Das Thema „Wünsche“

regale

Weil es gerade als Thema wieder hochgekommen ist, habe ich mir einfach einmal ein paar Gedanken zum Thema „Wünschen“ gemacht. Ich betone hier ausdrücklich,
dass es meine subjektiven Gedanken sind, ein jeder mag es anders sehen, wenn es für ihn so funktioniert.

Wünsche beinhalten für mich immer einen Zustand davon, etwas nicht zu haben, und damit einen Mangel. Mein spontaner Gedanke, wie man es besser ausdrücken könnte,
waren „Ziele“, aber das ist ja genau dasselbe. Wie kommen wir aus der Nummer raus?

Was wir erreichen wollen ist doch, etwas in unsere Realität zu holen, was bis jetzt noch nicht dort ist. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht existiert. Im Gegenteil,
ich brauche nur mit etwas Vorstellungskraft an etwas denken, und schon ist es gedanklich da. Und was da ist, brauche ich mir nicht mehr wünschen.
Ich muss es nur aus der Gedankenebene auf die Ebene der gewöhnlichen Realität holen. Da das Gesetz der Anziehung oder auch Resonanzprinzip mir das bringt,
was ich im inneren bin, brauche ich nur genügend emotionale Energie in den Gedanken geben und muss alle Zweifel und Blockaden aufgeben.

Über Blockaden und Zweifel kann man eine Menge schreiben, dies führt an dieser Stelle ein wenig zu weit.

Doch komme ich zurück zum Ursprungsthema, wie benenne ich diesen Vorgang denn nun am besten?

Ich habe so eine Szene aus dem Film „Matrix“ im Kopf, der meiner Meinung nach hochspirituell ist, wenn man ihn mit dem richtigen Bewusstsein schaut.

Es geht um die Szene, als Neo und Trinity aufbrechen, Morpheus zu befreien und auf die Frage des Operators, was sie brauchen, meint Neo: „Waffen, jede Menge Waffen“.
Und schon kommen endlose Regale angesaust, aus denen die beiden sich bedienen können.

Natürlich sind es keine Waffen, die wir brauchen, eigentlich braucht die niemand. Aber wir können genauso gut in unseren Gedanken Regale mit nützlichen und
schönen Dingen entstehen lassen, aus denen wir uns dann bedienen. Zu unserem Wohle und zum Wohle aller.

Und wenn ich diese Regale, in denen sich alle erdenklichen Dinge befinden, dann in meinen Gedanken erschaffen habe, dann brauche ich mich nur noch zu entscheiden.

Möglicherweise lag Bärbel Mohr mit ihren "Bestellungen" beim Universum zumindest begrifflich nicht so ganz falsch.


Fazit: „Entscheiden“ gefällt mir viel besser als „Wünschen“ und „Ziele haben“.