Beziehungen / Partnerschaften ....wenn es zu Ende ist .. Loslassen und SICH selbst wiederfinden.


Trennung2

 

Verstehe , dass nichts ewig ist, dass auch Gefühle sich wandeln können. Wie auch immer du den vergangenen Zeitabschnitt erlebt habst, akzeptiere ihn so, wie er war,
und bereue ihn nicht endlos. Im Gegenteil: Die gemachten Erfahrungen können dir helfen, einen anderen Weg zu finden, Dein Verhalten zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern.
Sind dir Fehler unterlaufen, hast du jetzt die Chance, sie zu analysieren und in Zukunft zu vermeiden.

Das gleiche gilt übrigens für den Fall, wenn du den Partner verlassen hast . Eine Entscheidung, die man in der Regel nicht über Nacht fällt, es sei denn,
sie wird von einem plötzlich eintretenden Ereignis ausgelöst, das so gravierend ist, dass es keinen Zweifel an der Trennung geben kann.
Das Beenden einer Beziehung besteht jedoch nicht aus einem kurzen Zeitpunkt, es braucht vielmehr eine Weile, um zu begreifen, dass hier eine Wandlung stattfindet.
Beenden sollte als Prozess verstanden werden, bei dem sich gelegentlich die verschiedenen Phasen auch überschneiden können: Eine anfängliche Wut geht in Trauer über,
dann kommt die Angst vor dem Alleinsein oder der Zukunft generell. Akzeptiert man auch die notwendige Phase des Alleinseins für einen nachfolgenden Neubeginn,
löst sich die Angst vor einem partnerschaftlichen Schlussstrich.

Entwirre dein inneres Gefühlschaos. Du wirst dabei entdecken, was dich wirklich noch in der alten Lebenssituation hält. Akzeptiere die schweren Phasen als eine Möglichkeit,
sich selbst zu erkennen, sich neu zu entdecken und dein Leben ohne den alten Partner zu gestalten. Finden deine eigene Mitte wieder, indem du dir etwas Gutes tust und die
Zeit mit Freunden oder Dingen verbringst, die dir Spaß machen.

Nur bitte verdränge nichts . Alle Gefühle dürfen sein . Ein Lebensabschnitt ist zu Ende gegangen, ein neuer muss erst definiert werden, und dazwischen ist erst einmal nichts.
Dennoch kann diese Phase genutzt werden, um Positives zu entdecken. Ein Prozess kommt in Gang, der aktiv genutzt werden will. Man lernt, Altes loszulassen und
Kraft für Neues zu gewinnen.

(Text Sigrid)