Es ist ein Irrglaube, dass es Zeit braucht, um Heilung zu erfahren.
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Dieser Glaubenssatz, dass die Zeit die Wunden heilt, sagt im Grunde aus, dass wir die Heilungen und die Eigenverantwortung stets vertagen.
Wir hoffen auf bessere Zeiten und beschäftigen uns nicht mit dem Schmerz.
Denn es schmerzt zu sehr, um sich genauer damit zu befassen. Wir können uns den Erfahrungen, die unsere Lebensqualität derartig beeinflussen nicht widmen.
Wir haben nie gelernt auf unsere Selbstheilungskräfte zu vertrauen - stattdessen betäuben wir uns und betreiben Symptombehandlung.
 
Als ob die Zeit eine heilende Kraft in sich birgt. Desto mehr Zeit vergangen, desto mehr Heilung erfahre ich - natürlich nicht.
 
Die Zeit, sie heilt dich nicht, die Schmerzerfahrungen rücken nur weiter von deinem Fokus weg. Du vergräbst den Schmerz nur tiefer in deinem Inneren,
was nicht bedeutet, dass dessen toxische Wirkung sich nicht mehr in deinem aktuellen Befinden äußert.
 
Heilung kann eintreten, wenn wir uns den heilenden Prozessen im Hier und Jetzt stellen.
Diese einleitenden Prozesse können auf vielen Ebenen greifen, da wir aus Körper, Geist und Seele bestehen. Es ist deine Entscheidung,
ob du dich gesund ernährst, womit du deine Psyche fütterst und mit welchen Mindset du durchs Leben gehst.
 
Du wärst überrascht wozu ein starker Geist im stande ist und wieviel Heilungsprotenial in dir steckt, würdest du dich deinem Inneren widmen.
 
Mach dir bewusst das Zeit Illusion ist. Um etwas zeitlich zu definieren, bedarf es deines Verstandes, eine Spanne von Veränderungen zu erfassen,
um es in eine Form zu pressen - doch Veränderungen finden im Jetzt statt, also tauche tief in diesem Moment ein.
 
Heilung braucht keine Zeit und sie heilt auch nicht deine Wunden - Heilung braucht deine Bereitschaft in diesem Moment tief in dein Inneres einzutauchen.
Die Heilung ist das Resultat aus diversen Prozessen, die du aus Eigenenverantwortung in die Wege leitest und somit auch tust .
Alles was du in diesem Moment entscheidest, heilt dich ein Stück mehr, oder nährt weiter den Schmerz.
(Verfasser unbekannt)