ergreifen beispiellose Maßnahmen, um die Gesundheit und das Leben der Menschen zu schützen und Bürger zu unterstützen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Unsere Fähigkeit, als echte Partner zusammenzuarbeiten und zusammenzuarbeiten, wird zeigen, wie schwer die Auswirkungen der Pandemie sein werden und wie schnell die Weltwirtschaft aus der Rezession hervorgehen wird. Darüber hinaus ist es nicht hinnehmbar, die Wirtschaft zu einem Instrument des Drucks und der Konfrontation zu machen. Beliebte Themen sind Umweltschutz und Bekämpfung des Klimawandels sowie die Gewährleistung der Sicherheit des globalen Informationsraums.

Die von Russland für den bevorstehenden Gipfel der Fünf vorgeschlagene Agenda ist sowohl für unsere Länder als auch für die ganze Welt äußerst wichtig und relevant. Und wir haben spezifische Ideen und Initiativen zu allen Themen.

Es besteht kein Zweifel daran, dass der Gipfel Russlands, Chinas , Frankreichs , der Vereinigten Staaten und Großbritanniens eine wichtige Rolle bei der Suche nach gemeinsamen Antworten auf moderne Herausforderungen und Bedrohungen spielen kann und ein gemeinsames Engagement für den Geist des Bündnisses demonstrieren wird diese hohen humanistischen Ideale und Werte, für die unsere Väter und Großväter Schulter an Schulter kämpften.

Wenn wir uns auf ein gemeinsames historisches Gedächtnis stützen, können wir uns gegenseitig vertrauen und müssen dies tun. Dies wird als solide Grundlage für erfolgreiche Verhandlungen und konzertierte Maßnahmen dienen, um die Stabilität und Sicherheit auf dem Planeten zu verbessern und um Wohlstand und Wohlergehen aller Staaten zu gewährleisten. Ohne Übertreibung ist es unsere gemeinsame Pflicht und Verantwortung gegenüber der ganzen Welt, gegenüber den gegenwärtigen und zukünftigen Generationen.

Wladimir Putin ist Präsident der Russischen Föderation.

Der Mythos 9/11

WTC911

Diesen Text hatte ich schon vor längerer Zeit geschrieben, auf Nachfrage hier eingestellt um aufzuzeigen, wozu der Tiefe Staat fähig ist.

Kaum ein Ereignis der jüngeren Vergangenheit hat die Gemüter der Menschen so berührt, wie der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001.

Und kaum ein Ereignis hat die gesamte Politik so beeinflusst, darum ist es notwendig, darüber zu reden.

Was war passiert? An diesem Morgen wurde um 8:14 Uhr Ortszeit ein Verkehrsflugzeug der American Airlines, der Flug AA11, aus Boston kommend, entführt und um 8:46 Uhr in den Nordturm des WTC gesteuert. Um 8:46 Uhr wurde der Flug der United-Airlines UA175 ebenfalls aus Boston kommend entführt und schlug um 9:03 Uhr in den Südturm des WTC ein. Ein weiteres Flugzeug der American-Airlines, der Flug AA77 wurde um 8:54 Uhr entführt und traf das Pentagon bei Washington um 9:37 Uhr. Ein weiteres Flugzeug, United-Airlines Flug 93 wurde um 9:28 Uhr entführt und stürzte gegen 10:03 Uhr bei Shanksville ab. Hier haben Passagiere versucht in das Cockpit zu kommen, weil sie über private Telefonate von den vorherigen Anschlägen erfahren hatten.

Als Folge der Flugzeugtreffer stürzte der Südturm um 9:59 Uhr ein, der Nordturm um 10:28 Uhr und das nicht getroffene Gebäude WTC-7 stürzte um 17:18 Uhr ein.

Anhand der Passagierlisten waren die Attentäter schnell ermittelt, es handelte sich um 19 Personen mit radikal-islamischem Hintergrund, 15 dieser Personen kamen aus Saudi-Arabien und als Hintermann der Anschläge war ganz schnell Osama Bin Laden identifiziert.

Bei den vier Entführungen kamen fast 3000 Menschen ums Leben.

So weit sind wir hier der offiziellen Darstellung gefolgt, doch nun darf man ein paar Fragen stellen und einige Dinge beleuchten, die ganz interessant sind.

Als Präsident Bush von dem ersten Anschlag erfuhr, war er gerade auf dem Weg in ein Klassenzimmer und er sagte später (am 4.12.2001) aus: „Ich saß außerhalb des Klassenzimmers und wartete darauf hineinzugehen, und ich sah ein Flugzeug den Turm treffen der Fernseher war offensichtlich an. Und ich flog früher selbst und ich sagte, nun, da gibt´s einen schrecklichen Pilotenfehler. Ich sagte, es muss ein schrecklicher Unfall gewesen sein. Aber ich wurde von dort weggeführt, ich hatte nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Und ich saß in dem Klassenzimmer und Andy Card, mein Stabschef, der hier drüben sitzt, ging hinein und sagte: ´Ein zweites Flugzeug hat den Turm getroffen, Amerika wird angegriffen´.”

Interessant dabei ist, dass die Videos der Brüder Naudet, die den Einschlag des ersten Flugzeuges zufällig gefilmt hatten, erst am 12.9. im Fernsehen gezeigt wurden. Entweder konnte er hellsehen, oder da stimmt etwas nicht.

Kurz zur Vorgeschichte:

Das World Trade Center litt unter fallenden Mieteinnahmen, weil es für die Firmen an Attraktivität verloren hatte. Zudem galt das Gebäude als asbestverseucht und hätte eigentlich abgerissen werden müssen. Dies war notwendig, weil Asbest mit anderen Baumaterialien vermischt war, und nicht einfach hätte so demontiert werden können. Eigentümer, Pächter und Mieter befürchteten Schadenersatzklagen von Beschäftigten im WTC, hier sind wie in Amerika üblich, horrende Summen im Gespräch.

Für den Abriss hatte die Firma Controlled Demolition Inc. bereits ein Angebot abgegeben zur Sprengung und zum fachmännischen Abtransport des Schutts. Dieses lautete auf ca. 2-3 Milliarden Dollar. Das wäre die wirtschaftlichste Alternative gewesen, aber aufgrund des Asbests nicht durchführbar. Die einzige zulässige Variante wäre es gewesen, die Gebäude schrittweise abzutragen, und zwar unter großen Vorsichtsmaßnahmen. Die Mitarbeiter hätten luftdichte Schutzanzüge und Atemmasken tragen müssen und die Teile des Gebäudes hätten abgedeckt werden müssen, um die Umwelt nicht zu belasten. Die Kosten für dieses Verfahren hätten vermutlich zwischen 20 und 30 Milliarden Dollar betragen.

Wer war denn nun der Pächter des WTC? Es handelt sich um einen gewissen Larry Silverstein, der bereits Pächter des Gebäudes WTC 7 war und der am 26.7.2001 den Pachtvertrag trotz Kenntnis der Asbestverseuchung unterschrieben hatte. Unmittelbar nach Unterzeichnung der Pachtverträge schloss Silverstein noch eine Zusatzversicherung gegen terroristische Anschläge ab, mit einer Versicherungssumme von 3,55 Milliarden Dollar je Schadensfall. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass im amerikanischen Versicherungswesen solche Schäden gleich mit abgedeckt waren, allerdings nur in Höhe des tatsächlichen Schadens. Durch die Zusatzversicherung kam natürlich noch mal ein hübsches Sümmchen zusätzlich heraus.

Angeblich hatte die US-Regierung auch der Firma Controlled Demolition Inc, den Auftrag erteilt, die beiden Türme und das Gebäude 7 zur Sprengung vorzubereiten, falls diese durch Naturkatastrophen oder terroristische Akte umzukippen drohten, damit diese nicht wie beim Domino andere Gebäude mitreißen könnten. Auch hier ist interessant, dass WTC 7 auch vorbereitet wurde, obwohl es nicht so hoch war und nichts hätte mit umreißen können. Da diese Vorbereitung zur Sprengung aber niemals offiziell bestätigt wurden, bleiben hier nur Mutmaßungen.

Auch noch interessant sind einige Börsengeschäfte kurz vor dem 11. September, die alle in Zusammenhang mit den Firmen waren, deren Kurse durch die Ereignisse stark gefallen sind und die den Akteuren innerhalb weniger Tag einen Gewinn von 400 % eingebracht haben. War es ein Vorwissen oder eine Kristallkugel? Interessanterweise hat es die Börsenaufsicht in keiner Weise interessiert.

Doch nun zu dem, was an diesem Tage geschah:

Wenn ein Verkehrsflugzeug seine Route verlässt und der Funkkontakt abbricht, steigen normalerweise gleich Abfangjäger auf, um nach dem Rechten zu sehen. Denn immerhin ist ein unkontrollierter Airliner eine Gefahr für den Luftverkehr. Warum geschah dies nicht am 11. September 2001? Die Antwort finden wir darin, dass exakt zu diesem Zeitpunkt mehrere Übungen stattfanden, von denen wir uns zwei näher anschauen wollen.

Zum einen die Übung Northern Vigilance, eine große NORAD-Übung, die einmal jährlich durchgeführt wurde. Bei dieser Übung geht es darum, dass ein großer Teil der Luftverteidigung nach Alaska und Canada verlegt wird, um dort angeblich in den Luftraum eingedrungene russische Flugzeuge abzufangen. Hier ist natürlich die NORAD-Zentrale mit eingebunden. Im Falle des 11. Septembers 2001 wurde die gesamte Ostküste von nur sechs F16 Kampfflugzeugen verteidigt.

Die zweite Übung, Vigilant Guardian, befasst sich mit dem Szenario, dass ein Verkehrsflugzeug gekidnappt wird und in ein Regierungsgebäude gesteuert wird. Auch hier waren alle Kommandoebenen von NORAD mit eingebunden. Unter anderem wurde während dieser Übung das Hauptquartier der nationalen Aufklärungsbehörde NRO in Washington evakuiert und somit die Überwachung durch Satelliten nicht gegriffen hat. Und so kam es auch, dass erst sehr spät Abfangjäger gestartet sind, und zwar aus Falmouth, Massachusetts, 250 Kilometer von New York entfernt. Ganz einfach, weil jeder dachte, dass es nur eine Erweiterung der schon laufenden Übung war. Diese Flugzeuge wurden um 8:46 Uhr gestartet und erreichten New York erst, nachdem auch das zweite Flugzeug das WTC getroffen hatte.

Bereits am nächsten Tag wurde ein „zufällig“ entstandenes Video veröffentlicht von jemandem, der den letzten Anflug und den Einschlag der ersten Maschine in den Nordturm gefilmt hatte. Es handelte sich dabei um das bereits angesprochene Filmteam der Brüder Naudet, welches die Arbeit eines Feuerwehrmannes filmte.

Interessant ist es auch, dass die Transponder der Flugzeuge kurz nach der Übernahme durch die Entführer erst ausgeschaltet wurden, nur um etwas später mit einer ganz anderen Kennung wieder eingeschaltet zu werden. Diese Transponder kommunizieren mit den Radaranlagen der Flughäfen und senden ein Signal, durch das dem Fluglotsen neben dem Lichtpunkt auf dem Radarschirm die Flugnummer des Flugzeuges angezeigt werden. Hierdurch wurde den Fluglotsen ein komplett anderes, unbekanntes Signal angezeigt. Auf den Bildschirmen der militärischen Flugüberwachung waren überhaupt keine Transpondersignale zu sehen, die wurden vermutlich durch eine Software wegen der Übung herausgefiltert. Ebenso interessant dürfte auch die Tatsache sein, dass die entführten Flugzeuge ihre Ziele nicht direkt angeflogen haben, sondern sich relativ viel Zeit gelassen haben. Denn eigentlich sollte man davon ausgehen, dass ein entführtes Flugzeug immer ganz schnell Besuch von der Luftwaffe bekommt, und so den Terroranschlag hätte vereiteln können.

Schaut man sich nun die Flugmanöver der beiden Flugzeuge an, die das WTC trafen, so waren diese für Verkehrsflugzeuge nach Ansicht vieler erfahrener Piloten schlichtweg nicht möglich.

Durch den rapiden Verlust an Höhe während des Anfluges steigt die Geschwindigkeit der Flugzeuge so weit an, dass die Gefahr struktureller Schäden immens groß geworden wäre. Hinzu kommen die sehr eng geflogenen Kurven vor dem direkten Anflug.

Man kann davon ausgehen, dass den Entführern durchweg klar war, dass sie nur einen Versuch des Anfluges hatten, insofern musste bei diesem einen Anflug alles klappen.

Wenn wir dies nun zusammenfassen, dann haben wir hier sehr unerfahrene Piloten, die mit Mühe und Not ein Sportflugzeug fliegen konnten. Diese sitzen nun am Steuer eines sehr großen Verkehrsflugzeuges und steuern auf den sicheren Tod zu. In dem Cockpit dürften aufgrund der extremen Flugbewegungen alle Alarme angegangen sein, denn diese lassen sich nicht abschalten. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass diese Männer die Nerven hatten, die Türme sicher beim ersten Anflug zu treffen. Zumal ja auch erfahrene Verkehrspiloten aussagen, sie könnten diese Manöver nicht fliegen.

Doch nun zum Einschlag selbst:

In beiden Fällen sah man sofort einen riesigen Feuerball, was bei der Menge an Kerosin in den Flugzeugen ja auch kein Wunder war. Interessanterweise drang nach den Feuerbällen dunkler Rauch aus beiden Türmen, und ein jeder, der schon mal ein Lagerfeuer oder ähnliches gemacht hat, weiß, dass starker Rauch ein Zeichen dafür ist, dass ein Feuer nicht richtig brennt.

Insofern kann man davon ausgehen, dass der größte Teil des Flugbenzins sofort verbrannt war und es sich in der Folge um Schwelbrände handelte, die vermutlich nicht geeignet waren, die Stahlträger, die das Gebäude innen trugen, soweit zu erhitzen, dass sie zusammenbrachen. Und speziell im Falle des Südturms, bei dem das Flugzeug eher seitlich einschlug, hätte man vermuten können, dass die Spitze des Turmes seitlich wegkippen würde, da die Schäden ja nicht mittig waren.

Wolkenkratzer haben innen ein sehr stabiles Stahlskelett, an dem die Stockwerke dann festgemacht sind. Diese Konstruktionen sind so stabil, dass sie nicht nur auch extremsten Wetterbedingungen widerstehen, auch der Einschlag mehrerer Flugzeuge kann normalerweise ein solches Gebäude nicht zum Einsturz bringen. Und man weiß von vielen anderen Hochhäusern, die tagelang gebrannt haben, ohne dass die Gebäude eingestürzt sind.

Wie man aber überall in der Welt auf den Bildschirmen sehen konnte, sind beide Türme nacheinander eingestürzt. Und nicht nur das, sie sind fein säuberlich in sich zusammengefallen. Nicht nur, dass nichts zur Seite gefallen ist, die oberen Stockwerke sind mit einer Geschwindigkeit zusammengestürzt, wie sie normalerweise nur im freien Fall entsteht. Offiziell wird es so gedeutet, dass die Stockwerke eben wie Pfannkuchen aufeinander gefallen sind und das Gewicht der oberen Teile die unteren hat zusammenbrechen lassen. Eigentlich sollte man erwarten, dass es bei jedem Stockwerk eine kurze Verzögerung gibt, bevor es nachgibt.

Bemerkenswert ist auch der Einsturz vom dem Gebäude Nummer 7, welches ja um 17:18 Uhr einstürzte, obwohl es überhaupt nicht getroffen war und sich dazwischen das Gebäude Nummer 6 befand, welches zwar beschädigt wurde, aber nicht zusammenbrach.

Zudem ist noch interessant, dass während des Brandes der Türme fünf arabisch aussehende Männer aufgefallen waren, die das Geschehen filmten. Sie wurden verhaftet und als sich herausstellte, dass sie Israelis waren, wurden sie abgeschoben. Es handelte sich hier um fünf Agenten des Mossad und sie haben später in einem Fernsehinterview in Israel ausgesagt, sie seien dort gewesen, um die Ereignisse zu dokumentieren.

 

Der Flug ins Pentagon

Ebenso interessant ist es, sich einmal Gedanken darüber zu machen, dass der Flug AA77 der American Airlines mit einem Absturz in einem ungenutzten Flügel des Pentagon endete. Hierbei flog die entführte Maschine erst einmal 400 km weit, bevor sie in einer 180 Grad Drehung dann zurückflog. Normalerweise sollte man annehmen, dass die Entführer jede Verzögerung ihrer Mission hätten vermeiden wollen, um das Ziel nicht zu gefährden.

Das Pentagon in einem solchen Winkel mit einem Verkehrsflugzeug zu treffen, ist sogar noch schwieriger als die Türme des WTC zu treffen. Es war eine Sinkgeschwindigkeit und ein passender Winkel nötig und beides hätten die nichtabschaltbaren Sicherheitseinrichten der Flugzeuge nicht zugelassen. Ein möglicher Anflug hätte viel flacher sein müssen und vor allem viel langsamer, dazu noch mit ausgefahrenem Fahrwerk und Landeklappen. Stattdessen flog die Maschine eine scharfe 330 Grad Kurve, um dann mit einer Geschwindigkeit das Pentagon zu treffen, die mehr als 300 Stundenkilometer über dem Maximum lag, das in dieser Flughöhe möglich gewesen wäre.

Dazu kommt noch, dass zwar ein Loch in die Außenwand des Pentagon gerissen wurde, aber keinerlei Beschädigungen durch die Flügel zu sehen waren. Genau so als hätten die sich kurz vor dem Bodenkontakt in Luft aufgelöst. Auch sieht man keine größeren Flugzeugteile auf den wenigen Bildern, die noch gemacht werden konnten, bevor der Bereich weitestgehend abgesperrt wurde. Dabei sollte man doch vermuten, dass zumindest die Triebwerke, die ja ziemlich stabil sind, deutliche Spuren hätten hinterlassen müssen.

Natürlich darf man sich fragen, warum denn gegen das anfliegende Flugzeug keine Flugabwehrraketen eingesetzt wurden, die das Pentagon normalerweise zusätzlich beschützen. Immerhin ist ja hier eine, wenn nicht gar die wichtigste, Schaltzentrale der Militärmaschinerie der USA.

Ob es damit zusammenhing, dass in dem Bereich die Akten einer Untersuchung waren, die den Verbleib von über 2,3 Milliarden Dollar klären sollten, die im Rüstungsbereich fehlten? Leider wurden diese Unterlagen vollständig vernichtet, so dass diese Fragen niemals geklärt werden konnten.

Der Absturz bei Shanksville

Die vierte an diesem Morgen entführte Maschine war der Flug United-Airlines 93. Hier hatten die Passagiere die Entführer angegriffen und dadurch war das Flugzeug angestürzt. Nach dem Absturz befand sich zwar ein Einschlagkrater in der Erde, aber nur wenige kleine Metallteile, die kaum die Überreste einer Boeing 757 gewesen sein können und dass ein Flugzeug komplett in der Erde verschwindet, ist auch eher unwahrscheinlich. Der damalige Bürgermeister von Shanksville, Ernie Stull, war als einer der ersten am Unglücksort und meinte, da wäre kein Flugzeug gewesen.

Von diesem Flug aus sollen einige Passagiere mit ihren Handys mit ihrer Familie gesprochen haben und so von der Entführung und den Terroranschlägen erfahren haben, was dazu geführt hat, dass sie sich in Anbetracht des Todes auf die Entführer gestürzt hatten. Rein technisch ist auch diese interessant, denn die Maschine verfügte über keine Sattelitenverbindung für Telefonie und dass sich mehrere Handys aus großer Hohe und in hoher Geschwindigkeit störungsfrei von einer Wabe zur nächsten anmelden können, ist auch eine Meisterleistung und im Normalfall nicht möglich.

 

Die Folgen von 9/11

Am 11. September 2001 hat sich die Welt verändert, daran besteht kein Zweifel.

Anhand der Passagierlisten und eines gefundenen Ausweises in den Straßen unweit des World Trade Centers hat man ganz schnell 19 Araber als Täter identifiziert. Es waren alles fanatische und zu allem entschlossene Terroristen, von der Sorte, die die gesamte freie Welt bedrohen. Und als Drahtzieher hinter den Kulissen hat man ganz schnell Osama Bin Laden erkannt. Und weil 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien waren, ist man mal eben schnell in Afghanistan einmarschiert. Und weil man gerade so schön dabei war, konnte man 2003 auch mal eben in den Irak, denn immerhin hatte Saddam Hussein ja Massenvernichtungswaffen und unterstütze Terroristen. Oder war es doch wegen Öl? Immerhin hatte Saddam Hussein die westlichen Ölfirmen im Lande verstaatlicht und im Jahre 2000 beschlossen, Öl gegen Euro abzugeben und auch die Devisenreserven des Landes in Euro anzulegen.

Und generell hat man sich hier die Legitimation erschaffen, jedes Land anzugreifen, in dem man Terroristen vermutet. Als netten Nebeneffekt hat man auch das Misstrauen gegen alle Muslime erschaffen, dies kann man weltweit zum „Teile und herrsche“-Prinzip nutzen.

Und wo wir dann schon mal bei der Kriegsbereitschaft ist, da der Warschauer Pakt zusammengebrochen ist und nicht mehr als globales Feindbild verfügbar ist, müssen nun andere Bedrohungen her, sonst kann man den gewinnträchtigen Bereich des Militärs nicht weiter ausbauen. Damit würden unabsehbare Gewinneinbrüche einhergehen, und das geht ja überhaupt nicht. Und mit dem islamisch motivierten Terrorismus hat man potentielle Feinde ohne Ende. Wenn das mal nicht ein Grund zum Aufrüsten ist.

Und um das Ganze noch perfekt zu machen, hat man auch noch den „Patriot act“ im Oktober 2001 verabschiedet, eine Ausnahmeregelung für Bedrohungslagen durch Terroristen, anhand der man alles und jeden überwachen darf, Richter weder einer Überwachung noch einer Hausdurchsuchung zustimmen müssen, Terrorverdächtige ohne amerikanische Staatsbürgerschaft dürfen nach der Erweiterung vom November 2001 unbeschränkt inhaftiert werden und so weiter.

Da einige der Gesetze des Patriot act im Juni 2015 abgelaufen waren, hat man dann den USA Freedom act nachgeschoben, mit dem im Endeffekt fast alles so bleibt.

Die Möglichkeit jeden Datenschutz damit auszuhebeln ist im Übrigen nicht auf die USA begrenzt, für jedes befreundete Land gilt das nun auch.

Da frage ich mich, hatte George Orwell sein Buch als Warnung oder als Anleitung geschrieben? Er ist schon weit übertroffen worden von der Realität, aber das ist in Ordnung, 1984 ist ja auch schon etwas länger vorbei.

ps.: Der Text ist schon ein wenig älter und ich gebe zu bedenken, dass die Amerikanische Politik mit Trump eine ganz andere Richtung genommen hat.
9/11 war eine Tat des Deep State.

 

Was uns so die Medien erzählen

TrumpZurKirche

 

In Amerika toben die heftigsten Proteste und dieser Präsident Trump hat nichts besseres zu tun, als sich den Weg mit Tränengas frei schiessen zu lassen,
um friedliche Demonstranten zu vertreiben.


So erzählen uns die systemtreuen Qualitätsmedien, die es wohl bei dem amerikanischen Massenmedien wie CNN und so abgeschrieben haben.

Doch was ist wirklich passiert?


Die friedlichen Demonstranten dort hatten die Polizei mit Steinen und Flaschen mit gefrorenem Wasser beworfen und sind darum mit Hilfe von ein paar Rauchbomben zerstreut worden.
Davon, dass der Präsident das Weiße Haus verlässt, davon wussten die Polizisten überhaupt nichts.


Trump versicherte den Amerikanern, dass ihm jedes Leben wertvoll ist und hielt eine Bibel hoch, im Vertrauen auf Gott.


Die Massenmedien machten sich prompt über ihn her und erzählten allen, dass er mit massiver Millitärgewalt drohen würde.

Doch was ist wirklich passiert?

Nachdem vor wenigen Tagen in Minnesota ein farbiger Amerikaner so brutal von der Polizei fixiert wurde, dass er kurz danach starb, kam es zu Protesten.

Diese Proteste, die anfänglich friedlich verliefen, eskalierten sehr schnell. Es kam zu Ausschreitungen, Brandstiftungen und Plünderungen.

Wie konnte so etwas so eskalieren?

Jeder, der es ein wenig genauer betrachtete, konnte sehen, dass die Gewalt von dunkel gekleideten und vermummten Weißen ausging und das sie total organisiert waren.

An den neuralgischen Punkten standen Paletten mit Pflastersteinen bereit und in den Gebüschen waren bezingefüllte Flaschen deponiert.

Die Randalier gehören zur Antifa, eine "lose" Vereinigung gegen Faschismus, so die offizielle Bezeichnung.

Interessant ist die Frage, woher dieser Begriff und die Gruppierung entstanden ist.

Antifa ist kein Club netter Jugendlicher, sondern ein Kampfbegriff, der von Stalin erfunden und in der DDR zur Staatsideologie erhoben wurde – damit sollte die „Volksfront“ unter
Führung der Kommunisten begründet und  jeden Kritiker des mörderischen Sozialismus als „Faschisten“ denunziert werden. Es ist also ein historisch besetzter Begriff, und wer
ihn verwendet, sollte über die Implikationen wenigstens halbwegs Ahnung haben. 

Zitat: „In der DDR war der Antifaschismus Staats- und Geschichtsdoktrin; mit dem Begriff wollte man auch das leidige Wort „Nationalsozialismus“ umgehen.
Es war ja kein Zufall gewesen, dass viele Nationalsozialisten von ganz links kamen. Joseph Goebbels wie die Strasser-Brüder gehörten einer dezidiert sozialistischen Richtung
der NSDAP an. Goebbels „unterwarf“ sich dann dem „Führer“. Auch Hitler war offenbar eine Zeit lang Anhänger des Linkssozialisten Kurt Eisner gewesen, und es war nicht nur Taktik,
dass er auf das Rot der Revolution auf der Parteifahne bestand.“ 
Historiker Peter Hoeres

Nun ja, die Aktionen der Antifa sind uns ja auch hier in Deutschland wohlbekannt.

Mindestens vier Tote (darunter auch Schwarze, insbesondere gar ein schwarzer Polizist), ein in die Milliarden gehender Sachschaden, geplünderte und abgefackelte Geschäfte, angezündete Autos, willkürliche Gewalt gegen Unbeteiligte ebenso wie Vertreter der Staatsgewalt: Was sich in Amerika abspielt, hat mit „Rassenunruhen“ nicht einmal mehr vordergründig zu tun. Es sind wohlorganisierte, militante Linksextreme, bestens vernetzt und von linken Think-Tanks und NGO’s beklatscht (und offenkundig auch finanziell gefördert), die nicht nur das kapitalistische System im Visier haben, sondern vor allem gegen die Hassfigur Trump zu Felde ziehen.

Die Schwarzen sind gewissermaßen das Bauernopfer dieser eigentlichen Stoßrichtung; jene unter ihnen, denen es wirklich noch um Solidarität für das auslösende Opfer der Krawalle ging, den bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis vergangene Woche zu Tode gekommenen George Floyd, haben sich längst zurückgezogen – auch auf dem gestrigen Appell von Loyds Bruder hin, der zum Gewaltverzicht aufgerufen hatte. Die übergroße Mehrheit der Schwarzen, die weiter-„protestierten“, betrieben in ihren Gewaltexzessen eine Mischung aus Anarcho-Orgie und Coronalockdown-Frustabbau. Die Devise „Black Lives matter“ ist in diesen gewaltaffinen, prekarisierten Schichten ohnehin nichts als Selbstironie.

Doch sowohl die verschwindende Minderheit der wenigen  friedfertigen Protestierer als auch das Heer der apolitischen Briganten unter den Schwarzen wurden instrumentalisiert von jenem linken Amerika, das seit Trumps Wahl Ende 2016 nicht verwinden kann, dass ein unabhängiger, wirtschaftsliberaler und patriotischer Realpolitiker die Geschicke des Landes lenkt – und dieses linke Amerika lässt seine Antifa-Schergen den angeblichen Kampf der Schwarzen führen.

Indem in den USA nun demokratische Politiker und ihre Medienlobby Trumps angeblichen „Rassismus“ zur Ursache der Unruhen erklären und daraus eine perfide Verbindung zu Floyds Tod ziehen, etikettieren sie primitivste Straßengewalt zur noblen Revolution, zum zivilen Ungehorsam gegen einen angeblichen Tyrannen im Weißen Haus um.

Und was ist mit dem Einsatz des Militärs?

Die Gouverneure der Bundestaaten können in einem solchen Fall die Nationalgarde zur Unterstützung anfordern, einige taten es, und interessanterweise waren es Republikaner,
die Hilfe angefordert haben.

Die demokratischen Gouverneure taten nichts dergleichen, sondern ließen die Randalier und Plünderer ungestört die Stadtteile in Schutt und Asche legen,
so als ob sie diese Unruhen sogar noch begrüßen.

In drei Staaten hat der Präsident bislang die Armee eingesetzt, um die Bevölkerung und deren Hab und Gut zu schützen.

Ich persönlich finde, noch deutlicher hatte der Deep State seine wirklichen Absichten nicht zeigen können.