Der Mythos 9/11

wtcAnschlag

Kaum ein Ereignis der jüngeren Vergangenheit hat die Gemüter der Menschen so berührt, wie der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001.

Und kaum ein Ereignis hat die gesamte Politik so beeinflusst, darum ist es notwendig, darüber zu reden.

Was war passiert? An diesem Morgen wurde um 8:14 Uhr Ortszeit ein Verkehrsflugzeug der American Airlines, der Flug AA11, aus Boston kommend, entführt und um 8:46 Uhr in den Nordturm des WTC gesteuert. Um 8:46 Uhr wurde der Flug der United-Airlines UA175 ebenfalls aus Boston kommend entführt und schlug um 9:03 Uhr in den Südturm des WTC ein. Ein weiteres Flugzeug der American-Airlines, der Flug AA77 wurde um 8:54 Uhr entführt und traf das Pentagon bei Washington um 9:37 Uhr. Ein weiteres Flugzeug, United-Airlines Flug 93 wurde um 9:28 Uhr entführt und stürzte gegen 10:03 Uhr bei Shanksville ab. Hier haben Passagiere versucht in das Cockpit zu kommen, weil sie über private Telefonate von den vorherigen Anschlägen erfahren hatten.

Als Folge der Flugzeugtreffer stürzte der Südturm um 9:59 Uhr ein, der Nordturm um 10:28 Uhr und das nicht getroffene Gebäude WTC-7 stürzte um 17:18 Uhr ein.

Anhand der Passagierlisten waren die Attentäter schnell ermittelt, es handelte sich um 19 Personen mit radikal-islamischem Hintergrund, 15 dieser Personen kamen aus Saudi-Arabien und als Hintermann der Anschläge war ganz schnell Osama Bin Laden identifiziert.

Bei den vier Entführungen kamen fast 3000 Menschen ums Leben.

So weit sind wir hier der offiziellen Darstellung gefolgt, doch nun darf man ein paar Fragen stellen und einige Dinge beleuchten, die ganz interessant sind.

Als Präsident Bush von dem ersten Anschlag erfuhr, war er gerade auf dem Weg in ein Klassenzimmer und er sagte später (am 4.12.2001) aus: „Ich saß außerhalb des Klassenzimmers und wartete darauf hineinzugehen, und ich sah ein Flugzeug den Turm treffen der Fernseher war offensichtlich an. Und ich flog früher selbst und ich sagte, nun, da gibt´s einen schrecklichen Pilotenfehler. Ich sagte, es muss ein schrecklicher Unfall gewesen sein. Aber ich wurde von dort weggeführt, ich hatte nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Und ich saß in dem Klassenzimmer und Andy Card, mein Stabschef, der hier drüben sitzt, ging hinein und sagte: ´Ein zweites Flugzeug hat den Turm getroffen, Amerika wird angegriffen´.”

Interessant dabei ist, dass die Videos der Brüder Naudet, die den Einschlag des ersten Flugzeuges zufällig gefilmt hatten, erst am 12.9. im Fernsehen gezeigt wurden. Entweder konnte er hellsehen, oder da stimmt etwas nicht.

Kurz zur Vorgeschichte:

Das World Trade Center litt unter fallenden Mieteinnahmen, weil es für die Firmen an Attraktivität verloren hatte. Zudem galt das Gebäude als asbestverseucht und hätte eigentlich abgerissen werden müssen. Dies war notwendig, weil Asbest mit anderen Baumaterialien vermischt war, und nicht einfach hätte so demontiert werden können. Eigentümer, Pächter und Mieter befürchteten Schadenersatzklagen von Beschäftigten im WTC, hier sind wie in Amerika üblich, horrende Summen im Gespräch.

Für den Abriss hatte die Firma Controlled Demolition Inc. bereits ein Angebot abgegeben zur Sprengung und zum fachmännischen Abtransport des Schutts. Dieses lautete auf ca. 2-3 Milliarden Dollar. Das wäre die wirtschaftlichste Alternative gewesen, aber aufgrund des Asbests nicht durchführbar. Die einzige zulässige Variante wäre es gewesen, die Gebäude schrittweise abzutragen, und zwar unter großen Vorsichtsmaßnahmen. Die Mitarbeiter hätten luftdichte Schutzanzüge und Atemmasken tragen müssen und die Teile des Gebäudes hätten abgedeckt werden müssen, um die Umwelt nicht zu belasten. Die Kosten für dieses Verfahren hätten vermutlich zwischen 20 und 30 Milliarden Dollar betragen.

Wer war denn nun der Pächter des WTC? Es handelt sich um einen gewissen Larry Silverstein, der bereits Pächter des Gebäudes WTC 7 war und der am 26.7.2001 den Pachtvertrag trotz Kenntnis der Asbestverseuchung unterschrieben hatte. Unmittelbar nach Unterzeichnung der Pachtverträge schloss Silverstein noch eine Zusatzversicherung gegen terroristische Anschläge ab, mit einer Versicherungssumme von 3,55 Milliarden Dollar je Schadensfall. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass im amerikanischen Versicherungswesen solche Schäden gleich mit abgedeckt waren, allerdings nur in Höhe des tatsächlichen Schadens. Durch die Zusatzversicherung kam natürlich noch mal ein hübsches Sümmchen zusätzlich heraus.

Angeblich hatte die US-Regierung auch der Firma Controlled Demolition Inc, den Auftrag erteilt, die beiden Türme und das Gebäude 7 zur Sprengung vorzubereiten, falls diese durch Naturkatastrophen oder terroristische Akte umzukippen drohten, damit diese nicht wie beim Domino andere Gebäude mitreißen könnten. Auch hier ist interessant, dass WTC 7 auch vorbereitet wurde, obwohl es nicht so hoch war und nichts hätte mit umreißen können. Da diese Vorbereitung zur Sprengung aber niemals offiziell bestätigt wurden, bleiben hier nur Mutmaßungen.

Auch noch interessant sind einige Börsengeschäfte kurz vor dem 11. September, die alle in Zusammenhang mit den Firmen waren, deren Kurse durch die Ereignisse stark gefallen sind und die den Akteuren innerhalb weniger Tag einen Gewinn von 400 % eingebracht haben. War es ein Vorwissen oder eine Kristallkugel? Interessanterweise hat es die Börsenaufsicht in keiner Weise interessiert.

Doch nun zu dem, was an diesem Tage geschah:

Wenn ein Verkehrsflugzeug seine Route verlässt und der Funkkontakt abbricht, steigen normalerweise gleich Abfangjäger auf, um nach dem Rechten zu sehen. Denn immerhin ist ein unkontrollierter Airliner eine Gefahr für den Luftverkehr. Warum geschah dies nicht am 11. September 2001? Die Antwort finden wir darin, dass exakt zu diesem Zeitpunkt mehrere Übungen stattfanden, von denen wir uns zwei näher anschauen wollen.

Zum einen die Übung Northern Vigilance, eine große NORAD-Übung, die einmal jährlich durchgeführt wurde. Bei dieser Übung geht es darum, dass ein großer Teil der Luftverteidigung nach Alaska und Canada verlegt wird, um dort angeblich in den Luftraum eingedrungene russische Flugzeuge abzufangen. Hier ist natürlich die NORAD-Zentrale mit eingebunden. Im Falle des 11. Septembers 2001 wurde die gesamte Ostküste von nur sechs F16 Kampfflugzeugen verteidigt.

Die zweite Übung, Vigilant Guardian, befasst sich mit dem Szenario, dass ein Verkehrsflugzeug gekidnappt wird und in ein Regierungsgebäude gesteuert wird. Auch hier waren alle Kommandoebenen von NORAD mit eingebunden. Unter anderem wurde während dieser Übung das Hauptquartier der nationalen Aufklärungsbehörde NRO in Washington evakuiert und somit die Überwachung durch Satelliten nicht gegriffen hat. Und so kam es auch, dass erst sehr spät Abfangjäger gestartet sind, und zwar aus Falmouth, Massachusetts, 250 Kilometer von New York entfernt. Ganz einfach, weil jeder dachte, dass es nur eine Erweiterung der schon laufenden Übung war. Diese Flugzeuge wurden um 8:46 Uhr gestartet und erreichten New York erst, nachdem auch das zweite Flugzeug das WTC getroffen hatte.

Bereits am nächsten Tag wurde ein „zufällig“ entstandenes Video veröffentlicht von jemandem, der den letzten Anflug und den Einschlag der ersten Maschine in den Nordturm gefilmt hatte. Es handelte sich dabei um das bereits angesprochene Filmteam der Brüder Naudet, welches die Arbeit eines Feuerwehrmannes filmte.

Interessant ist es auch, dass die Transponder der Flugzeuge kurz nach der Übernahme durch die Entführer erst ausgeschaltet wurden, nur um etwas später mit einer ganz anderen Kennung wieder eingeschaltet zu werden. Diese Transponder kommunizieren mit den Radaranlagen der Flughäfen und senden ein Signal, durch das dem Fluglotsen neben dem Lichtpunkt auf dem Radarschirm die Flugnummer des Flugzeuges angezeigt werden. Hierdurch wurde den Fluglotsen ein komplett anderes, unbekanntes Signal angezeigt. Auf den Bildschirmen der militärischen Flugüberwachung waren überhaupt keine Transpondersignale zu sehen, die wurden vermutlich durch eine Software wegen der Übung herausgefiltert. Ebenso interessant dürfte auch die Tatsache sein, dass die entführten Flugzeuge ihre Ziele nicht direkt angeflogen haben, sondern sich relativ viel Zeit gelassen haben. Denn eigentlich sollte man davon ausgehen, dass ein entführtes Flugzeug immer ganz schnell Besuch von der Luftwaffe bekommt, und so den Terroranschlag hätte vereiteln können.

Schaut man sich nun die Flugmanöver der beiden Flugzeuge an, die das WTC trafen, so waren diese für Verkehrsflugzeuge nach Ansicht vieler erfahrener Piloten schlichtweg nicht möglich.

Durch den rapiden Verlust an Höhe während des Anfluges steigt die Geschwindigkeit der Flugzeuge so weit an, dass die Gefahr struktureller Schäden immens groß geworden wäre. Hinzu kommen die sehr eng geflogenen Kurven vor dem direkten Anflug.

Man kann davon ausgehen, dass den Entführern durchweg klar war, dass sie nur einen Versuch des Anfluges hatten, insofern musste bei diesem einen Anflug alles klappen.

Wenn wir dies nun zusammenfassen, dann haben wir hier sehr unerfahrene Piloten, die mit Mühe und Not ein Sportflugzeug fliegen konnten. Diese sitzen nun am Steuer eines sehr großen Verkehrsflugzeuges und steuern auf den sicheren Tod zu. In dem Cockpit dürften aufgrund der extremen Flugbewegungen alle Alarme angegangen sein, denn diese lassen sich nicht abschalten. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass diese Männer die Nerven hatten, die Türme sicher beim ersten Anflug zu treffen. Zumal ja auch erfahrene Verkehrspiloten aussagen, sie könnten diese Manöver nicht fliegen.

Doch nun zum Einschlag selbst: 

In beiden Fällen sah man sofort einen riesigen Feuerball, was bei der Menge an Kerosin in den Flugzeugen ja auch kein Wunder war. Interessanterweise drang nach den Feuerbällen dunkler Rauch aus beiden Türmen, und ein jeder, der schon mal ein Lagerfeuer oder ähnliches gemacht hat, weiß, dass starker Rauch ein Zeichen dafür ist, dass ein Feuer nicht richtig brennt.

Insofern kann man davon ausgehen, dass der größte Teil des Flugbenzins sofort verbrannt war und es sich in der Folge um Schwelbrände handelte, die vermutlich nicht geeignet waren, die Stahlträger, die das Gebäude innen trugen, soweit zu erhitzen, dass sie zusammenbrachen. Und speziell im Falle des Südturms, bei dem das Flugzeug eher seitlich einschlug, hätte man vermuten können, dass die Spitze des Turmes seitlich wegkippen würde, da die Schäden ja nicht mittig waren.

Wolkenkratzer haben innen ein sehr stabiles Stahlskelett, an dem die Stockwerke dann festgemacht sind. Diese Konstruktionen sind so stabil, dass sie nicht nur auch extremsten Wetterbedingungen widerstehen, auch der Einschlag mehrerer Flugzeuge kann normalerweise ein solches Gebäude nicht zum Einsturz bringen. Und man weiß von vielen anderen Hochhäusern, die tagelang gebrannt haben, ohne dass die Gebäude eingestürzt sind.

Wie man aber überall in der Welt auf den Bildschirmen sehen konnte, sind beide Türme nacheinander eingestürzt. Und nicht nur das, sie sind fein säuberlich in sich zusammengefallen. Nicht nur, dass nichts zur Seite gefallen ist, die oberen Stockwerke sind mit einer Geschwindigkeit zusammengestürzt, wie sie normalerweise nur im freien Fall entsteht. Offiziell wird es so gedeutet, dass die Stockwerke eben wie Pfannkuchen aufeinander gefallen sind und das Gewicht der oberen Teile die unteren hat zusammenbrechen lassen. Eigentlich sollte man erwarten, dass es bei jedem Stockwerk eine kurze Verzögerung gibt, bevor es nachgibt.

Bemerkenswert ist auch der Einsturz vom dem Gebäude Nummer 7, welches ja um 17:18 Uhr einstürzte, obwohl es überhaupt nicht getroffen war und sich dazwischen das Gebäude Nummer 6 befand, welches zwar beschädigt wurde, aber nicht zusammenbrach.

Zudem ist noch interessant, dass während des Brandes der Türme fünf arabisch aussehende Männer aufgefallen waren, die das Geschehen filmten. Sie wurden verhaftet und als sich herausstellte, dass sie Israelis waren, wurden sie abgeschoben. Es handelte sich hier um fünf Agenten des Mossad und sie haben später in einem Fernsehinterview in Israel ausgesagt, sie seien dort gewesen, um die Ereignisse zu dokumentieren.

Der Flug ins Pentagon

Ebenso interessant ist es, sich einmal Gedanken darüber zu machen, dass der Flug AA77 der American Airlines mit einem Absturz in einem ungenutzten Flügel des Pentagon endete. Hierbei flog die entführte Maschine erst einmal 400 km weit, bevor sie in einer 180 Grad Drehung dann zurückflog. Normalerweise sollte man annehmen, dass die Entführer jede Verzögerung ihrer Mission hätten vermeiden wollen, um das Ziel nicht zu gefährden.

Das Pentagon in einem solchen Winkel mit einem Verkehrsflugzeug zu treffen, ist sogar noch schwieriger als die Türme des WTC zu treffen. Es war eine Sinkgeschwindigkeit und ein passender Winkel nötig und beides hätten die nichtabschaltbaren Sicherheitseinrichten der Flugzeuge nicht zugelassen. Ein möglicher Anflug hätte viel flacher sein müssen und vor allem viel langsamer, dazu noch mit ausgefahrenem Fahrwerk und Landeklappen. Stattdessen flog die Maschine eine scharfe 330 Grad Kurve, um dann mit einer Geschwindigkeit das Pentagon zu treffen, die mehr als 300 Stundenkilometer über dem Maximum lag, das in dieser Flughöhe möglich gewesen wäre.

Dazu kommt noch, dass zwar ein Loch in die Außenwand des Pentagon gerissen wurde, aber keinerlei Beschädigungen durch die Flügel zu sehen waren. Genau so als hätten die sich kurz vor dem Bodenkontakt in Luft aufgelöst. Auch sieht man keine größeren Flugzeugteile auf den wenigen Bildern, die noch gemacht werden konnten, bevor der Bereich weitestgehend abgesperrt wurde. Dabei sollte man doch vermuten, dass zumindest die Triebwerke, die ja ziemlich stabil sind, deutliche Spuren hätten hinterlassen müssen.

Natürlich darf man sich fragen, warum denn gegen das anfliegende Flugzeug keine Flugabwehrraketen eingesetzt wurden, die das Pentagon normalerweise zusätzlich beschützen. Immerhin ist ja hier eine, wenn nicht gar die wichtigste, Schaltzentrale der Militärmaschinerie der USA.

Ob es damit zusammenhing, dass in dem Bereich die Akten einer Untersuchung waren, die den Verbleib von über 2,3 Milliarden Dollar klären sollten, die im Rüstungsbereich fehlten? Leider wurden diese Unterlagen vollständig vernichtet, so dass diese Fragen niemals geklärt werden konnten.

Der Absturz bei Shanksville

Die vierte an diesem Morgen entführte Maschine war der Flug United-Airlines 93. Hier hatten die Passagiere die Entführer angegriffen und dadurch war das Flugzeug angestürzt. Nach dem Absturz befand sich zwar ein Einschlagkrater in der Erde, aber nur wenige kleine Metallteile, die kaum die Überreste einer Boeing 757 gewesen sein können und dass ein Flugzeug komplett in der Erde verschwindet, ist auch eher unwahrscheinlich. Der damalige Bürgermeister von Shanksville, Ernie Stull, war als einer der ersten am Unglücksort und meinte, da wäre kein Flugzeug gewesen.

Von diesem Flug aus sollen einige Passagiere mit ihren Handys mit ihrer Familie gesprochen haben und so von der Entführung und den Terroranschlägen erfahren haben, was dazu geführt hat, dass sie sich in Anbetracht des Todes auf die Entführer gestürzt hatten. Rein technisch ist auch diese interessant, denn die Maschine verfügte über keine Sattelitenverbindung für Telefonie und dass sich mehrere Handys aus großer Hohe und in hoher Geschwindigkeit störungsfrei von einer Wabe zur nächsten anmelden können, ist auch eine Meisterleistung und im Normalfall nicht möglich.

 

Die Folgen von 9/11

Am 11. September 2001 hat sich die Welt verändert, daran besteht kein Zweifel.

Anhand der Passagierlisten und eines gefundenen Ausweises in den Straßen unweit des World Trade Centers hat man ganz schnell 19 Araber als Täter identifiziert. Es waren alles fanatische und zu allem entschlossene Terroristen, von der Sorte, die die gesamte freie Welt bedrohen. Und als Drahtzieher hinter den Kulissen hat man ganz schnell Osama Bin Laden erkannt. Und weil 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien waren, ist man mal eben schnell in Afghanistan einmarschiert. Und weil man gerade so schön dabei war, konnte man 2003 auch mal eben in den Irak, denn immerhin hatte Saddam Hussein ja Massenvernichtungswaffen und unterstütze Terroristen. Oder war es doch wegen Öl? Immerhin hatte Saddam Hussein die westlichen Ölfirmen im Lande verstaatlicht und im Jahre 2000 beschlossen, Öl gegen Euro abzugeben und auch die Devisenreserven des Landes in Euro anzulegen.

Und generell hat man sich hier die Legitimation erschaffen, jedes Land anzugreifen, in dem man Terroristen vermutet. Als netten Nebeneffekt hat man auch das Misstrauen gegen alle Muslime erschaffen, dies kann man weltweit zum „Teile und herrsche“-Prinzip nutzen.

Und wo wir dann schon mal bei der Kriegsbereitschaft ist, da der Warschauer Pakt zusammengebrochen ist und nicht mehr als globales Feindbild verfügbar ist, müssen nun andere Bedrohungen her, sonst kann man den gewinnträchtigen Bereich des Militärs nicht weiter ausbauen. Damit würden unabsehbare Gewinneinbrüche einhergehen, und das geht ja überhaupt nicht. Und mit dem islamisch motivierten Terrorismus hat man potentielle Feinde ohne Ende. Wenn das mal nicht ein Grund zum Aufrüsten ist.

Und um das Ganze noch perfekt zu machen, hat man auch noch den „Patriot act“ im Oktober 2001 verabschiedet, eine Ausnahmeregelung für Bedrohungslagen durch Terroristen, anhand der man alles und jeden überwachen darf, Richter weder einer Überwachung noch einer Hausdurchsuchung zustimmen müssen, Terrorverdächtige ohne amerikanische Staatsbürgerschaft dürfen nach der Erweiterung vom November 2001 unbeschränkt inhaftiert werden und so weiter.

Da einige der Gesetze des Patriot act im Juni 2015 abgelaufen waren, hat man dann den USA Freedom act nachgeschoben, mit dem im Endeffekt fast alles so bleibt.

Die Möglichkeit jeden Datenschutz damit auszuhebeln ist im Übrigen nicht auf die USA begrenzt, für jedes befreundete Land gilt das nun auch.

Da frage ich mich, hatte George Orwell sein Buch als Warnung oder als Anleitung geschrieben? Er ist schon weit übertroffen worden von der Realität, aber das ist in Ordnung, 1984 ist ja auch schon etwas länger vorbei.

Es ist nur meine Ansicht, ich könnte aber auch recht haben
(aus dem Buch: "Es reicht - wir machen nicht mehr mit", Bernd Neuhaus)