Warum gibt der Vatikan nichts?

KirchInnen

Ich bin heute auf eine interessante Frage gestoßen, und zwar, warum der Vatikan sich nicht großzügig in dieser Krise beteiligt, in dem sie nicht nur einen Segen übermittelt,
sondern auch Finanzen locker macht. Ist der Vatikan bzw. die Kirche eventuell so arm wie die berühmte Kirchenmaus?

Ja, ich gebe zu, konkrete Zahlen zu finden ist bei der Kirche nicht so ganz leicht, denn sie betreibt sehr viele Unternehmen und ist weitverzweigt.

Bleiben wir erst einmal in Deutschland. Bekannt ist, dass die römisch-katholische Kirche mit einem Grundbesitz von 8250 Quadratkilometern der größte private Grundbesitzer Deutschlands ist. Der Politologe Carsten Frerk hatte 2017 eine nach eigenen Angaben grobe Schätzung angefertigt, nach der er das Vermögen der beiden großen Kirchen in Deutschland auf 435 Milliarden Euro geschätzt hat.

Neben den vielen Unternehmen, die von der Kirche betrieben werden und die steuerbefreit sind (solange das Geld für kirchliche Zwecke ausgegeben wird) haben die großen Kirchen in Deutschland Einnahmen aus Kirchensteuer (ca. 10 Milliarden Euro jährlich). Hinzu kommen derzeit ca. 550 Millionen Euro Entschädigungsleistung für die Kirchenenteignungen im 18. Und 19. Jahrhundert, welche seit der Weimarer Verfassung seit 1919 gezahlt werden. Natürlich variieren die Beträge, aber darüber habe ich keine Angaben gefunden. Ebenso kann ich nicht sagen, in wie weit in diesen Summen die Gehälter der Bischöfe, Kardinäle und sonstiger Würdenträger enthalten sind und auch nicht die Instandhaltungskosten für Kirchen, die auch zum großen Teil aus Steuergeldern finanziert werden.

Auf jeden Fall war schon in der Diskussion, dass die Kirche auf diese jährlichen Zahlungen zur Entschädigung verzichten würde, gegen eine Einmalzahlung von nur 20-40 Jahreszahlungen auf einmal. Weil das dann doch ein nettes Sümmchen auf einmal wäre, haben die Politiker erst einmal abgelehnt und die Linke hat beantragt, diese Zahlungen doch mal zu prüfen. Und siehe da, CDU/CSU und SPD waren sich mal einig, und haben den Antrag abgelehnt.

Natürlich hat die Kirche auch hohe Ausgaben, zum Beispiel für Personal und deren Bekleidung, bei der katholischen Kirche auch noch die Zahlungen für uneheliche Kinder der Priester, Bestechungs- und Anwaltskosten bei ungerechtfertigten Anschuldigungen wegen sexuellem Missbrauch und so was eben. Das kostet nun mal.

Ja, man kann davon ausgehen, dass ich auf die Kirche nicht so gut zu sprechen bin, aber das hat nichts mit Gott zu tun.
Die Kirchen arbeiten eher mit den gegensätzlichen Kräften zusammen, dies wird immer offensichtlicher.

Doch fragen wir uns einmal, wo denn die Ursprünge dieser römisch-katholischen Kirche liegen.

Diese Kirche beruft sich auf den Apostel Paulus, praktisch den ersten Papst. Aha, damit sind wir bei dem obersten Jünger von Jesus.
Und da Gott die Welt erschaffen hat und damit deren Besitzer ist, ist es automatisch auch sein Stellvertreter auf Erden.

Wie sah denn die Welt zu dem Zeitpunkt aus? 

Und ich beziehe mich ausdrücklich auf die Geschichte, wie man sie uns erzählt. Denn es kann ja auch ganz anders gewesen sein.

Fast die gesamte damals bekannte Welt war von den Römern besetzt, die mit militärischer Gewalt regierten. Die Römer hatten verschiedene Götter, von denen der lebende Kaiser jeweils einer war. Da kommt so ein Jude, der Jesus, Sohn eines Zimmermanns, auf einmal des Weges und predigt etwas von einem liebenden Gott und von der Schöpferkraft jedes Einzelnen. Das stand natürlich im Gegensatz zu dem unbarmherzigen und rachsüchtigen Gott der Juden, der einfach nur blinden Gehorsam forderte. Wie das Leben so spielt, musste dieser Revolutionär unschädlich gemacht werden und so forderten die Juden seinen Tod. Und die Römer haben das dann durchgezogen, gegen ihren Willen.

Doch mal gedanklich „Halt“, die Römer als Besatzungsmacht waren Handlanger der Besetzten? Wie Pontius Pilatus wuschen die ihre Hände in Unschuld?
Waren da auf einmal die Römer die Guten und die Juden die Bösen? Wer schreibt die Geschichte? Die Gewinner oder die Verlierer?

Gut, wie ging es dann weiter? In der ersten Zeit danach wurden dann die Christen verfolgt und als Löwenfutter im Zirkus benutzt, also waren jetzt die Römer die Bösen. Weil man so etwas ja nicht macht. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte ging dann das römische Reich zugrunde, weil sich die Völker diese militärische Besatzung auf Dauer nicht bieten ließen. Während dessen wurde die römisch-katholische Kirche mit dem Zentralsitz in Rom immer stärker. Ihre Bibel entstand so um das Jahr 380 herum, übersetzt durch Hieronymus, der trotz vorhandener Widersprüche ein einheitliches Werk geschaffen hat.

Und dieser Glaube wurde dann weltweit verteilt, so nach dem Motto: „Entweder Du glaubst oder Du stirbst“. Viele hohe Kulturen wurden auf diese Weise vernichtet und
zwar alles im Namen dieses liebenden Gottes. So ist es auch verständlich, dass viele Menschen auf das Wort „Gott“ allergisch reagieren.

Ich möchte an dieser Stelle einmal innehalten und klarstellen, dass es keine verlässlichen Angaben für die Richtigkeit der Geschichte bis zum Jahr 1000 gibt, davor existieren keine Unterlagen, es sei denn der Vatikan hat da etwas im Keller. Und die habe es bis jetzt nicht freiwillig herausgegeben und nun dürften sie es nicht mehr in der Hand haben, diese Entscheidung zu treffen.

Fragen wir doch einmal, woher die Kirche ihren immensen Reichtum angehäuft hat. Denn nur alleine aus dem Klingelbeutel dürfte es nicht reichen.

Sklaverei

Vielen ist nicht bekannt, dass die Kirche von Anfang an die Sklaverei unterstützt und sogar verschärft hat. Das geht zurück auf eine Bulle vom 18.6.1452, in der er dies legitimierte, weil ja die „Heiden“ eh Untermenschen waren. Und wenn man meint, dass die Protestanten so etwas nicht getan haben, so irrt man. Auch Luther hat Leibeigenschaft und Sklaverei theologisch gerechtfertigt. Für mich ist mittlerweile die Abspaltung der Protestanten auch nur ein Mittel gewesen, die Untertanen zu teilen und damit besser beherrschen zu können.

Verkauf von Segen und Titeln

Was die meisten nicht wissen, kann man offiziell vom Vatikan nicht nur Segen, sondern auch Titel kaufen. Hier eine Preisliste von 1990:

DM 5.000,- für einen vom Papst persönlich unterzeichneten Segen mit Urkunde

DM 30.000,- für eine Privataudienz mit dem Papst, inkl. Video

DM 50.000,- Spende für einen Ehrendoktortitel

DM 120.000,- Spende für einen Orden (Ordensstern zum Großkreuz des St.-Gregor-Ordens)

DM 300.000,- für einen Barontitel

DM 2.500.000,- für eine Erhebung in den Fürstenstand

DM 50.000,- für die Nebenkosten einer solchen Prozedur, etwa anlässlich der Ostermesse

Ab ca. 100.000,- Euro (im Durchschnitt ca. 250.000,-) kosten auch Heiligenprozesse. Nur wohlhabende Familien oder Ordensgemeinschaften können sich einen derart teuren Prozess leisten.

Allein durch die 464 Heiligsprechungen (mehr als in den 400 Jahren davor) von Johannes Paul II. dürften ca. 116.000.000,- Euro in die Kassen des Vatikans gelangt sein.

Ablasshandel

Nein, dies ist keine veraltete Sitte, die früher mal gängig war. Auch heute noch gibt es so etwas, sprich dass sich jemand von seinen Sünden freikaufen kann.

Ablass für Mord und Totschlag

Gängig war auch schon immer der Ablass für Kämpfer der Kirche, d.h. Menschen, die im Interesse der Kirche gemordet und geplündert haben.

Blutgold aus Raubmord.

Speziell in Südamerika wurden viele Indianer zwangsbekehrt oder ermordet, natürlich beides mit dem Verlust allem, was sie hatten. Allein die Goldschätze,
die in Peru er-missioniert wurden, entsprechen einem heutigen Wert von 450.000.000 Euro.

Inquisition und Hexenverbrennung

Nach Ausgabe des Hexenhammers 1487 wurden Zigtausende von Hexen und Ketzern in Europa getötet, grundsätzlich reichte schon die Anklage, um das Vermögen des Beschuldigten einzuziehen. Das nötige Geständnis wurde dann durch Folter erfragt.

Reichtum durch Fälschungen

Immer wieder wurden in Archiven Urkunden gefunden, nach denen irgendein Vorfahr eines vermögenden Menschen seine Besitztümer der Kirche vermacht hatte und somit die aktuellen Besitzer enteignet wurden.

Erbschleicherei

Bereits 1170 verfügte Papst Alexander III, das kein Testament gültig sein, was nicht im Beisein eines Priesters gemacht wurde. Und wer nichts der Kirche vermachte, war eben schnell ein Ketzer, sieh oben.

Reichtum durch den Zehnten (Steuer), Simonie (Ämterverkauf) und auch Mord.

Reichtum durch Prostitution

Ja, auch die Kirche hat früher Bordelle betrieben, hauptsächlich zwischen dem 13. Und 15. Jahrhundert.

Soweit im Groben etwas zur Kirchengeschichte. Ich bin ja auch in einer katholischen Kleinstadt aufgewachsen und war als Kind beeindruckt von den damaligen Hochämtern, die früher auch noch in Latein abgehalten wurden. Bis ich dann viel später verstanden habe, wozu diese Zeremonien wirklich dienen. Da mag sich mal jeder selbst seine Gedanken zu machen und recherchieren.

So wirklich christlich ist das nicht.

Zumal es ja auch schon etwas bedenklich ist, dass man das Bildnis eines auf übelste Weise hingerichteten Menschen wie eine Trophäe überall aufhängt und jedem Menschen etwas von seiner Erbschuld erzählt.

Und zum Abschluss fragen wir einmal, warum die Kirche weder in der jetzigen Krise etwas gibt, um den Menschen zu helfen, noch in den ärmsten Gegenden der Erde,
wo immer noch Menschen und vor allem Kinder verhungern.

Die nächste Frage ist dann, ob es da noch jemanden oberhalb des Papstes gibt.
Offiziell sicher nicht, aber es ist schon auffällig, wie unterwürfig der Papst gegenüber dem General der Jesuiten ist.

Wozu benötigt ein Orden einen General?

Kann es sein, dass dieser General beziehungsweise seine Hintermänner noch mehr kontrollieren?

Warum protestiert die Kirche nicht, wenn ein Land nach dem anderen unzählige Muslime aufnimmt?

Islamisch geprägte Länder nehmen keine Christen auf. Zufall?

Warum funktioniert das alles? Kann es sein, dass die Menschen an der Basis wirklich glauben, sie dienen einer guten Sache?

Ich selbst habe einige Jahre für die Malteser als Ausbilder für Erste Hilfe gearbeitet und fand die Organisation sehr gut

Ja, denn diese Dinge sind zu ungeheuerlich und kaum zu glauben. Denn auch mir konnte die Kirche schon als Jugendlicher keine Antworten geben, weshalb ich das Thema lange Zeit ignoriert habe und woanders nach meinen Antworten gesucht habe.

Als ich dann auf diesen ehemaligen Priester gestossen bin, der über die wirkliche Bedeutung der kirchlichen Rituale sprach, habe ich das erst einmal nur registriert, ohne mir Gedanken über das Ganze zu machen.

Auch die Bilder einer Kirche aus Xanten, in der ganz klar satanistische Figuren aufgestellt waren, haben mich zwar entsetzt und es dämmerte immer mehr.

Wenn ich diesen Beitrag mit den Ereignissen geschrieben hätte, ohne gleich die Kirche zu erwähnen, hätten die meisten vermutlich an einen geheimen Satanskult gedacht.

Manche Groschen sind so groß, die brauchen Zeit zum Fallen.

Satanskult stimmt schon, nur geheim ist der nicht. Er wird vor unseren Augen praktiziert.

Viel Erfolg bei den Schlussfolgerungen.

Und danke an Sigrid, die mir geholfen hat Dinge zu sehen, die ich nicht sehen konnte oder wollte.

Noch ein wichtiger Nachsatz:

Ich habe lange Zeit die Geschichte geglaubt, dass sich die Wissenschaft und die Medizin von dem seelisch-geistigen entfernt hat, um der Kirche nicht ins Gehege zu kommen.

Oh, wie kindlich naiv war ich doch.

Wenn wir uns das Wirken der Kirche ansehen, dann muss man zwingend erkennen, dass sie nicht Gott dienen, sondern Satan.

An ihren Früchten wirst Du sie erkennen.

Diese Trennung speziell der Medizin war notwendig, um die Chancen auf Heilung so gut wie gänzlich auszuschalten.

Denn womit kann man zum einen die Menschen in Angst halten und zum anderen riesige Reichtümer generieren? Durch Krankheiten.

Für mich wird es immer klarer, dass der Vatikan nur ein Arm einer Organisation ist, die erheblich tiefer geht.

Während der Vatikan die Religionen (alle) kontrolliert, sind die anderen Arme die City of London, zuständig für die Finanzen, sowie Washington DC, zuständig für die militärische Macht.

Ist schon mal aufgefallen, dass im Kern alle Religionen eins gemeinsam haben? Das Alleinstellungsmerkmal und die Überlegenheit gegenüber den anderen Religionen.

Und was religiöser Fanatismus im Namen Gottes anrichten kann, kann man leicht erkennen. Nur welchem Gott dienen sie?

Und haben sie es uns nicht sogar noch gezeigt?

Diese Statue wurde am Eingang des Koloseums aufgestellt, das Kolosseum gehört dem Vatikan

Moloch

Ich weiß, es ist schwere Kost, auch für mich. Aber das Bild wird immer klarer 

Diese Staue ist Molloch, der Gott für phönizisch-kanaanäische Opferriten, welche die Opferung von Kindern durch Feuer vorsahen,

davon abgeleitet eine gnadenlose, alles verschlingende Macht


(und was ich schrieb darf jeder gerne nachrecherchieren)

(Und bitte, glaubt nicht einfach alles, was ich so schreibe, denkt und recherchiert selber)