Ist das Gesetz der Anziehung ein Spiel?

 

Ist das nicht eine interessante Frage? Wenn man sich viele Bücher anschaut, die sich mit dem Gesetz der Anziehung befassen, dann wird es wirklich so dargestellt, als sei es ein Spiel. Nehmen wir doch nur einmal die Sache mit dem Parkplatz, ich empfinde es als ein tolles Spiel, ich spiele es und meistens gewinne ich, weil ich doch dann tatsächlich den gewünschten Parkplatz erhalte.

 

Nun, ich verrate Dir nun mal etwas, das Geheimnis über das Geheimnis (the secret): Ja, das Leben ist ein Spiel und das Gesetz der Anziehung ist eine der Spielregeln.

 

Wie, fragst Du nun, welche Spielregeln gibt es denn noch? Es gibt diese sieben Prinzipien des Lebens, hier sind sie:

 

  1. Das Prinzip des Geistes
  2. Das Prinzip der Entsprechungen oder Analogien
  3. Prinzip Ursache und Wirkung
  4. Das Prinzip der Resonanz oder Anziehung
  5. Das Prinzip der Polarität
  6. Das Prinzip des Rhythmus oder der Schwingung
  7. Das Prinzip des Geschlechtes


In dieser Aufzählung, deren Reihenfolge natürlich beliebig ist, findest Du das Gesetz der Resonanz erst an vierter Stelle und eigentlich sollte man nur das Prinzip des Geistes an seiner ersten Stelle behalten. Weil eben alles Geist ist und dies ist eben die grundlegende Spielregel, die zum Verständnis der anderen dringend erforderlich ist.

 

Wo liegt denn dann der weit verbreitete Irrtum, wegen dem so viele Schwierigkeiten entstehen?

 

Nehmen wir einmal an, Du spielst gerne Schach. Und zwar dann, wenn Du Lust dazu hast und einen passenden Spielgefährten hast. Und wenn Du keine Lust mehr hast, weil Du zu oft gewonnen oder auch verloren hast, stehst Du auf und beendest das Spiel. Lässt Deinen Spielpartner da sitzen und gut ist es.

 

Doch halt, das Spiel des Lebens kannst Du nicht beenden, genauso wenig wie Du es anfangen kannst. Du spielst es ständig, ob Du willst oder nicht. Und alles um Dich herum sind Deine Spielpartner.

 

Und nun, wenn Du in manchen Bereichen verloren hast, wenn es nicht so gelaufen ist, wie Du willst, dann kannst Du nicht aufhören zu spielen. Es geht weiter, und das Ziel des Spieles ist es wie bei allen Spielen zu gewinnen. Nur in diesem Spiel gewinnst Du nur die Umstände, die Dir dienlich sind, und wenn Deine Spielpartner dadurch verlieren, läuft auch etwas falsch. Das Ziel ist, das alle gewinnen. Ist das so schwer?

 

Was also kannst Du tun, wenn das Spiel Dir an manchen Stellen nicht gefällt? Du kannst erkennen, welche Spielzüge von Dir nicht optimal waren, und dann kannst Du sie ändern. Wichtig ist zu erkennen, dass es Deine Spielzüge waren, die das momentane Ergebnis hervorgebracht haben. Niemand sonst ist dafür zuständig. Und nein, Du hast nicht verloren, weil andere besser waren, wenn dies so ist, dann nur, weil Du die Spielregeln nicht beherzigt hast.

 

Fasse ich das gesagte mal zusammen:

  1. Das Spiel des Lebens geschieht ständig, es hat keinen Anfang und kein Ende.
  2. Es gibt in diesem Spiel nur Sieger, keine Verlierer. Man spielt, um zu gewinnen, und nicht, damit andere verlieren.
  3. Wenn Du die Spielregeln nicht kennst, bist Du nur eine Figur auf dem Spielbrett und andere lenken Dich.
  4. Umkehrschluss: Kennst Du die Spielregeln und wendest sie an, dann bist Du der Spieler, der das Spiel so gestalten kann, dass er einen Nutzen davon hat.

 

Alles klar?

Let´s play the game.