Alter Wein in neuen Schläuchen?

Fahnegerupft

Gerade jetzt in der Krise und den offenkundlichen Fehlern, die gerade gemacht wurden, kommen immer wieder die altbekannten Rufe hoch: „Merkel muss weg“.

Was würde das bringen? Rein gar nichts.

Und unter der Schirmherrschaft von Dr. Schiffmann formt sich gerade etwas, was eine neue Partei werden möchte. Jeder Besucher der Homepage, wenn sie dann mal funktioniert,
wird gleich zu einem Beitrittsformular geleitet, und so schnellen die Mitgliederzahlen dieses Konstrukts „Widerstand 2020“ enorm in die Höhe. Und dazu hofft man, dass jetzige
Abgeordnete anderer Parteien sich diesem Wiederstand anschließen, damit man schneller politisch handlungsfähig ist.

Denn ansonsten stehen die Chancen ja wohl eher schlecht, zumindest in naher Zukunft. Denn erst muss die Partei offiziell werden, und sich dann zur Wahl stellen und hoffen,
die 5 % Hürde zu überwinden.

Was wird passieren, wenn es diesen Weg nimmt? Sobald sich da Erfolge abzeichnen, werden genau dieselben Gestalten auf den Zug aufspringen und die Lok übernehmen,
die sich auch jetzt schon in der Politik tummeln.

Denn der Fehler liegt im System, im System der Parteien.

Alle 4 Jahre darf der Bürger zur Wahlurne schreiten und seine Stimme dort versenken, danach ist erst mal wieder die nächsten Jahre Ruhe.

Was wird gewählt? Der mit dem besten Wahlkampf? Dem nettesten Bild? Kaum jemand liest die Parteiprogramme und wenn doch, so sind sie nach der Wahl wertloser als Klopapier.

Denn wie sagte Frau Merkel so schön: „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass nach der Wahl gilt, was vor der Wahl gesagt wurde.“ Das trifft es doch auf den Punkt.

Ein kleiner Klub von Politikern schiebt sich gegenseitig die Posten zu, und jeder hat da eine Aufgabe, selbst die AfD. Warum die AfD, die ist doch ein Störfaktor für die bisherige Politik?

Nein, ist sie nicht, sie ist nützlich für das System. Dort sammeln sich die Patrioten, die gegen die Zerstörung des eigenen Landes sträuben, man fügt ein paar Rassisten hinzu,
und schon kann man die ganze Partei als Nazis titulieren und damit „bekämpfen“.

Doch sehen wir nicht gerade jetzt, wo die Nazis wirklich sitzen? Die uns alle Grundrechte nehmen? Ohne jeden Grund?
Mit Angst und Panikmache und wenn das nicht reicht durch Gewalt.

Parteien sind der Tod jeder Demokratie.

Konzentriere ich mich mal auf das, was uns weiterbringt und ich nehme da deutliche Anleihen an das deutsche Kaiserreich, welches im Übrigen völkerrechtlich noch immer existiert
und nur mangels Organe nicht handlungsfähig ist.

Und es geht hier nicht darum, ob die Leitung des Staates durch jemanden gemacht wird, der durch Erbreihenfolge in die Position gekommen ist, es geht um die Grundstruktur.
Über alles andere wird noch zu diskutieren sein.

Ganz nebenbei war der Kaiser kein allmächtiger Monarch, sondern wie jeder andere den Gesetzen unterworfen, er war nur oberster Diensherr der Executive.

Der Reichstag bestand aus 397 Abgeordneten, die in direkter Wahl in den Landkreisen gewählt wurden, diese wurden so gebildet, dass auf je 100.000 Einwohner ein Abgeordneter kam. Diese musste eine absolute Mehrheit erhalten, ansonsten gab es Stichwahlen. Die Abgeordneten erhielten kein Geld für ihre Tätigkeit, denn man wollte keine Berufspolitiker.

Der Vorteil war, dass die Bürger einen direkten Ansprechpartner hatten, den sie auch zur Verantwortung ziehen konnten.

Nachteilig war, dass nur Männer ab 25 Jahre wählen durften (dies kann man leicht ändern) und das durch die fehlende Entlohnung nur die besserverdienenden es sich leisten konnten, sich zur Wahl zu stellen. Auch dies ließe sich ändern, indem man in Einzelfällen den Menschen ihre Kosten erstattet.

Im Gegensatz dazu haben wir heute 725 Abgeordnete, die Berufspolitiker sind und üppige Diäten und Zuwendungen für Mitarbeiter bekommen.
Alleine die Kosten für das derzeitige Parlament dürfte pro Jahr bei einer Milliarde Euro liegen.

Es gab eine strikte Trennung zwischen Exekutive und Parlament, jemand der in die Reichsleitung oder eine Länderregierung berufen wurde, musste sein Mandat niederlegen.

Der Kaiser war ein „primus inter pares“, ein Erster unter Gleichen und konnte sich weder über die Verfassung noch über die Gesetze hinwegsetzen,
er konnte auch nicht einfach Gesetze ändern, so wie es heute bei dem „Einheitssumpf“ schnell mal passiert.

Durch die schlanken Verwaltungsstrukturen waren die Steuern sehr einfach gehalten, die Belastung für die meisten Menschen lag bei ca. 10 %. Es gab eine Einkommenssteuer,
der jeder unterworfen war, eine Vermögenssteuer, die die Reichen betraf und eine Gewerbesteuer für Unternehmer.

Im Vergleich zu heute zahlen man eine Einkommensteuer, eine Umsatzsteuer auf alle Waren, unzählige weitere Steuern für alles Mögliche,
so dass man inklusive der Sozialabgaben auf 70-80 % Belastung kommt.

 

Natürlich gab es im Kaiserreich auch eine Kranken- und Rentenversicherung, wobei besonders die Rentenversicherung die alten Menschen erheblich besser versorgte als es heute der Fall ist.

Öffentlich Einrichtungen wie Krankenhäuser, der Nahverkehr, die Post etc. waren staatlich und mussten damit nicht gewinnorientiert arbeiten. Damit war aber die Versorgung überall gewährleistet.

Forschungen speziell in der Medizin waren rein staatlich, es konnten keine Unternehmensinteressen darin verwickelt werden. (Wie es jetzt läuft kann jeder selbst sehen).

Ganz nebenbei gab ein keine Patente auf Medikamente und Heilmittel, um die Kosten geringer zu halten.

 

Zum Wohle der Gesundheit

 

Die Wohlfahrt im Kaiserreich

Es darf jeder einmal nachdenken, welche Gedanken man übernehmen sollte.

 (Die auf dieser Seite verwendeten Videos von von der Youtube-Seite Der ewige Bund entliehen,

und da Youtube gerne mal löscht hier kopiert worden)